| Liebe Leserin, lieber Leser, Unser Denkvermögen arbeitet an der Schnittstelle zwischen Geist und Materie. Identifiziert es sich mit der Materie, wird es zu einer Art Rechenprogramm: Es kalkuliert nach bestimmten Regeln, ganz gleich, ob es sich mit Körpern im Raum oder mit Zahlen befasst, Begriffsgruppen sortiert oder aus Erfahrungen bestimmte Schlüsse zieht und das eigene zukünftige Handeln gewissermaßen programmieren möchte. Die Qualitäten dieses rechnenden Denkvermögens kann man bewerten, mit anderen vergleichen und am Ende einen IQ ermitteln. |
| Doch haben wir damit das Wesentliche erfasst, wofür uns Menschen der Verstand gegeben wurde.Der rechnende Verstand, der uns einigermaßen hilft, in der Welt zurechtzukommen, kann seine beherrschende Stellung aufgeben und der Seele Raum geben, sich zu erheben: ins Namenlose, ins Unbekannte, zum ureigenen geistigen Quell.Wir möchten in diesem Heft ein weites Bild zeichnen und mit Krishnamurti sagen: „Intelligenz ist die Fähigkeit, das Wesentliche wahrzunehmen, was ‚ist‘, und Bildung ist der Prozess, um diese Fähigkeit in uns selbst und in anderen zu erwecken.“ Diesem Vorhaben widmen wir uns in diesem Heft – Ihre Angela Paap |
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LOGON Magazin für Transformation – IntelligenzNr. 28 – Oktober 2026 – 10 € Die neue Ausgabe können Sie jetzt bestellen Für Berlin noch interessant, Das LOGON Magazin ist in der Zenit Buchhandlung, Pariser Straße 7, 10719 Berlin vorrätig. |
Di. 1. Dez. 2026 | Dialog zum aktuellen LOGON-Heft (mit Zoom) |
Aus dem Inhalt
![]() | INTELLIGENZ – eine Annäherung in drei SchrittenPeter Herrle / Deutschland Der Geist öffnet das Tor zu Neuem, die neue Intelligenz kann uns helfen, das Neue zu erkennen und im praktischen Leben umzusetzen. Letztlich geht es um eine „Lebenskunst“, die unser gesamtes Leben mit einer geistigen Dimension durchdringt: konkret, spontan, ruhig, kreativ, nachhaltig, heiter. Es ist die |
![]() | Ein Brief an die KIAlfred Bast / Deutschland Es ist 5 Uhr morgens. Eine Kerze brennt … diese kleine, heiße, lichtspendende Sonne |
![]() | Verstand, Vernunft und IntelligenzArmin Risi / Schweiz Die Mysterientraditionen aller Welt zeigen, dass der Mensch sich selbst, das Leben und die Welt, in der wir leben, schon seit Menschengedenken erforscht und dass dazu keine Maschinen und Geräte erforderlich sind. Erforderlich ist „nur“ eine konsequente Selbstwahrnehmung und Selbsterkenntnis – und |
![]() | Die Schale muss zerbrechen – |


