LOGON Magazin – Nr. 27

LOGON Magazin – Nr. 27

Liebe Leserin, lieber Leser,
alles Leben wirkt ineinander und miteinander. Nur gemeinschaftlich können wir existieren.Wir geben und nehmen voneinander, sind Teil der einen „Lebenswelle Mensch“. Pflanzen und Tieren ist die Art ihres Zusammenseins vorgegeben, wir jedoch müssen sie erringen. Wir können uns binden und lösen, je nach Wunsch. Aber stets bleiben wir eingebettet ins Ganze des Menschseins.Wo zwei oder drei im Namen des Logos, des göttlichen Ursprungs, beisammen sind, ist er mitten unter ihnen, stützend, leitend, ermutigend. In Gemeinschaften dieser Art kann der Wind des Geistes wehen. Wer ihm sein Lebensschiff anvertraut, begibt sich auf den Weg des Abenteuers, den Weg der Verwandlung.
Vielleicht erweist sich der eine oder andere Artikel dieses Heftes für Sie als frische Brise, die neuen Mut gibt und innere Orientierung ermöglicht. Wir würden uns freuen.

Viel Freude beim Lesen!
Ihr Gunter Friedrich

 

LOGON Magazin für Transformation – Gemeinschaft

Nr. 27 – Juli 2026 – 10 €

Die neue Ausgabe können Sie jetzt bestellen

Für Berlin noch interessant, Das LOGON Magazin ist in der Zenit Buchhandlung, Pariser Straße 7, 10719 Berlin vorrätig.

Mi. 5. Aug. 2026
via Zoom um 20 Uhr

Dialog zum aktuellen LOGON-Heft (mit Zoom)
Der Offene Himmel

Wir laden alle Leser*innen zu einem Austausch mit der Redaktion ein

Einwahl direkt über diesen Link
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Aus dem Inhalt

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Einsamkeit

Isabel Lehnen / Deutschland

Wenn ein Mensch den Weg des inneren Erwachens geht, dann erlebt er Einsamsein auf besondere Weise. An einem bestimmten Punkt der Seelenreise
mag sich das Herz für die befreiende Erkenntnis öffnen, dass das Gefühl der Getrenntheit in Wahrheit auf einer Täuschung beruht, an der festzuhalten nun keine Not-wendigkeit mehr besteht. Es zeigt sich – in einer zarten Vorahnung oder in einem überwältigend machtvollen Erleben – das Verbundensein mit allen Mitmenschen, mit allen Lebewesen, mit dem gesamten Universum.

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Spirituelle Gemeinschaft, Übung mit anderen

Muho / Japan

Spirituelle Gemeinschaft ist kein Zusatz zum Weg. Sie ist der Weg. Das bedeutet nicht, dass jeder in ein Kloster gehen oder Teil einer festen Gruppe werden muss. Gemeinschaft findet überall statt: in der Familie, im Beruf, unter
Freunden, sogar in flüchtigen Begegnungen.

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Namaste

Catherine Spiller / Deutschland

Ich lerne, anders zu denken. Nicht lauter. Nicht klüger. Wahrer. Vielleicht reicht ein einziges Wort. Alt und missverstanden und unverwüstlich. Namaste. Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.

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Mensch / -heit

Angela Paap / Deutschland

Der Forscher Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955) diagnostizierte vor mehr als 85 Jahren: „Von einer unerklärlichen Ganzheitsbewegung getragen, fühlen sich heute Menschen gegensätzlichster Erziehung und unterschiedlichsten Glaubens einander nahe, geeinigt in einer gemeinsamen Leidenschaft für diese doppelte Wahrheit, dass sie im Begriff sind, sich zu vereinigen, und dass sie die lebenden und tätigen Zellen der Menschheit sind.“ Können wir dies aus unserer heutigen Sicht bestätigen?

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Die Gemeinschaft des Ringes

Verbundenheit und Integrität als Leitmotive in J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe

René Lukas / Deutschland

Nur wenn sie einmütig zusammenhalten, können sie den Auftrag erfüllen. Aus den vier unscheinbaren Hobbits, die gutes Essen und Behaglichkeit lieben, werden im Verlauf der Erzählung mutige Helden, an denen die Macht des Bösen zerbricht.

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Der Gral und die Gemeinschaft von Geist und Natur

Martin Spura im Gespräch mit Gunter Friedrich / Deutschland

Die Gralsburg wird bei Wolfram von Eschenbach auch als Wildenberg bezeichnet. Der Spielraum, der die Vereinigung des Lichts mit der verdrängten Schattenwelt möglich macht, wird nur in der „Wildnis“ gefunden, also nicht in dem von uns Geregelten und Kultivierten, sondern dort, wo man dem Geist, der weht, wo er will, wieder Raum gibt.

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Das gemeinsame Wir als Kraftfeld der Verwandlung –
Einweihung im Brennpunkt der Moderne

Phil Borisev / Deutschland

Indem wir uns entscheiden, Teil eines lebendigen geistigen Organismus zu
werden – sei es in einer gnostischen Gemeinschaft oder einer anderen ernsthaften spirituellen Strömung –, verwandeln wir unser Leben in einen
Dienst am Ganzen

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Einer trage des anderen Last

Klaus Bielau / Österreich

Wenn eine Sehnsucht in uns zu brennen beginnt, bei der uns noch nicht klar ist, was sie bedeuten soll, werden wir über kürzer oder länger auf Menschen treffen, die so wie wir etwas suchen, das sie in der Welt bisher nicht finden
konnten.
Vielleicht hören wir von einer Gemeinschaft der Lichtfähigen und gehen auf die Suche … und prüfen alles, um das Gute zu behalten.

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Gemeinschaft der Herzen

Horst Matthäus / Nepal

Nimm dein persönliches Herz nicht als Maßstab für Veränderung.
Nur dadurch, gemeinsam mit anderen dem Herzen zu dienen, kann es sich verändern. Diejenigen, die dies wissen, sind fähig, für die Dinge zu sorgen.

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Wachend sehen wir nichts als Tod

Wolfgang Maiworm und Gunter Friedrich / Deutschland

Der Strom des Lebens treibt in unseren Tagen das Menschheitsschicksal mit Macht nach oben. Es geht um eine Reinigung des Menschseins. Wir werden vor die Folgen vergangener Taten unserer Kulturkreise und ihrer Gemeinschaften und auch unserer eigenen Wesenheit gestellt. Nehmen wir in Erkenntnis und einer Liebe des Herzens die Reinigung an, so ermöglichen wir damit einen seelischen Aufstieg.

blank„Keiner schlafe“ – Kunst als Verwandlungskraft von Individuum und Gesellschaft

Sibylle Bath

In der Oper Turandot entwickelt sich ein Geschehen mit Initiationscharakter, dessen Rätsel keine bloßen Prüfungen des Verstandes, sondern der Seele sind. Wer sie löst, muss sich dem Ungewissen stellen, muss wagen, über sich selbst hinauszuwachsen. Die Transformation bleibt nicht beim Individuum stehen. Sie schwingt im kollektiven Unbewussten nach. Mit jedem Chorgesang, jeder Melodie, jedem Crescendo beginnt das Volk zu fühlen, sich zu öffnen und zu verstehen und Mitgefühl zu entwickeln. Dunkelheit weicht zaghaftem Licht, Erstarrung zerfließt in Resonanz. Langsam, tastend, fast wider Willen, beginnt die kollektive Seele zu erwachen.

blankWie das Gemeinschaftliche  bindet oder befreit

Eric Op´t Eynde / Belgien

Wir sind auf vielen Ebenen miteinander verbunden, auf lichten wie auf dunklen. Gemeinschaft stützt sich auf Kommunikation. Es gibt Gemeinschaften, die uns eine wichtige Hilfe sein können, um zu Freiheit und Menschlichkeit zu gelangen.

blankDas Pfingstgeschehen in seiner Bedeutung für ein neues Gemeinschaftserleben

Burkhard Lewe / Deutschland

Wir können heute, inmitten eines brodelnden und unruhigen Weltgeschehens erkennen, dass es schon einzelne, ja immer mehr Menschen gibt, die von einem inneren Geistfeuer durchglüht sind. Sie finden und erkennen sich, obwohl sie in ganz unterschiedlichen Berufen und an den entferntesten Plätzen der Erde arbeiten.

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Datum: Juli 2, 2026
Autor: Heiko Haase (Germany)

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