| Liebe Leserin, lieber Leser, alles Leben wirkt ineinander und miteinander. Nur gemeinschaftlich können wir existieren.Wir geben und nehmen voneinander, sind Teil der einen „Lebenswelle Mensch“. Pflanzen und Tieren ist die Art ihres Zusammenseins vorgegeben, wir jedoch müssen sie erringen. Wir können uns binden und lösen, je nach Wunsch. Aber stets bleiben wir eingebettet ins Ganze des Menschseins.Wo zwei oder drei im Namen des Logos, des göttlichen Ursprungs, beisammen sind, ist er mitten unter ihnen, stützend, leitend, ermutigend. In Gemeinschaften dieser Art kann der Wind des Geistes wehen. Wer ihm sein Lebensschiff anvertraut, begibt sich auf den Weg des Abenteuers, den Weg der Verwandlung. |
| Vielleicht erweist sich der eine oder andere Artikel dieses Heftes für Sie als frische Brise, die neuen Mut gibt und innere Orientierung ermöglicht. Wir würden uns freuen. Viel Freude beim Lesen! | ![]()
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![]() | LOGON Magazin für Transformation – GemeinschaftNr. 27 – Juli 2026 – 10 € Die neue Ausgabe können Sie jetzt bestellen Für Berlin noch interessant, Das LOGON Magazin ist in der Zenit Buchhandlung, Pariser Straße 7, 10719 Berlin vorrätig. |
Mi. 5. Aug. 2026 | Dialog zum aktuellen LOGON-Heft (mit Zoom) |
Aus dem Inhalt
![]() | Einsamkeit Isabel Lehnen / Deutschland Wenn ein Mensch den Weg des inneren Erwachens geht, dann erlebt er Einsamsein auf besondere Weise. An einem bestimmten Punkt der Seelenreise |
![]() | Spirituelle Gemeinschaft, Übung mit anderenMuho / Japan Spirituelle Gemeinschaft ist kein Zusatz zum Weg. Sie ist der Weg. Das bedeutet nicht, dass jeder in ein Kloster gehen oder Teil einer festen Gruppe werden muss. Gemeinschaft findet überall statt: in der Familie, im Beruf, unter |
![]() | NamasteCatherine Spiller / Deutschland Ich lerne, anders zu denken. Nicht lauter. Nicht klüger. Wahrer. Vielleicht reicht ein einziges Wort. Alt und missverstanden und unverwüstlich. Namaste. Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir. |
![]() | Mensch / -heitAngela Paap / Deutschland Der Forscher Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955) diagnostizierte vor mehr als 85 Jahren: „Von einer unerklärlichen Ganzheitsbewegung getragen, fühlen sich heute Menschen gegensätzlichster Erziehung und unterschiedlichsten Glaubens einander nahe, geeinigt in einer gemeinsamen Leidenschaft für diese doppelte Wahrheit, dass sie im Begriff sind, sich zu vereinigen, und dass sie die lebenden und tätigen Zellen der Menschheit sind.“ Können wir dies aus unserer heutigen Sicht bestätigen? |
![]() | Die Gemeinschaft des RingesVerbundenheit und Integrität als Leitmotive in J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe René Lukas / Deutschland Nur wenn sie einmütig zusammenhalten, können sie den Auftrag erfüllen. Aus den vier unscheinbaren Hobbits, die gutes Essen und Behaglichkeit lieben, werden im Verlauf der Erzählung mutige Helden, an denen die Macht des Bösen zerbricht. |
![]() | Der Gral und die Gemeinschaft von Geist und NaturMartin Spura im Gespräch mit Gunter Friedrich / Deutschland Die Gralsburg wird bei Wolfram von Eschenbach auch als Wildenberg bezeichnet. Der Spielraum, der die Vereinigung des Lichts mit der verdrängten Schattenwelt möglich macht, wird nur in der „Wildnis“ gefunden, also nicht in dem von uns Geregelten und Kultivierten, sondern dort, wo man dem Geist, der weht, wo er will, wieder Raum gibt. |
![]() | Das gemeinsame Wir als Kraftfeld der Verwandlung – |
![]() | Einer trage des anderen LastKlaus Bielau / Österreich Wenn eine Sehnsucht in uns zu brennen beginnt, bei der uns noch nicht klar ist, was sie bedeuten soll, werden wir über kürzer oder länger auf Menschen treffen, die so wie wir etwas suchen, das sie in der Welt bisher nicht finden |
![]() | Gemeinschaft der HerzenHorst Matthäus / Nepal Nimm dein persönliches Herz nicht als Maßstab für Veränderung. |
![]() | Wachend sehen wir nichts als TodWolfgang Maiworm und Gunter Friedrich / Deutschland Der Strom des Lebens treibt in unseren Tagen das Menschheitsschicksal mit Macht nach oben. Es geht um eine Reinigung des Menschseins. Wir werden vor die Folgen vergangener Taten unserer Kulturkreise und ihrer Gemeinschaften und auch unserer eigenen Wesenheit gestellt. Nehmen wir in Erkenntnis und einer Liebe des Herzens die Reinigung an, so ermöglichen wir damit einen seelischen Aufstieg. |
![]() | „Keiner schlafe“ – Kunst als Verwandlungskraft von Individuum und Gesellschaft Sibylle Bath In der Oper Turandot entwickelt sich ein Geschehen mit Initiationscharakter, dessen Rätsel keine bloßen Prüfungen des Verstandes, sondern der Seele sind. Wer sie löst, muss sich dem Ungewissen stellen, muss wagen, über sich selbst hinauszuwachsen. Die Transformation bleibt nicht beim Individuum stehen. Sie schwingt im kollektiven Unbewussten nach. Mit jedem Chorgesang, jeder Melodie, jedem Crescendo beginnt das Volk zu fühlen, sich zu öffnen und zu verstehen und Mitgefühl zu entwickeln. Dunkelheit weicht zaghaftem Licht, Erstarrung zerfließt in Resonanz. Langsam, tastend, fast wider Willen, beginnt die kollektive Seele zu erwachen. |
![]() | Wie das Gemeinschaftliche bindet oder befreit Eric Op´t Eynde / Belgien Wir sind auf vielen Ebenen miteinander verbunden, auf lichten wie auf dunklen. Gemeinschaft stützt sich auf Kommunikation. Es gibt Gemeinschaften, die uns eine wichtige Hilfe sein können, um zu Freiheit und Menschlichkeit zu gelangen. |
![]() | Das Pfingstgeschehen in seiner Bedeutung für ein neues Gemeinschaftserleben Burkhard Lewe / Deutschland Wir können heute, inmitten eines brodelnden und unruhigen Weltgeschehens erkennen, dass es schon einzelne, ja immer mehr Menschen gibt, die von einem inneren Geistfeuer durchglüht sind. Sie finden und erkennen sich, obwohl sie in ganz unterschiedlichen Berufen und an den entferntesten Plätzen der Erde arbeiten. |


