
Und da war es: das Absolute in Ruhe, in allgegenwärtiger, nicht wahrnehmbarer
Bedeutung: Abwesenheit gleich sich selbst, Chaos autark.
Als sich eine Sekunde öffnete, entsprungen aus der Ewigkeit,
fiel die Singularität in Einsamkeit, und ihre Bedeutung verblasste.
Der staunende Gedanke, der wie jeder wandernde Samen seine Aufgabe erfüllen wollte,
setzte den glücklichen Anfang für die erste Idee des Lebens,
für den ewigen Gedanken, den die Idee durchzuckte.
Hier ist es – der unfassbare Gedanke, der in sich selbst zusammenbricht.
Wie eine pulsierende Wunde bleibt der leere Raum zurück,
gleich einer Idee, die nach der Ebbe zurückbleibt,
(in-form-ell) eingraviert und von Sehnsucht angetrieben.
Die Leere der Gedankenessenz in ihrer eigenen Substanz, die sich quält,
Erinnerungen im Geist und in der Idee, heilig quantisch, eingebettet.

Mater, großzügig und gütig, keimende Gedanken des Gedankens,
Augen, durch die Er Ihre Welt betrachtet, sieht nun süße Gesichter,
durch die Er in Ihren Gedanken gefangen ist.
Aber der Gedanke bekräftigt sich selbst in der Welt und ordnet den Logos fest,
der dann den vom Muttergeist empfangenen Gedanken artikuliert,
wobei der Logos die Samen des Vatergedankens in sich trägt.
Seine lebendige Welt wird seinen Abdruck am Leben erhalten, die intelligente Idee,
die von nun an erfüllt werden soll.
Nachkommenschaftsgedanken werden die Welt erfüllen und den gleichen Gedanken widerspiegeln,
indem sie das Selbst erkennen und auf alle Gedanken ausstrahlen.
Von Gedanke zu Gedanke wird die Welt wachsen, alles, was von ihr übrig bleibt,
wird nichts als Er sein: Nachkomme – Logos – Idee an sich.
Der unbestimmte Gedanke, lebensspendend in seiner verborgenen Idee,
wird nun – in der Welt der bestimmten Formen – wahrhaftig definiert werden,
durch Selbstbewusstsein, das der Idee innewohnt, in Ideen
keimend, im Geist, durch transzendentale Liebe.

* Die Zeichnungen von Ramona Orban.