LOGON Magazin – Nr. 26

LOGON Magazin – Nr. 26

Liebe Leserin, lieber Leser

Wer sich an einem wolkenlosen Sommertag rücklings auf die Wiese legt, schaut geradewegs in einen blauen Himmel. Er ist einfach blau, und hat etwas raum- und zeitloses.

 Ob er tief wie das Meer oder flach wie ein Dachgewölbe ist entzieht sich der Wahrnehmung. Es entwickelt sich ein undefinierbares Empfinden von Freiheit, die zum Träumen einlädt und eine unerklärliche Sehnsucht erzeugen kann. Geht die Sonne unter schwindet mit dem Licht auch das Blau und der Himmel enthüllt seine unfassbare Tiefe. Er zeigt seine besternte Vielfältigkeit und lässt die Sehnsucht nach dem Unendlichen im eigenen Wesen aufflammen.
Ihr Heiko Haase

 

LOGON Magazin für Transformation – Der offene Himmel

Nr. 26 – April 2026 – 10 €

Die neue Ausgabe können Sie jetzt bestellen

Für Berlin noch interessant, Das LOGON Magazin ist in der Zenit Buchhandlung, Pariser Straße 7, 10719 Berlin vorrätig.

Di. 5. Mai 2026
via Zoom um 20 Uhr

Dialog zum aktuellen LOGON-Heft (mit Zoom)
Der Offene Himmel

Wir laden alle Leser*innen zu einem Austausch mit der Redaktion ein

Einwahl direkt über diesen Link
oder https://zoom.us/join Meeting ID 960 136 1562 pw 555777

Aus dem Inhalt

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Der innere Himmel öffnet sich

Michael Vinegrad / UK

Wenn sich der innere Himmel öffnet – und das tut er manchmal –, dann geschieht es still und leise. Es ertönen keine Fanfaren, es gibt keine Schwelle, die man übertreten muss. Es lässt sich auch kein Signal vernehmen. Und doch wird etwas anders. Nicht dramatisch, nicht sichtbar, aber anders.

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Ein Herz mit Flügeln

Matthias Busch / Deutschland

Ich habe mir oft vorgestellt, mit wem der großen Menschen aus der Geschichte der Meschheit ich gerne zusammentreffen, reden zusammen sein, etwas gemeinsam erleben möchte. Dschalal da-Din Rumi (1207-1273) gehört dazu.

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Einheit und Leben

Angela Paap / Deutschland

Wenn es eine Einheit gibt, die über das Voneinander-abhängig-sein unseres Weltfeldes und eine beginnende Bewusstseinsentwicklung hinausgeht, dann gibt es in Wahrheit kein „Draußen“, keine „Anderen“, „keine Feinde“. Und Schicksal wird zu einem Synonym für Selbsterfahrung.

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Die tragbare Höhle

Gary Lachmann / UK

Ist unsere Welt eine Simulation, wie es manche Wissenschaftler behaupten? Der Gedanke, dass die Welt nicht so ist, wie sie zu sein scheint, ist sehr alt.

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Drei Weise aus dem Morgenland

Christoph Reichelt / Deutschland

Unsere Zeit bringt Menschen hervor, die ihre ganz eigenen Wege suchen, Persönlichkeiten, die sich nicht von Konventionen und Erwartungen – gleich welcher Art – prägen lassen wollen,  die versuchen, das Neue, das in der Luft liegt, in sich zu verwirklichen.

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Der Weg ins Offene

Andreas Götzinger / Deutschland

Die Metapher des offenen Himmels ist nicht nur ein Bild, sondern kann seelische und geistige Wirksamkeiten bewusst machen, wenn man immer weiter und immer tiefer erkundet, was „Wolken“, „Himmel“ – und auch die Sehnsucht, die uns einen „Himmel“ überhaupt suchen lässt – in unserem subjektiven Bewusstsein bedeuten, wie wir sie erfahren

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Kommunion mit dem Offenen

Burkhard Lewe / Deutschland

In reinem Gewahrsein kann ich die Dinge in mir und um mich herum betrachten, so wie sie sind. Ich verurteile nichts. So nähere ich mich einem Bewusstsein, in dem absolute Offenheit, absolute Klarheit herrschen, in dem hinter der Bewegung der Gedanken die reine, selbstleuchtende, nicht-duale Wahrnehmung geschieht.

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Nirwana, lässt sich das erleben?

Muho / Japan

Wer sagt: „Ich brauche noch Erleuchtung“, ist gebunden. Aber wer sagt: „Natürlich, ich bin bereits erleuchtet“, ist genauso gebunden. Die eigentliche Frage lautet:
Wie bezeugst du Nirwana in deinem Leben – heute, jetzt?

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Der offene Himmel in unruhigen Zeiten

Heiko Haase / Deutschland

Wir bewegen uns in einem sich entwickelnden Zeitgeist, der uns weitgehend unbekannt ist, in dem das, was wir bisher gelernt haben, nicht mehr funktioniert. Diese dunkle Phase eines Lebens im weitgehend Unbekannten kann die Sehnsucht
nach Geist und Helligkeit erwecken und den Himmel vieler Menschen öffnen. Visionen und Genialität können neu erwachen und ein neues Zeitalter einläuten.

blankNeues Himmelreich – Keplers Schneeflocke

Olga Rosenkranzowa

Jede kleine Schneeflocke kann die Seele an ihr Urbild erinnern

Johannes Kepler (1571-1630), einer der Begründer der modernen Wissenschaft, Hofmathematiker und Astrologe am Hofe des Kaisers Rudolf II, machte im Dezember 1611 einen Spaziergang über die Karlsbrücke in Prag.

Es begann zu schneien. Kepler beobachtete auf seinem dunklen Mantel die Schneekristalle und stellte fest, dass sie alle eine regelmäßige sechseckige Gestalt annahmen. Er legte seine Gedanken in einem Neujahrsgruß an einen Freund und Gönner nieder. Aber sie waren zugleich für die wissenschaftliche Welt bestimmt. In ihnen klingen Poesie, exakte theoretische Überlegung und mystische Schau zusammen

blankErleuchtung? Ja, aber nicht zu viel.

René Lukas / Deutschland

„Halb zog sie ihn, halb sank er hin.“
Diese Zeile aus einem Werk Goethes markiert ein Dazwischen, einen Schwebezustand zwischen Hingabe und Widerstand. Ist es nicht manchmal auch so bei der spirituellen Suche? Spüren wir nicht hin und wieder ein Gezogen-Werden zu Höherem und dann ein Zurückweichen, ein Zurückkehren zum Gewohnten?

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Die Truman-Show – die Show unseres Lebens?

Andreas Kemmerer / Deutschland

Unter der Oberfläche der Handlung dieses Films entfaltet sich ein tieferer Bedeutungsraum. Der Film erzählt nicht nur eine beliebige Geschichte – er beschreibt einen inneren Erkenntnisweg.

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Die Treppe zum Himmel beginnt hier

Catherine Spiller / Deutschland

Freiheit beginnt nicht mit dem Abwerfen der Fesseln, sondern mit dem Erkennen ihrer Funktion. Die Fesseln sind kein Fehler. Sie sind die Bedingungen unseres Menschseins. Frei werden wir nicht, indem wir gegen sie kämpfen – sondern indem wir sie erkennen und anerkennen. Und das genügt, damit sie sich wandeln.

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Datum: April 11, 2026
Autor: Heiko Haase (Germany)

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