Neues Himmelreich – Keplers Schneeflocke

Neues Himmelreich – Keplers Schneeflocke

Monaden sind metaphysische Substanzen, die nicht in Teile zerlegt werden können. Es gibt unendlich viele von ihnen.

Alle Dinge und alle Wesen besitzen Monaden, die ihre Eigenschaften festlegen. Das gilt für ein Sauerstoffatom ebenso wie für die Seele eines Menschen.

Die Monaden bilden eine Hierarchie. Gott ist die höchste Monade. Das Meer der Monaden ist der eigentliche Stoff, der unser Universum erzeugt und existent erhält. Dieses Meer kann man sich auch als das gnostische Pleroma vorstellen.

Die Monadenlehre von Leibniz (1646-1716) ist eine philosophische Lehre vom wahren Sein und vom Wirken des Geistes in der Welt. Sie gehört zur Metaphysik der Philosophie. Philosophieren kreist um die Frage: „Was ist der Mensch?“ und nähert sich damit der Selbsterkenntnis.

Metaphysik

Speziell die Metaphysik (Meta = über/nach, Physik = das Materielle) behandelt das, was die Welt und das Leben im Innersten zusammenhält, was im wörtlichen Sinne wirk-lich ist, was uns und die Welt be-wirkt. Jedes Zu-sich-selbst-Kommen bedeutet, bewusst Metaphysik zu erleben.

Metaphysik ist aber auch der Bereich, der nicht durch die Vernunft erkannt und begründet werden kann. Es gibt eine unüberwindbare Grenze für die Vernunft: Wissen auf der einen Seite, Glauben auf der anderen. Der metaphysische Bereich des Glaubens ist durch die großen Ideen charakterisiert: Gott, Unsterblichkeit der Seele und Freiheit, sowie: Harmonie, Gerechtigkeit, Frieden und absolute Liebe. Diese besonderen Begriffe sind für uns gleichsam leer, denn wir haben keine äußere Anschauung von ihnen. Wir können uns ihnen durch Vorstellungen nähern und uns zu ihnen durch unseren Glauben erheben.

Das erstaunt, denn wir haben alle eine Meinung dazu, ja, wir meinen sogar, ganz genau zu wissen, was diese Begriffe bedeuten. Aber es gibt keine Definition, die „wahr“ ist. Augustinus sagte einmal: „Ich weiß genau, was dieser Begriff bedeutet, solange du mich nicht danach fragst.“ Wir haben lediglich eine Ahnung davon, was diese Ideen bedeuten könnten.

Als Gottfried Wilhelm Leibniz 15 Jahre alt war, entschloss er sich, trotz seines großen Interesses an der Philosophie Mathematik zu studieren. Zugleich schrieb er aber: „Als ich aber den letzten Gründen des Mechanismus und der Gesetze der Bewegung selbst nachforschte, war ich ganz überrascht zu sehen, dass es unmöglich war, sie in der Mathematik zu finden und dass ich zu diesem Zweck zur Metaphysik zurückkehren musste. Das führte mich zu den Entelechien[1], d.h. vom Materiellen zum Formellen zurück und brachte mich schließlich […] zu der Erkenntnis, dass Monaden oder einfache Substanzen die einzigen wahrhaften Substanzen sind, während die materiellen Dinge nichts als Erscheinungen [sind …], die allerdings wohl begründet und untereinander verknüpft sind.“

Leibniz wollte herausfinden, was die Welt ist und warum sie so ist wie sie ist. Er gehört zu den Rationalisten, die aus dem Denken heraus die Welt erkennen und erklären wollen. Die Basis der Welt ist die Metaphysik, also das, was hinter den Dingen steht. Da sie nicht erkannt werden kann, ist Metaphysik für den Verstand Spekulation. 1) Sie erfordert Glauben, also das Herz. Das Herz aber ist nach Leibniz die Quelle der großen Ideen, also dessen, was immer schon da ist, weder gelernt noch erfunden werden kann, was also den Kern des Menschen ausmacht. Diese Ideen sind das Wenige – und das Großartige –, das der Verstand vom Herzen entgegennehmen kann.

Leibniz hat nun erkannt, dass alle Ideen positiv sind. Es gibt zum Beispiel nicht die Idee des Bösen, die der Lüge, etc. Um zur inneren Harmonie, also zur Harmonie von Herz und Kopf zu kommen, muss eine positive Basis als Grundlage der Einheit vorhanden sein. Der Widerstreit von Herz und Kopf muss sich in der Realisierung der eingeborenen Ideen auflösen.

Leibniz war kein naiver Alles-ist-gut-Mensch. Er wuchs unmittelbar nach dem Ende des 30jährigen Krieges auf und kannte das Elend, die Zerstörung und die Qual des Krieges. Seine Hinwendung zu einer von der Idee der Harmonie bestimmten Weltsicht war keine Abwehr dieses Bösen, es war seine innere Erkenntnis, dass dieses Elend nicht die Wahrheit sein kann.

Metaphysik will also die Welt erklären, aber möglichst wenig spekulativ sein. Dies wird durch Orientierung an den Ideen erreicht. Die großen Ideen bilden die Basis jeder vernünftigen Metaphysik. Das führt zu einer Vernunft, die auf der Synthese von Herz und Verstand beruht. Das Herz liefert Impulse zur Bewertung und die Ideen, der Verstand verarbeitet sie, macht sie bewusst und verbindet sie zu einer Einheit.

Bei der Grundlegung einer metaphysischen Philosophie wird eine Methode angewendet. Diese ist bei Leibniz das Prinzip des zureichenden Grundes. Es besagt, dass alles immer einen Grund hat. Wenn wir uns fragen, warum etwas existiert und wir eine Antwort finden, dann können wir nochmals nach dem Grund für diese Antwort fragen, usw. Dies gelingt so lange, bis wir auf die Basis des Wissens kommen. Ludwig Wittgenstein hatte dafür ein schönes Bild: Die Basis ist dort, wo der Spaten umknickt. Wenn wir nun noch einmal weiter „Warum?“ fragen, gelangen wir in die Metaphysik.

Monaden

Beginnen wir nun mit der Monadenlehre, also mit der Antwort auf die Frage: „Warum ist etwas und nicht nichts?“ Und: „Warum ist dieses Etwas so und nicht anders?“

Zu diesem Etwas gehören die Lebewesen und das ganze Universum. Betrachten wir zunächst Erkenntnisse aus der Physik und Chemie: Ein Sauerstoffatom zum Beispiel hat nur deshalb seine chemischen und physikalischen Eigenschaften, weil es eine Substanz gibt, die genau diese Eigenschaften festlegt, die also der Grund dafür ist. Diese metaphysische Substanz ist unendlich klein und kann nicht in Teile zerlegt werden. Sie wird Monade genannt. Es gibt unendlich viele Monaden, die sich alle unterscheiden.

Der Begriff Monade stammt von Giordano Bruno, der sie von Pythagoras übernommen hat. Monade (wörtlich „eins“, „Einheit“) ist eine beseelte Einheit. Sie wird von Gott geschaffen und existiert ewig.

Eine Monade ist unendlich klein. Was dies bedeutet, kann man sich anhand einer mathematischen Interpretation klarmachen: Addieren wir zu einer Zahl, z.B. einer 2, eine unendlich kleine Zahl A, so ist die Summe immer noch 2, obwohl A größer als Null ist.

Leibniz ging auch davon aus, dass alles beliebig häufig teilbar ist. Auch Atome sind teilbar. Wenn wir die moderne Quantenphysik zugrunde legen, dann sind selbst die Strings, aus denen sich die Atome zusammensetzen, teilbar. 2) Es gibt keine Atome im Sinne von bestehenden, unteilbaren räumlichen Bausteinen. Alles besteht aus einem Kontinuum unendlich vieler unendlich kleiner Monaden, die ein riesiges Meer bilden. Es gibt auch keine Sprünge, sondern nur sanfte Übergänge.

Raum und Zeit werden durch die Monaden erzeugt, sie selbst stehen außerhalb davon. Das Meer der Monaden ist der eigentliche Stoff, der erst unser Universum erzeugt und existent erhält. Dieses Meer kann man sich auch als das gnostische Pleroma vorstellen.

Alles besitzt eine Monade, die alle Eigenschaften und das Verhalten in der Vergangenheit und in der Zukunft beinhaltet. Sie bestimmt den Körper oder die Seele und kann als der augenblickliche geistige Zustand oder als das Wesen angesehen werden.

Die Monade eines Sauerstoffatoms enthält alle physikalischen und chemischen Eigenschaften dieses Atoms. Wenn sich dessen Monade ändert, dann ändert sich auch das Sauerstoffatom. Die Monade realisiert damit die Idee des Sauerstoffs.

Harmonie

Eine Monade hat immer einen Zustand, der die aktuellen Eigenschaften des Atoms bestimmt, z.B. sein Gewicht. Sie ist mit dem Atom, also ihrem Körper, in Harmonie verbunden: Es gibt dabei aber keine Kausalität und kein Bestimmen, sondern beide verhalten sich aus sich selbst heraus gleich. Diese aufeinander bezogene Abstimmung nennt Leibniz prästabilierte Harmonie. Sie wird mit der Schöpfung der Monade eingerichtet und besteht ewig.

Für Leibniz ist die Idee der Harmonie ein Grundbegriff, der nur in Bildern vermittelt werden kann. 3) zu Stellen wir uns zwei Personen vor, die keine Wahrnehmungen haben, also blind und taub sind und auch keinen Tastsinn besitzen. Nun ertönt eine Musik und beide beginnen, einen Tango zu tanzen, perfekt mit Improvisationen – einfach so, ohne jede Kommunikation. Das ist Harmonie. Und genau so machen es die Monaden mit ihren Atomen sowie die Monaden untereinander.

Jede Monade hat den Drang, ihren Zustand zu ändern, was sich dann infolge der Harmonie in der Materie zeigt. Diese Änderungen unterliegen den natürlichen Gesetzen, die wir aus der Physik und Chemie kennen.

Kommen zwei Wasserstoffatome mit ihren Monaden hinzu und verbinden sich mit dem Sauerstoff zu einer neuen Einheit, so beginnt eine weitere Monade, das nun zusammengesetzte Aggregat (H2O, Wasser) zu bestimmen. Die Eigenschaften von Wasser lassen sich nicht aus den Eigenschaften seiner Bestandteile erschließen. Denn die neue Monade verdeckt einige dieser Eigenschaften und bestimmt neue. Das Zusammengesetzte ist dann mehr als die Summe seiner Teile.

Damit entsteht eine Hierarchie. Zusammensetzungen werden durch eigene Monaden bestimmt, die wiederum Teile größerer umfassender Aggregate sind. 4) Dieses Umfassen geht weiter bis zur höchsten Monade Gott. Gott umfasst alles und bringt damit alles zur Einheit. So wie die umfassende Monade dem Aggregat Identität und neue Eigenschaften verleiht, so tut es auch Gott mit allem. Da Gott nur das Gute will, streben alle Monaden nach dem Guten und damit nach ihrer Vollendung (Entelechie).

Wenn wir das Zusammenspiel der Monaden von außen betrachten, so bestehen zwischen allen Monaden Beziehungen, die wir als Kausalität, Abstoßen, Anziehen, Erzeugen, Auflösen von Aggregaten etc. bezeichnen. Alle Monaden und damit alles ist miteinander verbunden. Auf die Monaden selbst bezogen, gibt es aber keine Interaktionen, sie verhalten sich aus sich selbst so, als ob sie Interaktionen hätten. 5) Das ganze Universum ist ein riesiger harmonischer Tanz. Die Monaden sind vollkommen unabhängig, also frei voneinander, und agieren in einem Meer von Harmonie. Jede Monade macht daher einfach alles, was sie wirklich ausmacht – und letztlich nur das, was in ihr angelegt ist –, ohne auf etwas anderes Rücksicht zu nehmen und genau deshalb verläuft alles harmonisch.

Damit die Natur richtig abläuft, ist alles in jeder Monade vorhanden. Das gesamte Universum samt Vergangenheit und Zukunft liegt in den Monaden, die allerdings nur einen begrenzten Blick darauf haben. Sie sehen nur das, was sie für ihre Existenz benötigen. Leibniz sagt, dass die Monaden keine „Fenster“ haben. Die göttliche Urmonade sieht alles klar und deutlich, aber jede andere Monade hat nur ein Bild oder einen begrenzten Spiegel des Universums, eine bestimmte individuelle Sicht. Wir können das auch so verstehen, dass jedes Bewusstsein ein spezieller Spiegel des Universums ist.

Alles ist aber in allem enthalten, daher kann alles Gott werden. Eine Monade kann aus sich selbst heraus ihre Eigenschaften ändern. Aus unserem Sauerstoff-Atom kann daher auch ein Äther-Atom oder ein astrales, ein seelisches Element werden. Je weiter sich die Monade vom Materiellen entfernt, desto klarer wird ihr Spiegel vom Universum und desto mehr nähert sie sich Gott.

Der Antrieb, den eigenen Zustand zu ändern oder gemeinsam etwas Neues in Harmonie zu schaffen, ist durch die Weisheit und Güte Gottes bestimmt. Da Gott selbst eine Monade ist und alle Monaden untereinander in Harmonie existieren, ist alles in Harmonie mit Gott. Da Gott die absolute Liebe ist, sind alle Monaden Ausdruck dieser Liebe. Das Sein und das Werden von allem wird durch die Harmonie und das jeweilige innere Gesetz, die Idee der Sache oder des Lebewesens bestimmt. Daher konnte Leibniz sagen, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben; eine bessere ist vielleicht denkbar, aber aktuell nicht zu realisieren.

Damit kommen wir zu den Lebewesen. Auch diese besitzen eine Monade: ihre Seele. Sie umfasst das Aggregat des Körpers, bestehend aus den Monaden, die selbst wieder kleinere Aggregate bilden, zum Beispiel Leber, Magen, Knochen etc. Die Seele hat ein Bewusstsein, das eine relativ klare Sicht auf das Universum hat. Je näher eine Seele Gott ist, desto bewusster ist sie, desto mehr kann sie in ihrem Spiegel des Universums erkennen.

In allen Seelen steckt also die Fähigkeit, bewusst eins mit allem und damit auch eins mit Gott zu werden. Doch was hindert uns daran?

Jedem Zustand der Monaden entsprechen Regeln, die als Grundlage der Harmonie dienen. Ein Bruch dieser Regeln ist immer möglich (Freiheit), doch er führt zur Disharmonie, zur Verdunkelung des Spiegels und zum Aufheben der Einheit. Die Gemeinschaft der Monaden hat aber den Drang, die Harmonie wieder herzustellen. Wir Menschen bezeichnen das als das Karmagesetz. Disharmonie erzeugt Leiden, Harmonie Klarheit des Spiegels und damit Glück.

Da alles zum Guten strebt und einen Drang besitzt, göttlicher, bewusster und damit liebevoller zu werden, garantiert die alles umfassende Monade Gott, dass dies immer möglich ist. Eine Entscheidung dagegen wird immer akzeptiert. Das bedeutet aber auch, dass das betreffende Lebewesen dann eine verdunkelte Sicht auf das Universum erhält und leidet.

Pflanzen und Tiere sind sich dieser Möglichkeiten nicht bewusst. Der Mensch jedoch kann durch Reflexion auf sein Selbst die Möglichkeiten seiner Seelen-Monade erkennen und auch das, was ihn vom Weg zu Gott abhält. Durch Aufheben von Disharmonie kann er bewusst seine Monade in einen Zustand bringen, der näher an der Einheit von allem bei gleichzeitiger Individualität ist. Leibniz spricht deshalb von einem Reich der Gnade. Allen bewussten Seelen ist es vergönnt, Gott und das ganze Universum zu erkennen.

Leibniz war in seiner Zeit an die damalige Kirche gebunden. Ihm war das Schicksal von René Descartes (Flucht in die Niederlande) bekannt, sodass er betont, dass es keine Reinkarnation gibt, sondern nur Verwandlung. Was mit den unsterblichen Seelen nach dem Tod passiert, wenn die Seelen-Monade ihren Körper loslässt, lässt er offen. Da aber alle Monaden eine ewige Existenz haben, kann es aus logischen Gründen nach dem Tod nur mit dem direkten Eingehen in das Höchste oder mit einer Reinkarnation, der erneuten Erstellung eines Körpers weitergehen. Denn nur dann kann der Weg zum Guten vollendet und damit alles zur Einheit werden. Die Liebe Gottes eröffnet diese Wege.

  • Das Herz ist nach Leibniz die Quelle der großen Ideen, also dessen, was immer schon da ist, weder gelernt noch erfunden werden kann, was also den Kern des Menschen ausmacht
  • Alles besteht aus einem Kontinuum unendlich vieler unendlich kleiner Monaden, die ein riesiges Meer bilden
  • Stellen wir uns zwei Personen vor, die keine Wahrnehmungen haben, also blind und taub sind und auch keinen Tastsinn besitzen. Nun ertönt eine Musik und beide beginnen, einen Tango zu tanzen, perfekt mit Improvisationen – einfach so, ohne jede Kommunikation
  • Die höchste Monade, Gott, umfasst alles und bringt damit alles zur Einheit
  • Das ganze Universum ist ein riesiger harmonischer Tanz. Die Monaden sind vollkommen unabhängig, also frei voneinander, und agieren in einem Meer von Harmonie
  • Alles ist in allem enthalten, daher kann alles Gott werden. Jede Monade hat den Drang, ihren Zustand zu ändern. Je weiter sie sich vom Materiellen entfernt, desto mehr nähert sie sich Gott.
  • Der Mensch kann durch Reflexion auf sein Selbst die Möglichkeiten seiner Seelen-Monade erkennen und auch das, was ihn vom Weg zu Gott abhält. Er kann seine Monade in einen Zustand bringen, der näher an der Einheit von allem bei gleichzeitiger Individualität ist

[1]    Entelechie: Streben nach einem Ziel, das man in sich selbst trägt (Vollendung)

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Datum: März 3, 2026
Autor: Burkhard Messer (Germany)
Foto: tree-Bild-von-Thomas-Langer-auf-Pixabay CC0

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