Der Transhumanismus und die Vollendung des Menschseins

Der Transhumanismus und die Vollendung des Menschseins

Der Glaube der Transhumanisten an die Technologien fällt mit einer neuen Art von Religion zusammen, die darauf basiert, unsterblich zu werden. Ihr Menschenbild beschränkt sich auf das Dasein in dieser Welt.

 

Darüber hinausreichende Dimensionen des Menschseins gehören nicht dazu. So werden wesentliche Aspekte des kulturellen Erbes der Menschheit, sowohl im Osten wie im Westen, außer Betracht gelassen.

Bewusstseinszustand ist Lebenszustand

Viele Menschen empfinden tief, dass wir im Mangel sind. Irgendetwas fehlt, auch wenn im Äußern alles – oft sogar im Überfluss – vorhanden ist. Dies könnte nicht empfunden werden, wenn es nicht tief in unserem Inneren einen Maßstab gäbe, dass es so etwas wie Erfüllung, Vollständigkeit, Sattsein, wirkliche Zufriedenheit und letztlich Angekommensein geben würde. Da wir uns also häufig defizitär, als Mangelwesen, fühlen, suchen wir. Wir suchen nach einer Lösung für unser Dilemma. Tiere tun das nicht. Als suchende Menschen befinden wir uns auf einem unbekannten Weg, der uns wieder „nach Hause“, in die Fülle und Erfüllung führen soll. Wie Fremdlinge, die nicht wirklich wissen, was sie genau suchen und was ihnen fehlt, die aber tief innerlich wissen: DAS HIER kann nicht alles sein, DAS HIER kann nur ein Übergangszustand sein, DAS HIER ist nicht mein wahres Zuhause.

Das Problem ist unser Bewusstseinszustand. Im rein menschlich-kreatürlichen Zustand ist unser Bewusstsein nahezu vollständig mit dem stofflichen Körper und der materiellen Welt identifiziert, was sowohl die sichtbare grobstoffliche Materie, als auch die unsichtbaren feinstofflichen Welten mit einschließt. Hier wähnen wir uns zu Hause. Hier suchen wir Erfüllung. Aber ist sie hier zu finden?

Die meisten Menschen sind der Überzeugung, dieses Naturwesen, dieses Ich, diese Persönlichkeit mit ihrem Namen, ihrer Geschichte, ihren Gefühlen, Gedanken und Überzeugungen und vor allem mit diesem Körper, wirklich zu sein. Sie setzen sich mit dem Mangelwesen gleich, glauben, die eigene Persönlichkeit mache sie vollständig aus. Zwangsläufig bekommt der körperliche Tod für sie etwas Tragisches, wird als der worst case schlechthin empfunden. Sigmund Freud nannte den Tod die ultimative „narzisstische Kränkung“ des Menschen, denn durch ihn wird das menschliche Selbstverständnis existenziell erschüttert. Tod bedeutet Endlichkeit, Zerbrechlichkeit der körperlichen Existenz, er deckt unsere Ohnmacht auf in Bezug auf den fundamentalsten Aspekt unseres Lebens: das Dasein hier auf der Erde.

Doch da ist noch mehr. Das Bewusstsein kommt nicht zur Ruhe, was den Tod anbelangt. Dass der Körper zerfällt, ist offensichtlich. Auch der Sterbevorgang ist etwas, das wir (bei anderen) beobachten können. Den Zustand des Todes aber, des eigenen Todes, den kann sich das Bewusstsein nicht vorstellen. Er erscheint ihm als ein unheimliches Nichts, vor dem es sich zu schützen gilt. So gehen wir auf die Suche nach Lösungen, und, wie kann es anders sein, es sind Lösungsversuche auf der uns vertrauten materiellen Ebene.

Die Vision des Transhumanismus

Der Transhumanismus (von lat. trans = über und humanus =  menschlich, kurz „h+“) ist eine intellektuelle, kulturelle und philosophische Bewegung, die darauf abzielt, die menschliche Spezies, sowohl biologisch als auch intellektuell,  durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien zu transformieren. Kerngedanke ist die Überwindung der biologischen Grenzen des Menschen, um eine neue, bessere Existenzform zu erreichen. Angestrebt wird, dass der Mensch durch Technik, wie zum Beispiel Biotechnologie (genetische Modifikation), Künstliche Intelligenz (KI), Nanotechnologie, Robotik und Gehirn-Computer-Schnittstellen seine physischen und kognitiven Fähigkeiten erheblich verbessert und erweitert. Auch eine Lebensverlängerung ist im Blickfeld. Einige glauben sogar, langfristig den Tod überwinden zu können.

Der Begriff Transhumanismus wurde schon früh, speziell aber in den 1950er Jahren von Julian Huxley (1887-1975) geprägt, einem britischen Biologen und Philosophen, der die Idee der Vollendung der menschlichen Evolution durch technologische Mittel propagierte. Die Bewegung selbst gewann in den 1980er und 1990er Jahren an Bedeutung. Inzwischen hat sie einen festen Platz in der allgemeinen Gedankenwelt.

Einer der bekanntesten Verfechter des Transhumanismus in der heutigen Zeit ist Ray Kurzweil, führender Futurist und Direktor für Ingenieurwesen bei Google; von ihm stammt der 2005 geschriebene Bestseller Menschheit 2.0. Die Singularität naht. (1) Kurz zusammengefasst behandelt das Buch die technologische „Singularität“, ein bahnbrechendes Ereignis, das Kurzweil für das Jahr 2045 vorhersagt. Singularität ist der Punkt, an dem künstliche Intelligenz so fortschrittlich sein wird, dass sie die menschliche Intelligenz übertrifft und der Mensch seine biologischen Begrenzungen mithilfe der Technik überwindet. Dieses Szenario wird massive Auswirkungen auf die Menschheit haben, wie die Verschmelzung von Mensch und Technologie. Unvorhersehbare und radikale Veränderungen beim Einzelnen und in der Gesellschaft werden die Folge sein. So weit, kurz zusammengefasst, die Vision des Futuristen Ray Kurzweil.

Prominente Verfechter dieser Gedanken sind zum Beispiel Aubrey de Grey, ein Biogerontologe, der für seine Arbeit zur Lebensverlängerung bekannt ist, sowie Nick Bostrom, Philosoph und Direktor des Future of Humanity Institute an der Universität Oxford.

Zu den derzeitigen Treibern des Themas gehören finanzstarke US-Tech-Unternehmen wie Google und Tesla sowie viele kleinere Tech-Firmen. Bekannte Persönlichkeiten wie Elon Musk zählen zu den Befürwortern. Musk ist der Gründer von Unternehmen wie Tesla und SpaceX und hat auch Neuralink ins Leben gerufen, eine Firma, die Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickelt. Durch diese Technologie soll das menschliche Gehirn mit Computern verbunden werden. Prototypen sind bereits entwickelt. Sie sollen zum Beispiel Querschnittsgelähmten helfen, mit ihrer Gedankenkraft sogenannte Exoskelette zu steuern, die wieder Mobilität ermöglichen.

Visionäre in der Szene träumen davon, einmal menschliches Bewusstsein auf Mikrochips zu übertragen und dauerhaft speichern zu können. So könnte der Mensch durch Technik Unsterblichkeit erlangen. Der uralte Traum, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, wird von den Transhumanisten auf neue Weise geträumt.  Modernste Technik soll zuerst das Leben im Körper verlängern und dann das Bewusstsein festhalten und speichern. Der amerikanische Computerwissenschaftler und Silicon-Valley-Insider Jaron Lanier schreibt in seinem Buch Who Owns the Future? über die Tech-Kreise, in denen man eine Besessenheit von den Technologien der Unsterblichkeit findet. (…) Was die meisten nicht verstanden haben, ist, dass der Aufstieg der netzbasierten Monopole mit einer neuen Art von Religion zusammenfällt, die darauf basiert, unsterblich zu werden (Übersetzung G.M. und G.F.)

 

Versuch einer Deutung

Die Ziele und die Versprechungen des Transhumanismus sind vielfältig und nachvollziehbar. Der Mensch soll ein viel längeres und gesünderes Leben haben, frei von Krankheiten und körperlichen Einschränkungen. Technologische Fortschritte sollen es ermöglichen, die menschlichen Fähigkeiten in ungeahntem Ausmaß zu erweitern. Das soll eine neue Ära für die menschliche Spezies einleiten.

Das Menschenbild der Transhumanisten beschränkt sich auf das Dasein in dieser Welt. Darüber hinausreichende Dimensionen des Menschseins gehören nicht dazu. Wesentliche Aspekte des kulturellen Erbes der Menschheit, sowohl im Osten wie im Westen, werden dabei außer Betracht gelassen. Dazu gehört insbesondere das Wissen, dass es etwas Unsterbliches im Menschen gibt. Die Ursprungsimpulse aller großen Kulturen zeugen davon. Pikant und paradox an der transhumanistischen Philosophie ist, dass die Idee eines unsterblichen und vollkommenen Daseins zu ihren Leitgedanken zählt. Dass eine solche Idee nur aus dem Unsterblichen selbst kommen kann, wird nicht erkannt. In Sri Aurobindos (1872-1950) Evolutionsphilosophie ist der Mensch ein Übergangswesen. Er warnte davor, die zukünftige Entwicklung des Menschen nur linear zu betrachten, also als mentales Wesen mit verbesserten Fähigkeiten. Stattdessen sollte der Mensch durch einen Bewusstseinswandel über sein mentales Denken hinauswachsen und ein supramentales Wahrheitsbewusstsein erreichen, das er auch „Gnosis“ nennt.

Der Transhumanismus bildet eine Art Gegenpol zu den Ursprüngen der menschlichen Kulturen und ihrem geistigen Wissen. Diese Ursprünge liegen Jahrtausende zurück und berichten von der göttlichen Herkunft des Menschen und dem daraus verbliebenen göttlichen Keim in ihm. Ferner erzählen sie von dem Umgang der frühen, auf der Erde verkörperten Menschheit mit den Göttern. Der menschliche Seelenraum war zu der Zeit ein Schauplatz, ein Betätigungsfeld für die Aktivitäten der Götter. In ihm konnten sie sich unmittelbar offenbaren, sie konnten in den Menschen hineinwirken, formend, leitend, machtvoll.

Entsprechende Zeugnisse heiliger Schriften sowie Erkenntnisse von Anthropologen und spirituellen Lehrern erscheinen dem heutigen Menschen meist als fromme Märchen. Reste dieses frühen Daseins, die noch bei einigen indigenen Völkern zu finden sind, werden als Phantastereien abgetan.

 

Wie es zu unserer heutigen Bewusstseinslage kam

Die Kulturgeschichte enthält Hinweise darauf, wie es zu unserer heutigen Bewusstseinslage kam. In ihrem Lichte erscheint der Transhumanismus als mögliche Konsequenz eines seit langem eingeschlagenen Weges. Der Mensch begann (vor Jahrtausenden), eine Barriere aufzubauen gegenüber der Welt der Götter, einen gewissen Schutzraum für seine Seele und sein Bewusstsein. Er tat dies mit Hilfe des sich entwickelnden Denkens. War er zuvor primär auf die göttlich-geistige Welt gerichtet, so nutzte er das beginnende Denken dazu, sich mehr und mehr auf die sichtbare Welt abzustimmen. Die enorme Vielfalt in der Natur verhalf ihm dazu, ein differenziertes Gedankenleben zu entfalten. So begann ein Weg, der ihn nach außen führte, weg von der innersten, unauslotbaren Tiefe. Das Denken selbst ist zwar auch ein innerer Vorgang, doch es wurde zum Resonanzboden, zur Reflektionssphäre für das Außen.

Den frühen Philosophen war klar, dass die Götter dem Menschen das Denkvermögen schenkten, um sich selbst und ihre Impulse in einem bewussten Gegenüber zu spiegeln. Um sich selbst zu verstehen, indem der Mensch „versteht“. Das Wort „reflektieren“ bringt die Spiegelungsfunktion des Denkens zum Ausdruck. Heute reflektiert sich indes primär die Welt im menschlichen Bewusstsein.

In dem sich vom Göttlichen abtrennenden Innenraum konnte der Mensch eines Tages „ich“ zu sich sagen. Odysseus war, so weit erkennbar, der erste, der dies tat. Die Barriere zur göttlich-geistigen Welt wurde allmählich dichter und dichter, und damit einhergehend verstärkte sich das Ich. Alles Vergängliche ist ein Gleichnis, ist Abbild von Unvergänglichem, Ewigem. Dazu gehört auch das Ich. Das Eine, Universelle machte sich für den Menschen kennbar. Dadurch entstanden der Monotheismus, der Glaube an das eine göttliche „Ich bin“ – und mit ihm seine Spiegelung im Bewusstsein des Menschen, die menschliche Individualität, das irdische Ich. All dies mag vergessen sein, doch die Er-innerung an das Geschehene kann aufleuchten. Auch sie ist eine Spiegelung des Ursprungs, des Transzendenten in uns.

Das Denken in Räumen der Freiheit ermöglicht neben vielem anderen auch den Transhumanismus. Das Bezaubertsein von der Magie des Machbaren führt zu mancherlei, auch in tragische Sackgassen. Es geht nicht immer gut aus mit dem, was wir tun. Unserer immanenten Größe, der in uns hineingelegten Freiheit, der großen Kraft unseres innersten Lichtes entspricht die Größe des Unglücks und des Leidens, das wir über uns aufrufen können. Sie stellen sich ein als ein Warnruf, als ein „Halt“, wenn wir uns zu weit vorwagen ins Äußere, wenn der Bogen unseres Wesens, der im Göttlichen endet, zu zerbrechen droht. Wenn dem Urbild, das nach und nach ein Ebenbild von sich erzeugen will, nur noch eine Fratze entgegenstarrt.

Die Anthroposophie Rudolf Steiners (1861-1925) sieht Ahriman als die treibende Kraft, die versucht, den Menschen durch technische Mittel zu einer rein materiellen Existenz – ohne Geistbezug – zu (ver-)führen.

 

Scheitern und Erfüllung auf dem Menschheitsweg

Dazu muss es nicht kommen, auch nicht auf den Wegen des Transhumanismus. Viele kleinere Etappen des Scheiterns gehen der propagierten „Singularität“ vorweg. Sie lässt sich nur in Teilaspekten verwirklichen. Die Vision der „Singularität“ als solche erscheint indes als ein Gegenbild zu dem, was das Urbild beabsichtigt.

Der Ursprung und wir gehören zusammen, ohne das Ewige in uns sind wir nichts. Heute bilden wir eine Art verdunkelte Schnittstelle zum Ewigen und eine weit offene Schnittstelle zur Welt hin. Waren wir einstmals zum Göttlich-Geistigen weit offen, so sind wir es heute in der Richtung zur Welt.

Technik und Technologien sind Erfindungen des Verstandes. Oft sind es Anwendungen großer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Intuitionen. Die Intuitionen reichen über uns hinaus, haben oft mit dem Urgrund zu tun. Warum sollten wir die Erzeugnisse unseres Verstandes nicht in unseren Dienst stellen? Ohne sie könnten wir nicht existieren. Der Verstand gehört zu uns, nur mit seiner Hilfe können wir unser Dasein bewältigen. Nur als ein Verstandeswesen wären wir indes ein reduzierter Mensch, eine Art aufgeblähtes Gehirn. Der Verstand hat sich vor einigen Jahrhunderten von der Macht religiöser Instanzen befreit. Doch inzwischen hat er in seinem Eifer ein zerstörerisches Ungleichgewicht im Gesamtorganismus erzeugt. Eines seiner Kinder sind die Bemühungen, den Transhumanismus zu verwirklichen.

In den weiteren Evolutionsschritten geht es ums Ganze, um das Zusammenwirken aller Aspekte des Menschen. Dazu gehört auch tiefes inneres Fühlen, Er-Fühlen, Erspüren des einen Lebens, das sich in allen Wesenheiten regt. Dazu gehört ein Sich-Öffnen für die Tragkraft, die allem Leben zugrunde liegt. Seit jeher wissen wir von der Liebe. Sie bildet sich in tausendfacher Weise in unserer Welt ab. Die göttliche Liebe ist die wichtigste Kraft, die Tragkraft der Welten, die Tragkraft unseres Lebens. Es ist ihr eigen, sich zu opfern, sich auf die vielfältigste Weise zu „kreuzigen“. Sie geht mit bis in das fernste Außen, bis in die äußerste Entfremdung, um alles Entstehende, so lange es nur geht, zusammenzuhalten.

Die Krönung des Menschseins setzt voraus, dass wir dem Ursprung die Möglichkeit geben, seine Spiegelung in uns zu vollenden. Das geschieht, wenn sich inmitten unseres vergänglichen Körpers eine unsterbliche Struktur heranbilden kann, ein ewig lebender „Körper“, der „Körper“ des unsterblichen Aspekts in uns. Er ist das wahrhaftige Ebenbild, entstanden nach langer Entwicklung, langer Reifung. Dieser Körper unterliegt nicht mehr der Zerbrechung, er ist feinstofflicher, energetischer Art. Und wie bildet er sich? Es geschieht durch ein Denken, Fühlen, Wollen und Handeln, die auf das Ganze gerichtet sind, die auf das Ganze antworten, auf die Impulse des Einen, auf die immanente Einheit des Menschseins und allen Lebens in der Natur. Wiederum ist das Denken wichtig, weil es eine strukturierende Kraft besitzt. Lässt es sich vom Ursprung leiten mit der Bitte „Dein Wille geschehe durch mich“, so wirkt der Weltenwille durch den Menschen und mit seiner Hilfe. Er transformiert ihn und der Mensch transformiert die Welt, in der er lebt. Genauer gesagt, lebt der Mensch, sobald sich in ihm die unsterbliche Trägerstruktur heranbildet, in zwei Welten. Abbild und Urbild werden zu einer Zwei-Einheit. Das Abbild ist freiwillig mitwirkendes Werkzeug und Helfer des göttlichen Urgrundes.

Die Bestrebungen des Transhumanismus müssen durchlebt werden. Sie tragen zur Fülle der Erfahrung bei und zu der sich daraus ergebenden Reifung. Es spricht manches dafür, dass die Verknüpfung von Mensch und Maschine neben einer Reihe von hilfreichen Ergebnissen eine „Fülle des Scheiterns“ und des Leidens zur Folge hat, ein Übermanntwerden des Menschen von den Geistern, die er rief.

Die Bibel spricht von der Wiedergeburt „aus Wasser und Geist“ und bezieht sich damit auf Impulse aus der göttlich-geistigen Welt. Der Transhumanismus erstrebt letztendlich die Wiedergeburt „aus der Technologie“. Dazu benutzt er die Idee, das Ideal, die Information aus den göttlich-geistigen Impulsen, ohne diesen Ursprung zu kennen oder wahrhaben zu wollen.

Manche sagen, wir befänden uns in der Halbzeit der Evolution, andere sprechen davon, dass wir in der Menschheitsentwicklung im Stadium der Pubertät angelangt sind. Die Größe der Gefahren, die wir für uns selbst und die Erde heraufbeschwören, drängt dazu, den Schritt ins Erwachsensein zu tun. Es ist der Schritt in die Ganzheit, verbunden mit der Hingabe an die kaum jemals erahnte Größe des Menschseins. Es ist der Schritt in die Mitverantwortung für den künftigen Weg der Schöpfung und ihrer Transformation aus dem Geist heraus.

 

Share

LOGON Magazine

Bestellmöglichkeiten

über unseren Online-Shop oder per Email: shop@logon.media

  • Einzelheft 10 €, inkl. Versand (Ausland 14 €, inkl. Versand)
  • Einzelheft digital 4 €
  • Print-Abo 36 €, 4 Ausgaben/Jahr, inkl. Versand (Ausland 52 €), fortlaufend, Kündigung jederzeit möglich.
  • Digitales Abo 15 €, 4 Ausgaben/Jahr zum Download (pdf), fortlaufend, Kündigung jederzeit möglich.

Unsere neuesten Artikel

Post info

Datum: September 3, 2026
Autor: Gerd Müller (Germany)
Autor: Gunter Friedrich (Germany)
Foto: circuit-Bild-von-monica749-auf-Pixabay CCO

Bild: