{"id":91797,"date":"2021-05-19T16:52:35","date_gmt":"2021-05-19T16:52:35","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/die-katharer-scheiterhaufen-am-montsegur-vor-777-jahren-teil-2\/"},"modified":"2021-05-19T16:52:35","modified_gmt":"2021-05-19T16:52:35","slug":"die-katharer-scheiterhaufen-am-montsegur-vor-777-jahren-teil-2","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/die-katharer-scheiterhaufen-am-montsegur-vor-777-jahren-teil-2\/","title":{"rendered":"Die Katharer: Scheiterhaufen am Monts\u00e9gur \u2013 vor 777 Jahren. Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Es ist nicht das B\u00f6se. Dieses entsteht erst sp\u00e4ter in den in der Materie gefangenen und durch die Anziehungskraft des Nichts geschw\u00e4chten Seelen.<\/p>\n<p><strong>Kreuzzug gegen Christen<\/strong><\/p>\n<p>Blanca war Herrin von Laurac, einem feudalen Lehensgut im Lauragais, einer Region, die w\u00e4hrend der Inquisition als Epizentrum der H\u00e4resie galt. Sie war eine gl\u00e4ubige Katharerin (une croyante) und zog, im Alter verwitwet, mit ihrer j\u00fcngsten Tochter in eines der \u201eH\u00e4user\u201c im Ort und lebte nach ihrer Einweihung das Leben einer Bonne Femme.<\/p>\n<p>Als Bonne Femme hatte sie die gleichen Rechte und Pflichten wie ihre m\u00e4nnlichen Br\u00fcder: sie konnte Priorin des Maison werden, konnte predigen und alle Riten vollziehen und auch das Consolamentum erteilen. Nur das Amt eines Bischofs blieb den Bons Hommes vorbehalten.<\/p>\n<p>Blanca hatte f\u00fcnf bis sechs Kinder, die alle gl\u00e4ubige Katharer wurden. Eine ihrer T\u00f6chter und deren Kinder waren in einen der ersten gro\u00dfen Prozesse der Inquisition 1238 verwickelt. Eine weitere Tochter von Blanca, Gu\u00e9raude, lebte in Lavaur (Lauragais), und als der Ort w\u00e4hrend des ersten Kreuzzuges im Jahr 1211 angegriffen wurde, eilte ihr Bruder \u2013 ein m\u00e4chtiger okzitanischer Seigneur \u2013 seiner Schwester zu Hilfe. Er wurde mitsamt seinen 80 Rittern auf grausame Weise ermordet. Seine Schwester Gu\u00e9raude ist als Na Geralda in die Chroniken des Kreuzzuges eingegangen. Sie wurde in einen Brunnen geworfen und mit einem Steinhagel durch die Soldaten des Kreuzzuges get\u00f6tet. Bei diesem Angriff auf Lavaur wurden 400 Katharer auf dem Scheiterhaufen verbrannt. <a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\" name=\"_ftnref1\" title=\"\">[1]<\/a><\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-64996\" src=\"http:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/163555262_1440854506254275_4587916433887769821_n_0.jpg\" alt=\"777 years\" title=\"\" width=\"526\" height=\"960\" srcset=\"https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/163555262_1440854506254275_4587916433887769821_n_0.jpg 526w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/163555262_1440854506254275_4587916433887769821_n_0-164x300.jpg 164w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/163555262_1440854506254275_4587916433887769821_n_0-13x24.jpg 13w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/163555262_1440854506254275_4587916433887769821_n_0-20x36.jpg 20w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/163555262_1440854506254275_4587916433887769821_n_0-26x48.jpg 26w\" sizes=\"(max-width: 526px) 100vw, 526px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Jahre 1244 brannten die Scheiterhaufen an der Burg Monts\u00e9gur, der letzten R\u00fcckzugsst\u00e4tte der Kirche der Bons Hommes. Trotz dieser vernichtenden Niederlage, erm\u00f6glichten Pierre Authier (Notar des damaligen Grafen von Foix), sein Bruder, sein Sohn und einige k\u00fchne Gef\u00e4hrten eine gl\u00e4nzende Wiedergeburt des Katharismus in der Grafschaft von Foix und im Toulousain \u2013 bis auch sie, von der Inquisition erfasst, 1309\/1310 verbrannt wurden. Der allerletzte Bon Homme, G.B\u00e9libaste, wurde 1321 verbrannt.<\/p>\n<p><strong>Die Philosophie des Katharismus<\/strong><\/p>\n<p>Die christliche Spiritualit\u00e4t im Jahr 1000 war insgesamt dualistischausgerichtet. Sie sah die Welt als Schauplatz eines Konfliktes zweier entgegengesetzter Kr\u00e4fte, denen des Guten und denen des B\u00f6sen. Zum Guten rechnete man die M\u00f6nche und kirchlichen Ritter, zum B\u00f6sen die Ungl\u00e4ubigen und H\u00e4retiker. \u00dcber den gegens\u00e4tzlichen Kr\u00e4ften gab es einen einzigen allm\u00e4chtigen Gott. Die Konzentration auf einen Gott, der \u00fcber Gut und B\u00f6se herrscht, erm\u00f6glichte jedoch noch keine Antwort auf die Frage: Woher kommt das B\u00f6se?<\/p>\n<p>F\u00fcr die Katharer stellte sich die Frage: Wie kann es sein, dass eine Kirche, welche die Macht Gottes auf Erden repr\u00e4sentieren will, Christen verfolgt und sch\u00e4ndet?<\/p>\n<p>Ihre Gelehrten entwickelten im 12. und 13. Jahrhundert eine dualistische Vision, deren Wurzeln sie in der Bibel fanden, vor allem im Evangelium des Johannes. Dort hei\u00dft es \u00fcber das g\u00f6ttliche Wort: \u201eAlle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.&#8220; <a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\" name=\"_ftnref2\" title=\"\">[2]<\/a>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Katharer ergab dieser Satz keinen logischen Sinn. Warum sollte die Aussage, dass alle Dinge durch \u201edasselbe\u201c gemacht sind, noch eine Bekr\u00e4ftigung finden in einer doppelten Verneinung?<br \/>\nSie fanden eine Erkl\u00e4rung in den j\u00fcdisch-gnostischen Schriften der Naassener, die sie \u00fcberzeugte. Die Naassener (im 2.Jh.) gr\u00fcndeten ihre Interpretation der Textstelle im Johannesevangelium auf den urspr\u00fcnglichen griechischen Text, den sie folgenderma\u00dfen \u00fcbersetzten: \u201eAlle Dinge sind durch dasselbe gemacht und ohne dasselbe ist das Nichts gemacht.\u201c&nbsp; &nbsp;Diese Version \u00fcbernahmen die Katharer in ihr Neues Testament (Le Nouveau Testament Occitan, von dem ein Exemplar in Lyon aufgewahrt ist) in okzitanischer Sprache: sens lui es fait nient. <a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\" name=\"_ftnref3\" title=\"\">[3]<\/a>Sie wurde zu einer der Grundlagen ihres absoluten Dualismus. <a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\" name=\"_ftnref4\" title=\"\">[4]<\/a>&nbsp;<\/p>\n<p>Sowohl in Italien als auch in Okzitanien erhielt der absolute Dualismus Mitte des 13. Jahrhunderts eine philosophische Pr\u00e4gung. Auf Grund der Entwicklung der Theologie an den ersten Universit\u00e4ten Europas (vor allen in Italien) und der an ihnen gelehrten Wissenschaft der Scholastik (einer wissenschaftlich-methodischen Beweisf\u00fchrung, orientiert an der aristotelischen Logik), begannen katharische Gelehrte, die oft konfuse Bilderwelt gnostischer Mythologien zu rationalisieren und philosophisch darzustellen. Leider sind diese philosophischen Schriften bis auf sehr wenige Werke verschollen.<\/p>\n<p>Die wohl wichtigste philosophische Schrift der Katharer ist Das Buch der zwei Prinzipien (Liber de duobus principiis) von Giovanni di Lugio, der um 1250 Bischof der Katharer von Desenzano (Gardasee) wurde. <a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\" name=\"_ftnref5\" title=\"\">[5]<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Buch der zwei Prinzipien <\/strong><\/p>\n<p>Der absolute Dualismus geht von zwei entgegengesetzten Prinzipien aus, die w\u00e4hrend des g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfungsprozesses wirksam sind. Diesen beiden Prinzipien liegen zwei unterschiedliche Seins-Substanzen zugrunde: das absolut g\u00f6ttliche all-gute Sein und das absolute Nichts bzw. Nicht-Sein. Das Nichts ist bereits bei Beginn der Sch\u00f6pfung anwesend. Es ist nicht das B\u00f6se. Dieses entsteht erst sp\u00e4ter, in den in der Materie gefangenen und durch die Anziehungskraft des Nichts geschw\u00e4chten Seelen.<\/p>\n<p>Das Verh\u00f6r eines Katharers vor der Inquisition in der Grafschaft von Foix im Jahre 1320 l\u00e4sst anklingen, wie einfache Gl\u00e4ubigen den absoluten Dualismus erlebten:<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eHatten Sie jemals einen Lehrer, der Sie die Glaubensartikel lehrte, die Sie soeben gestanden?\u201c \u201eNein, ich selbst habe sie entdeckt, als ich \u00fcber die Welt nachdachte. Nach dem, was ich in ihr wahrnehme, denke ich nicht, dass Gott es geschaffen hat.&#8220; <a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\" name=\"_ftnref6\" title=\"\">[6]<\/a>&nbsp;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Der g\u00f6ttliche Sch\u00f6pfungsprozess<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p>Das absolut gute Sein<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Das absolute Nicht-Sein<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Die Seelen erfahren durch den zeitlichen Prozess eine unterschiedliche Bestrahlungsdichte durch das g\u00f6ttliche Licht.<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Tritt gleichzeitig aus seiner absoluten Leere in den Prozess mit ein, dadurch entsteht die Zeit.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Die g\u00f6ttliche Sch\u00f6pfung unterliegt von nun an der Zeit.<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Through the temporal process, the souls experience a different density of irradiation through the divine light.<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Im Kontakt mit dem Licht wirkt das Nichts als Widerstand und Begrenzung.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Das Nichts wirkt als eine unsichtbare irreale Macht nur durch seine Anziehungskraft, und durch die \u00c4ngste des Menschen erh\u00e4lt es eine geliehene Existenz.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Als erstes verf\u00e4llt die Materie dieser Anziehungskraft des Nichts, da sie die niederste Seinsf\u00fclle enth\u00e4lt, und alle Elemente werden in Unordnung gebracht. Dies rei\u00dft viele Seelen mit sich, die verwirrt werden, sich mit der Materie verbinden und dadurch s\u00fcndigen.<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>So entsteht die Welt des gemischten Seins \u2013 eine Seinsmischung (melange) aus Gut und B\u00f6se. Gottes Sch\u00f6pfung ist noch unvollkommen.<\/p>\n<blockquote>\n<p>Wenn das Licht sich mit der Finsternis mischt, l\u00e4sst es die Finsternis leuchten. Doch wenn die Finsternis sich mit dem Licht mischt, wird das Licht finster und ist nicht mehr Licht. Es ist krank. (Apokryphon des Johannes)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>\u201eDas Gute verstehen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; dies war ein Satz, den die Katharer aussprachen, um sich w\u00e4hrend der Zeit der Verfolgung diskret einander zu erkennen zu geben. <a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\" name=\"_ftnref7\" title=\"\">[7]<\/a><\/p>\n<p>Um dieses rechte Verst\u00e4ndnis des Guten ging es G.di Lugio in seinem Werk. Er f\u00fchrte aus:<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eDa viele Menschen daran gehindert werden, die wirkliche Wahrheit zu erkennen, habe ich mir vorgenommen, die Menschen zu erhellen, die ein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr haben. Um meine Seele zu beruhigen erl\u00e4utere ich den wahren Glauben durch die Zeugnisse der Heiligen Schrift und durch wahre Argumente, nachdem ich zuvor die Hilfe des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes angerufen habe.&#8220; <a href=\"#_ftn8\" id=\"_ftnref8\" name=\"_ftnref8\" title=\"\">[8]<\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Di Lugio erl\u00e4utert, dass Gott auf verschiedene Weise in seiner Sch\u00f6pfung wirken kann:<\/p>\n<p>Zum einen kann er seine Seinskraft in den Seelen, die sich nach ihm sehnen, intensivieren, so dass sie dem Nichts widerstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ferner kann er, im Zusammenwirken mit dem Menschen, das B\u00f6se durch die Kraft der Gegens\u00e4tze in das Gute verwandeln. Er kann seine Gnade wirken lassen, und er kann dem Menschen die Wahrheit offenbaren, die g\u00f6ttliche Strahlung, die als frohe Botschaft in den Evangelien niedergelegt ist. Gott k\u00e4mpft im Menschen selbst, wenn dieser ihm dient. Die Gebete und Riten des Menschen sind Opfer, die Gott braucht, um das B\u00f6se in das Gute zu verwandeln. Gott ben\u00f6tigt den Menschen, um seine Sch\u00f6pfung zu vervollkommnen.&nbsp;<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich erringt Gott, wie Di Luigio ausf\u00fchrt, die Macht \u00fcber die Zeit durch seine Ewigkeit, indem er der menschlichen Seele die Reinkarnation erm\u00f6glicht. Durch das Leid, das der Mensch erf\u00e4hrt, kann er sich des Nichts bewusst werden und die Macht erringen, sich zu wandeln.<\/p>\n<p>Alle menschlichen Seelen werden einmal gerettet werden, so die Botschaft von Giovanni di Lugio. Auch die Seelen der Inquisitoren \u2026<br \/>\n\u201eIm Katharismus hatte es etwas gegeben, das mit dem Scheiterhaufen nicht erloschen ist\u201c (Jean Duvernoy). <a href=\"#_ftn9\" id=\"_ftnref9\" name=\"_ftnref9\" title=\"\">[9]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\" name=\"_ftn1\" title=\"\">[1]<\/a> Anne Brenon, Cathares \u2013 La contre-enquete, p. 75 ff<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\" name=\"_ftn2\" title=\"\">[2]<\/a> Michel Roquefort, <em>La religion cathare<\/em>, Paris 2009, p. 277<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\" name=\"_ftn3\" title=\"\">[3]<\/a> Ibid., p. 279<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\" name=\"_ftn4\" title=\"\">[4]<\/a> In addition to absolute dualism, there was also a &#8222;moderate dualism&#8220; among Cathars that approximated Catholic teaching. It attributed the creation of the world to a fallen angel. This angel had risen up against the almighty God and had held human souls captive in this world ever since. In the middle of the 13th century, however, absolute dualism became more and more prevalent.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\" name=\"_ftn5\" title=\"\">[5]<\/a> Ren\u00e8 Nelli, <em>Ecritures cathares<\/em>, Monaco 2011, p. 75-185<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\" name=\"_ftn6\" title=\"\">[6]<\/a> Michel Roquebert, op. cit.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\" name=\"_ftn7\" title=\"\">[7]<\/a> Anne Brenon, <em>Dico des Cathares<\/em>, a.a.O., p. 82\/83<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" id=\"_ftn8\" name=\"_ftn8\" title=\"\">[8]<\/a> Ren\u00e8 Nelli, <em>La Philosophie du catharisme<\/em>, Paris1975<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" id=\"_ftn9\" name=\"_ftn9\" title=\"\">[9]<\/a> Jean Duvernoy, <em>La religion des Cathares<\/em>, Toulouse 1989<\/p>\n","protected":false},"author":920,"featured_media":13595,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110075],"tags_english_":[],"class_list":["post-91797","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-livingpast-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/91797","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/920"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=91797"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=91797"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=91797"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=91797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}