{"id":91447,"date":"2021-02-04T12:11:51","date_gmt":"2021-02-04T12:11:51","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/was-wir-denken-was-wir-sind-das-sind-wir-nicht\/"},"modified":"2021-02-04T12:11:51","modified_gmt":"2021-02-04T12:11:51","slug":"was-wir-denken-was-wir-sind-das-sind-wir-nicht","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/was-wir-denken-was-wir-sind-das-sind-wir-nicht\/","title":{"rendered":"Was wir denken was wir sind, das sind wir nicht"},"content":{"rendered":"<p><iframe allow=\"encrypted-media\" allowtransparency=\"true\" frameborder=\"0\" height=\"232\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/3yIlfL6XBRL1Nld9cSP32I\" width=\"100%\"><\/iframe><\/p>\n<p>Der indische Philosoph Jiddu Krishnamurti fragte einmal, ob es m\u00f6glich sei, unmittelbar beim H\u00f6ren einer Aussage ihre Wahrheit oder Falschheit zu erkennen<sup><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\" title=\"\">[1]<\/a><\/sup>&nbsp;. Mit solchen Fragen er\u00f6ffnete er den Raum f\u00fcr das wachsame Ergr\u00fcnden bei seinem Gegen\u00fcber. Er deutete damit wohl auf einen \u00e4u\u00dferst einfachen Geisteszustand hin, der ohne Anstrengung und Widerstand in einfacher Aufmerksamkeit zuh\u00f6rt und so wie in einer Instanz zum Kern einer Sache durchzudringen vermag.<\/p>\n<p>Wie fassen wir also die Aussage auf: \u201eWas wir denken, was wir sind, das sind wir nicht\u201c? Was ist die spontane Reaktion unseres Geistes, wenn er diesen Satz liest?<\/p>\n<p>Ist er urteilslos empf\u00e4nglich? Oder ist von vornherein eine Meinung dazu pr\u00e4sent, irgendeine Form der Tendenz wie Abneigung, Emp\u00f6rung, Akzeptanz oder Toleranz?<\/p>\n<h3><strong>Ein Spiegel f\u00fcr die Qualit\u00e4t unseres Geistes<\/strong><\/h3>\n<p>Wir erkennen, dass solche Aussagen Spiegel sein k\u00f6nnen f\u00fcr die Qualit\u00e4t unseres Geistes. Ein Spiegel, in dem wir die Kr\u00e4fte und Struktur beobachten k\u00f6nnen, die unseren Geist ausmachen. Zweifelsohne gibt es einen ungetr\u00fcbten Geisteszustand, der diese Aussage h\u00f6rt und sie in vollkommener Stille umf\u00e4ngt, und in diesem Stillsein wird gleichsam die Wahrheit der Aussage aktiv, oder, sollte sie jeglicher Wahrheit entbehren, tritt eben ihre Kraftlosigkeit zu Tage. Lassen Sie uns also gemeinsam diese Aussage tiefer ergr\u00fcnden: \u201eWas wir denken, was wir sind, das sind wir nicht.\u201c<\/p>\n<p>Wenn wir uns fragen, wer wir sind, so wird uns f\u00fcr gew\u00f6hnlich das Denken allerlei Bilder und Antworten pr\u00e4sentieren. Wir sind diese und diese Person, in jener und jener Lebenssituation. Wir haben diese und diese Interessen, einen solchen und solchen Lebenshintergrund, und geh\u00f6ren dieser oder jener Gruppe an. Aber ist es nicht seltsam, dass wir, um in Erfahrung zu bringen, was wir sind, uns selber indirekt dar\u00fcber informieren m\u00fcssen, \u00fcber den Umweg der Erz\u00e4hlung? Um gleichsam \u00fcber den Umweg der Ausformulierung und des Denkens zu skizzieren, wer oder was wir sind.<\/p>\n<p>Dies deutet darauf hin, dass auf einer gewissen Ebene in uns keine unmittelbare Beziehung zu dem existiert, was wir tats\u00e4chlich sind. Dieser Mangel an Beziehung wird \u00fcberbr\u00fcckt durch die Spinnf\u00e4den des Denkens. So dass uns das Denken ein Bild von dem skizziert, was wir meinen zu sein. Dieses selbstgeschaffene Bild im Gedankenk\u00f6rper wird zur Basis unserer Existenz.<\/p>\n<p>Und dieses gedankliche Selbstbildnis agiert in einem eigenen gedanklichen Weltbildnis. Denn wenn wir uns nun fragen, was die Welt sei, so beginnt der gleiche Prozess. Es ist das Denken, das uns mit all seinen Antworten allm\u00e4hlich eine Vorstellung der Welt zeichnet, in welcher sich unsere Vorstellung des Selbst wiederfindet. Auch hier ist diese Tatsache wieder ein Hinweis auf die Abwesenheit einer unmittelbaren Beziehung mit der Welt, oder \u2013 vielleicht ein treffenderes Wort \u2013 mit dem Kosmos und der absoluten Ordnung, die diesen Kosmos durchwirkt.<\/p>\n<p>Jede Form des gewohnten Denkens ist ein Abstraktionsprozess. Der Gedanke an einen Baum ist nicht der Baum. Der Gedanke an die Welt ist nicht die Welt. Der Gedanke an sich selbst ist nicht das Selbst. Jede noch so feine Gedankenform wird nie der Baum, die Welt oder das Selbst sein.<\/p>\n<h3><strong>Reine Wahrnehmung<\/strong><\/h3>\n<p>Die Natur dessen, was ist, kann nicht mit dem alten Denken umfasst werden. Die Natur dessen was ist, kann nur erfahren werden in einem Geisteszustand der unmittelbaren Beziehung mit dem, was ist, im reinen Gewahrsein.<\/p>\n<p>Den Aspekt des Geistes, dem reines Gewahrsein m\u00f6glich ist, nannte der griechische Philosoph Plotin den <em>Nous<\/em>. Der Nous ist nach Plotin der erste Aspekt des Seins, aus dem reines Wahrnehmen und Verstehen hervorgehen und durch welchen sich \u201edas Eine\u201c als Kraftwirkung offenbart.<sup><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\" title=\"\">[2]<\/a><\/sup> Diese Kraftwirkung des Einen wird im christlichen Sprachgebrauch auch als der heilige Geist bezeichnet.<\/p>\n<p>In einem Text der Rosenkreuzer des 17. Und 18. Jahrhunderts wird Nous, das rein Wahrnehmende und Verstehende, auch als das Auge der Weisheit bezeichnet:<\/p>\n<p><em>[Das] Auge [der Weisheit] schaut in der h\u00f6chsten Ruhe die Wunder aller Bewegungen und sieht durch alle anderen Augen, welche au\u00dfer der Ruhe in der Unruhe herumschweifen und ohne das rechte Auge der Weisheit vor sich selber sehen wollen, [obwohl] sie doch ihr ganzes Sehen von demselben empfangen haben. [\u2026] Zeit und Ewigkeit, [\u2026] Hohes und Tiefes, \u00c4u\u00dferliches und Innerliches wird von [dem Auge der Weisheit] verstanden. Und doch wird es von deren keinem beunruhigt, denn es wohnt im Centro der Ruhe, da [wo] alles au\u00dfer dem Streite in der Gleichheit steht. Was es siehet, das besitzt es auch. Darum o lieber Mensch! Willst du wieder zum rechten Verstande und zu der rechten Ruhe kommen, so h\u00f6r auf mit deinen Werken und lass Gott wieder in dir wirken, so wird sich das Auge der Weisheit wieder in dir auftun [\u2026] und in Einem Alles finden. <\/em><sup><a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\" title=\"\">[3]<\/a> <\/sup><\/p>\n<p>In der Tat steht die Ausbildung dieser geistigen Struktur des menschlichen Seins, die Struktur einer neuen Einheit zwischen Wahrnehmen, Verstehen und Handeln (oder Kraftwirkung) auch im Zentrum der Lehre, die Jiddu Krishnamurti ausgetragen hat. Dazu sagt er:<\/p>\n<p><em>Der erste Schritt ist der letzte Schritt. Der erste Schritt ist das Wahrnehmen; wahrnehmen, was Sie denken, Ihre Ambitionen wahrnehmen, Ihre Furcht wahrnehmen, Ihre Einsamkeit, Ihre Verzweiflung, dieser au\u00dferordentliche Zustand des Leidens, es wahrnehmen, ohne Verurteilung, Rechtfertigung, ohne zu w\u00fcnschen, es w\u00e4re anders. Es nur wahrzunehmen, wie es ist. Wenn Sie es wahrnehmen, wie es ist, dann findet da eine vollkommen andere Art der Handlung statt, und diese Handlung ist endg\u00fcltiges Handeln. <\/em><sup><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\" title=\"\">[4]<\/a> <\/sup><\/p>\n<p>Auf diese Weise ist der erste Schritt der letzte Schritt ist. Gleichzeitig liegt im Hervorbringen dieser geistigen Struktur jedoch auch ein Prozess, wie auch Jiddu Krishnamurti immer wieder betonte. Dieser Prozess ist zu vergleichen mit einer reifen Saat, die damit beginnt, ihre ersten Triebe und Bl\u00e4tter durch die Erde zu brechen. Dieser erste Trieb verf\u00fcgt \u00fcber die gleichen Merkmale wie ein ausgewachsener Baum, er hat h\u00f6lzerne \u00c4ste und Bl\u00e4tter und Wurzeln, daher versteht er vollkommen, was Photosynthese ist und lebt aus dieser inwendigen Umwandlung von Licht als Kraftwirkung in seinem Wesen. Aus dieser Kraftwirkung formt sich seine gesamte Struktur aus und wirkt der Baum zusammen mit dem, was ist. Und doch ist die Intensit\u00e4t dieser Kraftwirkung im Spr\u00f6ssling noch viel geringer als in einem ausgewachsenen Baum.<\/p>\n<p>Kommen wir zur\u00fcck zu dem Ausspruch: \u201eWas wir denken, was wir sind, das sind wir nicht.\u201c<\/p>\n<p>Das alte Denken mit all seinen eigenen Abstraktionen und Vorstellungen gleicht einem Handschuh, mit dem ein sehr begrenzter Aspekt der Dinge ber\u00fchrt werden kann. Und auf einer gewissen \u00e4u\u00dferlichen, technischen Ebene ist dieser Handschuh sicher dienlich, aber ist er es auch am inneren Grund der Dinge?<\/p>\n<p>Die beschriebene neue, geistige Struktur im Menschen, das Auge der Weisheit, ist frei von Vorstellungen und Bildnissen. Es hat keine Beziehung zu der alten Vorstellungswelt und kn\u00fcpft nicht daran an. Wir k\u00f6nnen also erkennen, dass, solange wir innerlich mit einem selbst geschaffenen Selbstbildnis leben \u2013 uns damit identifizieren, unser ganzes Leben sich darum dreht und all unser Streben darauf basiert \u2013 die unmittelbare Beziehung zu dem, was wir sind, was ist, blockiert wird.<\/p>\n<p>Eine erste Reaktion im Menschen auf diese Feststellung k\u00f6nnte sein zu sagen \u201eNun muss ich mich anstrengen, kein Bild mehr von mir zu haben.\u201c Doch dieses selbstprojizierte Ideal w\u00e4re ebenfalls eine Reaktion aus der alten Struktur, aus dem alten Selbstbildnis heraus. Darin steckt die Schlussfolgerung \u201eIch, der ich dieses Selbstbildnis bin, muss mich \u00e4ndern, und werde morgen ein besserer sein, werde ein ideales Selbstbildnis sein\u201c. Dabei sind jedoch das Ideal und seine Aus\u00fcbung immer noch im Bereich der alten Vorstellungswelt. Der Entschluss ist in sich selbst die Folge der Abwesenheit reiner Wahrnehmung. Doch erst reine Wahrnehmung ist die T\u00fcr, durch die sich Nous, das Auge der Weisheit, zu offenbaren beginnt. Die eigentliche Frage ist also: Was ist reines Gewahrsein?<\/p>\n<p>Um herauszufinden was reines Gewahrsein ist, m\u00fcssen wir mit reinem Gewahrsein beginnen.<\/p>\n<p>Wie fasst unser Geist diesen Ausspruch auf?<\/p>\n<h3><strong>Vom anderen Ende aus beginnen<\/strong><\/h3>\n<p>Jiddu Krishnamurti sagte einmal:<\/p>\n<p><em>In dieser ganzen Bewegung m\u00fcssen Sie, wenn Sie so wollen, vom anderen Ende aus beginnen, von der anderen Uferseite, und nicht immer mit dieser Seite des Ufers besch\u00e4ftigt sein oder damit, wie man den Fluss \u00fcberquehrt.<\/em><sup><a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\" title=\"\">[5]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Was ist also reines Gewahrsein?<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnet diese Frage nicht einen Raum des aufmerksamen Nicht-Wissens? Nicht-Wissen ist die eigentliche, best\u00e4ndige Tatsache am Grunde des menschlichen Geistes. Dies ist eine \u00e4u\u00dferst einfache Wahrheit, die wir f\u00fcr uns selbst ergr\u00fcnden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das klassische Rosenkreuz dr\u00fcckt es so aus:<\/p>\n<p><em>Der Mensch war von Gott zu einem ewigen Sabbat geschaffen, er sollte selbst nicht wirken, sondern Gott in sich wirken lassen; er sollte nicht mit seinen H\u00e4nden sich selber etwas nehmen, sondern nur empfangen, was ihm von Gottes G\u00fcte reichlich dargeboten ward. <\/em><sup><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\" title=\"\">[6]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Jede Form der Anstrengung ist die Aktivit\u00e4t des Denkens, das heimlich annimmt: \u201eIch wei\u00df, so und so muss es sein\u201c, \u201edahin muss es gehen, dieses Ideal strebe ich an\u201c. Wo die Aktivit\u00e4t des \u201eIch-wei\u00df\u201c herrscht, wird das reine Gewahrsein des Nicht-Wissens aufgegeben. Das Leere, das empf\u00e4ngliche Gef\u00e4\u00df, wird gef\u00fcllt mit den Annahmen des \u201eIch-wei\u00df\u201c. In jeder Form der Anstrengung steckt die Gier und das Verlangen nach einer erwarteten geistigen Belohnung. Diese alte Struktur des Verlangens jedoch in sich urteilslos zu sehen als das, was ist, ist reines Gewahrsein. Im reinen Gewahrsein gibt es nicht das Urteil von \u201edies bin ich\u201c oder \u201edies bin ich nicht\u201c. Alles wird urteilslos geschaut und in diesem unbewegten Schauen offenbart sich wortlose Wahrheit. Es gibt nur die Wahrheit dessen, was ist.<\/p>\n<p>Wenn die Tatsache des Nicht-Wissens unumwunden erkannt wird, dann ist Fragen ein nat\u00fcrlicher Prozess der Befruchtung des Geistes, der im Nicht-Wissen steht. Und so steht er inmitten der Unbeweglichkeit, in der Stille, seiner Unwissenheit, welche eins ist mit reinem Gewahrsein. Es ist das Gewahrsein, das ungetr\u00fcbt ist durch die Bewegungen des alten Vorstellungsdenkens. Der Mensch fragt und schaut dann aus dem Nicht-Wissen.<\/p>\n<p>In diesem geistigen Zustand m\u00fcndet prozessm\u00e4\u00dfig alles, was ist, die gesamte alte Bewusstseinsstruktur des stetigen Erzeugens und Aufrechterhaltens des Selbstbildnisses, in reines Gewahrsein, mit all der daran h\u00e4ngenden Unsicherheit und Angst. In diesem Zustand kann die Kraftwirkung des Einen im Menschen wirken, wenn auch zu Beginn nur \u00e4u\u00dferst subtil. Und diese Kraftwirkung bringt Erkenntnis hervor und verwandelt sein gesamtes Wesen nach der absoluten Ordnung des Einen, also dem einen Willen, der alles durchwirkt. Jiddu Krishnamurti sagte dazu:<\/p>\n<p><em>[\u2026] Die Energie des Wahrnehmen-Handelns ist vollkommen anders. Und diese Energie ist die Energie des Sch\u00f6pferischen.<\/em><sup><a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\" title=\"\">[7]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Und an anderer Stelle:<\/p>\n<p><em>[Absolute] Ordnung ist also die Handlung des Neuen. <\/em><sup><a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\" title=\"\">[8]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>So sind also Nicht-Wissen, Sterben des \u201eIch-wei\u00df\u201c und Leere die stete Bedingung f\u00fcr Verstehen, Leben und sch\u00f6pferisches Handeln.<\/p>\n<p>Das Erbl\u00fchen der Einheit des inneren Wahrnehmens-Verstehens-Handelns im Menschen, diese \u00d6ffnung des Hauptes, gleicht einem \u201eQuantensprung\u201c des Bewusstseins, denn sie ist nicht die Folge des Strebens aus dem alten Bewusstsein. Sie ist die Folge einer \u00dcbergabe, eines Offenlegens des alten Bewusstseins in der reinen Wahrnehmung des Nicht-Wissens, und der Beginn einer vollkommen neuen Entfaltungsebene des Lebens, die es in stillem Gewahrsein immer tiefer zu ergr\u00fcnden gilt.<\/p>\n<p>Und in diesem Ergr\u00fcnden gibt es keine Kontinuit\u00e4t von Gestern auf Morgen, kein Anh\u00e4ufen, keine Schlussfolgerung, kein \u201eetwas\u201c Werden, keine Zeit; es gibt nur immer wieder aufs Neue im Heute das Ergr\u00fcnden im Nicht-Wissen, das Sehen-Verstehen dessen, was ist, und das sich daraus erhebende zeitlose Erbl\u00fchen in dem sch\u00f6pferischen Einen, welches Zerst\u00f6rung und Erschaffung in Glorie in sich tr\u00e4gt. Das ist es, was das Herz der Frage nach dem Selbst in sich verborgen tr\u00e4gt und offenbart, wenn es nicht mehr im Vorstellungsdenken zerstreut wird. Was wir denken, was wir sind, das sind wir nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><sup><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\" title=\"\">[1]<\/a> Jiddu Krishnamurti, Dialog 10 San Diego, Kalifornien, USA &#8211; 22 Februar 1974<\/sup><\/p>\n<p><sup><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\" title=\"\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Neoplatonism_and_Gnosticism\" title=\"Neoplatonism and Gnosticism\">Neoplatonism and Gnosticism<\/a> herausgegeben von <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/International_Society_for_Neoplatonic_Studies\" title=\"International Society for Neoplatonic Studies\">International Society for Neoplatonic Studies<\/a>, 1992, State University of New York Press<\/sup><\/p>\n<p><sup><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\" title=\"\">[3]<\/a> Geheime Figuren der Rosenkreuzer aus dem 16ten und 17ten Jahrhundert, zuerst erschienen 1785, Neuauflage 2019, Bad M\u00fcnder, Internationale Schule des goldenen Rosenkreuzes<\/sup><\/p>\n<p><sup><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\" title=\"\">[4]<\/a> Buch: The first step, is the last step von Jiddu Krishnamurti, 2004, Krishnamurti Foundation India<\/sup><\/p>\n<p><sup><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\" title=\"\">[5]<\/a> Im Buch Meditations von Jiddu Krishnamurti, Shambhala, 2018<\/sup><\/p>\n<p><sup><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\" title=\"\">[6]<\/a> Geheime Figuren der Rosenkreuzer aus dem 16ten und 17ten Jahrhundert, zuerst erschienen 1785, Neuauflage 2019, Bad M\u00fcnder, Internationale Schule des goldenen Rosenkreuzes<\/sup><\/p>\n<p><sup><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\" title=\"\">[7]<\/a> Dialog 13 mit Allan W. Anderson in San Diego, Kalifornien, 26 Februar 1974<\/sup><\/p>\n<p><sup><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\" title=\"\">[8]<\/a> The Whole Movement of Life is Learning: Letters to his Schools, Jiddu Krishnamurti, 2006, Krishnamurti Foundation Trust<\/sup><\/p>\n","protected":false},"author":920,"featured_media":12235,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110101],"tags_english_":[],"class_list":["post-91447","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-spiritsoul-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/91447","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/920"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=91447"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=91447"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=91447"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=91447"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}