{"id":92187,"date":"2021-11-03T17:07:51","date_gmt":"2021-11-03T17:07:51","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/seele-im-wunderland\/"},"modified":"2021-11-03T17:07:51","modified_gmt":"2021-11-03T17:07:51","slug":"seele-im-wunderland","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/seele-im-wunderland\/","title":{"rendered":"Seele im Wunderland"},"content":{"rendered":"<p><iframe style=\"border-radius:12px\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/1QKnEnBXtsys5AR6NiCCMz?utm_source=generator\" width=\"100%\" height=\"232\" frameBorder=\"0\" allowfullscreen=\"\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>\u201eAber ich habe keine Lust, Verr\u00fcckte zu besuchen\u201c, wandte Alice ein.<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eOh, das l\u00e4sst sich nicht vermeiden!\u201c Die Katze grinste. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/em><\/p>\n<p><em>\u201eHierzulande ist jeder verr\u00fcckt. Ich bin verr\u00fcckt. Auch du bist verr\u00fcckt.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eWoher wei\u00dft du, dass ich verr\u00fcckt bin?\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eSonst w\u00e4rst du nicht hier\u201c, antwortete die Katze.<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/em>Lewis Carroll<em>, Alice im Wunderland<\/em><\/p>\n<p>Als Kind hat mich die Geschichte des kleinen M\u00e4dchens Alice fasziniert, die eines Tages durch den Schacht eines Kaninchenbaus f\u00e4llt und sich unversehens in einer wundersamen Welt wiederfindet, deren groteske Bewohner absurde Verhaltensweisen an den Tag legen: Da ist etwa der verr\u00fcckte Hutmacher, dessen Leben eine fortw\u00e4hrende Teeparty mit h\u00f6chst eigenartigen Tischregeln ist; oder da sind pomp\u00f6se, machthungrige Monarchen, die ihren Untertanen das Leben zur H\u00f6lle machen und dabei gar nicht merken, dass sie in Wahrheit nichts weiter als zweidimensionale Spielkarten sind. Selbst die kluge und vern\u00fcnftige Alice verliert in dieser \u201everkehrten\u201c Welt bald die Orientierung. Hilfesuchend wendet sie sich an die Katze:<\/p>\n<p><em>\u201eW\u00fcrdest du mir bitte sagen, welchen Weg ich einschlagen muss?\u201c \u201eDas h\u00e4ngt in betr\u00e4chtlichem Ma\u00dfe davon ab, wohin du gehen willst\u201c, antwortete die Katze. \u201eOh, das ist mir ziemlich gleichg\u00fcltig\u201c, sagte Alice.<\/em> \u201e<em>Dann ist es auch einerlei, welchen Weg du einschl\u00e4gst\u201c, meinte die Katze.<\/em><\/p>\n<p><strong>Ein Traum?<\/strong><\/p>\n<p>Immerhin, Alice erwacht am Ende der Geschichte, um festzustellen, dass alles nur ein Traum war. Das w\u00fcrde sich wohl mancher moderne Zeitgenosse, der sich mit dem merkw\u00fcrdigen Gebaren seiner Mitmenschen und einer oft wahnwitzig erscheinenden Welt konfrontiert sieht, auch w\u00fcnschen! Unser Planet befindet sich in akuter Gefahr, aus einem bereits prek\u00e4r gewordenen Gleichgewicht zu kippen, unz\u00e4hlige Menschen sind in katastrophalen Schaupl\u00e4tzen der Gewalt und Zerst\u00f6rung gefangen, verlieren ihre Existenzgrundlage, f\u00fcrchten um ihre Gesundheit, vereinsamen in epidemischem Ausma\u00df, geraten aus ihrem inneren Gleichgewicht, erkranken k\u00f6rperlich und auch psychisch.<\/p>\n<p>Droht uns eine weitere \u201eWelle\u201c, die das bereits seit langem mehr oder weniger latent vorhandene psychische Elend an die Oberfl\u00e4che sp\u00fclt? Inmitten einer Flut von aktueller medialer Berichterstattung zu diesem Thema findet sich zum Bespiel folgende Aussage von Miriam Prie\u00df (Resilienz-Coach und Unternehmensberaterin aus Hamburg): \u201eDer Leidensdruck ist enorm, die Therapie- und Behandlungspl\u00e4tze sind \u00fcberlaufen. Die Anzahl der Fehltage aufgrund psychischer Probleme hat sich in zehn Jahren mehr als verdoppelt.\u201c (in: <em>FOCUS<\/em> 29\/2019) Laut einem bereits vor der Corona-Krise ver\u00f6ffentlichten Artikel (in: <em>Die Zeit<\/em>, November 2019) \u201eerkranken 400.000 bis 800.000 Bundesb\u00fcrger mindestens einmal im Leben an den Wahnvorstellungen oder Gef\u00fchlsst\u00f6rungen einer Schizophrenie\u201c. Die weltweiten Statistiken sind alarmierend.<\/p>\n<p>Leben wir also in einer zunehmend kranken, n\u00e4rrischen Welt, in der die Menschen keine Peilung, keinen \u201ePlan\u201c mehr haben? Oder lassen wir uns zum Narren halten?<\/p>\n<p>Menschen, die in unserer Gesellschaft mehr oder weniger \u201enormal\u201c und unauff\u00e4llig funktionieren, sind vermutlich geneigt, sich f\u00fcr seelisch \u201egesund\u201c zu halten. In einer gesunden Abwehrreaktion distanzieren sie sich von Mitmenschen, die der allgemein anerkannten Norm nicht entsprechen, die bizarre Verhaltensweisen an den Tag legen, deren Erleben von Realit\u00e4t dem der Mehrheit nicht entspricht oder sogar zuwiderl\u00e4uft. Eine derartige Unangepasstheit irritiert uns und erscheint uns vielleicht sogar in dem Ma\u00dfe als bedrohlich, in dem wir ahnen, dass die Grenzschicht, die unser Normalbewusstsein vom psychisch Abnormen und Kranken trennt, in Wahrheit sehr viel d\u00fcnner ist, als uns lieb ist.<\/p>\n<p><strong>Einladungskarte zu einem magischen Theater<\/strong><\/p>\n<p>Wie der Steppenwolf in Hermann Hesses gleichnamigem Roman k\u00f6nnten wir jedoch eines Tages eine Einladungskarte zu einem magischen Theater erhalten und uns unversehens in einem tausendf\u00e4ltigen Spiegelkabinett den Zerrbildern und Abgr\u00fcnden unserer eigenen psychischen Natur gegen\u00fcbergestellt finden.<\/p>\n<p>Mussten nicht auch die Helden im archaischen Mythos dem Ungeheuer der eigenen Wesensnatur unerschrocken entgegentreten, in das be\u00e4ngstigende Dunkel der Unterwelt hinabsteigen, aus einem unentrinnbaren Labyrinth den einen Ausweg finden?<\/p>\n<p><em>Who is the Clown? Who is the Fool?<\/em><\/p>\n<p><em>Which one knows he\u2019s playing? Which one is lost in the game?<\/em><\/p>\n<p>(Wer ist der Clown? Wer ist der Narr?<\/p>\n<p>Wer von euch wei\u00df, dass er sich in einem Spiel befindet?<\/p>\n<p>Wer von euch hat sich in dem Spiel verirrt?)<\/p>\n<p><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/em>Eric Burdon<\/p>\n<p><strong>Die Spielkarte des Narren<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres Bild steigt in mir auf, das mir einen Einblick in eine archetypische Welt gew\u00e4hrt: Es ist die Spielkarte des \u201eNarren\u201c aus dem <em>Rider-Waite-Tarot<\/em>. Durch viele, manchmal abenteuerliche, manchmal einsame, manchmal gefahrvolle Wegstrecken meines Lebens hat sie mich als inneres Bild begleitet.<\/p>\n<p>Die Karte zeigt einen jungen Mann in recht ausgefallener, bunter Kleidung, der einen naiven und vertr\u00e4umten Eindruck erweckt. Ein wei\u00dfer Hund folgt ihm auf den Fersen. Es ist nicht klar ersichtlich, ob der Hund den Wanderer mit seinem Gebell warnen will, oder ob er ihn verfolgt und in die Wade bei\u00dfen will. (Steht das Tier etwa sinnbildlich f\u00fcr die animalische Natur eines Menschen, der im Begriff ist, die Grenze des Naturgesetzm\u00e4\u00dfigen zu \u00fcberschreiten?) Das B\u00fcndel, das der J\u00fcngling \u00fcber der Schulter tr\u00e4gt (enth\u00e4lt es Altlasten, letzte Reste an weltlicher Habe?), ist nicht allzu gro\u00df und erschwert ihm nicht das Fortkommen. Doch wohin geht der junge Wandersmann? Den Blick in lichte H\u00f6hen gerichtet \u2013 die Sonne scheint freundlich auf ihn herab \u2013 scheint er gar nicht zu bemerken, dass er von schroffen Felsen umgeben ist und in seiner beschwingten, t\u00e4nzerischen Pose bereits hart an einem steilen Abgrund steht!<\/p>\n<p>Ohne Zweifel bef\u00e4nde sich der so einsam und weltfremd Erscheinende in gro\u00dfer Gefahr \u2013 w\u00e4re da nicht die wei\u00dfe Rose, die er in anmutiger Geste in der Hand h\u00e4lt. Es ist diese Rose, dieses magische Zeichen, durch das der Betrachter mit Gewissheit erkennt, dass dem Narren nichts passieren wird, das ihn ernstlich in Gefahr oder von seinem Weg abbringt. In seiner Selbstvergessenheit scheint er frei zu sein von der Anhaftung an den K\u00f6rper und die irdische Welt. Dies mag der Grund sein f\u00fcr seine Furchtlosigkeit und seine tats\u00e4chliche Unverwundbarkeit. Andererseits mag seine Einsamkeit daher r\u00fchren, dass die Menschen, die zur irdischen Welt geh\u00f6ren, sein wahres Wesen nicht zu erkennen verm\u00f6gen und ihn zum Au\u00dfenseiter werden lassen.<\/p>\n<p>Der Karte \u201eDer Narr\u201c ist im Tarot die Zahl Null zugeordnet. Dabei ist nicht eindeutig festgelegt, ob sie am Beginn des Weges durch die 21 gro\u00dfen Arkanen oder an deren Ende steht. Was ist denn eigentlich ein \u201eNarr\u201c? Welche Rolle spielt er? Was ist er seinem innersten Wesen nach?<\/p>\n<p><strong>Narr Gottes<\/strong><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte diese geheimnisvolle Figur gern noch etwas n\u00e4her betrachten. Dem Archetyp des weisen Narren begegnen wir in allen Kulturen dieser Welt. Gerade auf Grund seiner isolierten gesellschaftlichen Stellung hat er Zugang zu Erkenntnissen und Erfahrungen, die dem gew\u00f6hnlichen Menschen verschlossen bleiben.<\/p>\n<p>Interessanterweise glaubte man in fr\u00fcheren Zeiten, dass Verr\u00fcckte in besonderer Weise von Gott begnadet, sogar heilig seien. In jedem Falle weist die Figur des Narren in auff\u00e4lligem Ma\u00dfe Eigenschaften wie Mut, Originalit\u00e4t und Experimentierfreude auf. Seine Unangepasstheit gr\u00fcndet sich auf einer ausgepr\u00e4gten Intuition sowie der F\u00e4higkeit, Instinkt und Imagination in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p>In fr\u00fcheren Zeiten durfte allein der Hofnarr dem Herrscher Paroli bieten. Er konnte Widerspr\u00fcche und Wunden offenlegen und Wahrheiten verk\u00fcnden, die jeden anderen den Kopf gekostet h\u00e4tten. Somit verf\u00fcgt der Narr \u00fcber eine weitere Gabe von sehr erhabener und befreiender Art: Er hat Humor.<\/p>\n<p>Es ist bekannt, dass viele spirituelle Lehrer es verstanden, Weisheit mit Witz zu verbinden. So hielten sie ihre Sch\u00fcler oft zum Narren, um ihnen bestimmte Einsichten und Lektionen zu vermitteln. Im Sufismus spielt der Narr \u2013 neben den Archetypen des T\u00e4nzers, des Heilers, des Kriegers und des Priesters \u2013 eine herausragende Rolle. Auf einer tieferen Ebene hat er Verbindung zu den anderen Archetypen und belebt deren Qualit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Als der \u201eNarr Gottes\u201c (eine in fr\u00fcheren Tarot-Spielen \u00fcbliche Bezeichnung) hat er einen besonderen Zugang zur g\u00f6ttlichen Welt. Er empf\u00e4ngt deren Botschaften und Impressionen und leitet sie an die Menschen weiter. In seiner kriegerischen Eigenschaft entlarvt er die Torheiten und Einbildungen der Menschen und gibt sie der L\u00e4cherlichkeit preis. Da er ein tiefes Verst\u00e4ndnis und Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Au\u00dfenseiter und Verr\u00fcckten dieser Welt, f\u00fcr die verborgenen Beweggr\u00fcnde des Herzens und die Leiden der Psyche besitzt, ist er auch mit den Kr\u00e4ften eines Heilers begabt.<\/p>\n<p>Als Gaukler und T\u00e4nzer besitzt er ein sicheres Gesp\u00fcr f\u00fcr das Gleichgewicht der Dinge. Er bewegt sich gleicherma\u00dfen gewandt \u00fcber ebene Erde und Abgr\u00fcnde wie in schwindelnden H\u00f6hen. Zudem bezaubert er die Welt mit seiner Anmut und Heiterkeit.<\/p>\n<p><strong>Noch einen Schritt<\/strong><\/p>\n<p>Ich stelle mir vor, dass der Wanderer zwischen zwei Welten auf der Tarotkarte einen weiteren Schritt wagt und sich \u2013 wie der Adler, den er als Symbol auf seinem Gep\u00e4ck tr\u00e4gt \u2013 in die Luft erhebt und in das Licht eintaucht, das ihn bereits von allen Seiten umgibt. Durch seine wei\u00dfe Rose erh\u00e4lt er Zugang zur Welt des Geistes und somit zu v\u00f6llig neuen Erkenntnissen und sch\u00f6pferischem Verm\u00f6gen. Statt sich weiterhin mit dem Rad des Lebens zu drehen \u2013 mal oben, mal unten h\u00e4ngend, mal Verfolger, mal Verfolgter \u2013, erreicht er den Mittelpunkt. Die unbewegte Stille, die ihn dort umf\u00e4ngt, erm\u00f6glicht ihm eine Freiheit, die alles Vorstellungsverm\u00f6gen des Verstandes \u00fcbersteigt.<\/p>\n<p><strong>Gelassen auf dem Ast eines Baumes sitzend<\/strong><\/p>\n<p>Ich frage mich, was der Archetyp des Narren \u2013 als eine mir selbst innewohnende Kraft \u2013 mich lehren kann. Zun\u00e4chst einmal: die Kunst der Selbsterkenntnis. Sind wir denn in Wahrheit nicht alle Narren \u2013 gerade da, wo wir uns \u00fcberlegen w\u00e4hnen?<\/p>\n<p>Des Weiteren: Lachen und Leichtigkeit. Auch in Zeiten und Umst\u00e4nden, in denen der Weg schwer erscheint. Oder wenn mich das vertrackte Leben auf diesem unseren Planeten schier in den Wahnsinn treiben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Und nicht zuletzt: Auch anderen helfen zu erkennen und zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Nach seiner erhabenen Schau hoch oben in den Bergen k\u00f6nnte der Akrobat wieder nach unten steigen, hinab ins Gebiet des Wunderlandes. Gelassen auf dem Ast eines Baumes an einer Wegkreuzung sitzend, k\u00f6nnte er dem M\u00e4dchen Alice freundlich zunicken.<\/p>\n<p>Vielleicht hat sie sich dann an den Sonderbarkeiten der Wunderwelt und ihrer Kreaturen satt gesehen und fragt den Narren \u2013ihren eigenen inneren Kompass \u2013 nach dem richtigen Weg.<\/p>\n<p><iframe allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\" height=\"232\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/1QKnEnBXtsys5AR6NiCCMz?utm_source=generator\" style=\"border-radius:12px\" width=\"100%\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"author":920,"featured_media":15186,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110114],"tags_english_":[],"class_list":["post-92187","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-zeitgeist-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/92187","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/920"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15186"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92187"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92187"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=92187"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=92187"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}