{"id":90613,"date":"2020-06-03T12:19:48","date_gmt":"2020-06-03T12:19:48","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/joseph-beuys-wer-nicht-denken-will-fliegt-raus\/"},"modified":"2020-06-03T12:19:48","modified_gmt":"2020-06-03T12:19:48","slug":"joseph-beuys-wer-nicht-denken-will-fliegt-raus","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/joseph-beuys-wer-nicht-denken-will-fliegt-raus\/","title":{"rendered":"Joseph Beuys: \u201eWer nicht denken will, fliegt raus\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Lehrer<\/strong><\/p>\n<p>Die Kunstakademie in D\u00fcsseldorf in den 60ziger Jahren: Mehrere Studenten stehen im Kreis und schauen auf die am Boden liegenden Arbeiten. Mir gegen\u00fcber unser Lehrer Joseph Beuys, \u00e4u\u00dferst pr\u00e4sent, konzentriert, redet seit Stunden \u00fcber die vorliegenden Arbeiten. Dabei holt er sich aus einer seiner vielen Westentaschen eine Zigarette und z\u00fcndet sie an seiner noch im Mund steckenden Kippe an. F\u00fcr mich ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher, charismatischer Lehrer. Er ist r\u00fccksichtslos sich selbst gegen\u00fcber \u2013 nicht nur als Kettenraucher, sondern auch in seiner Lehrt\u00e4tigkeit. Die Korrektur einer Sch\u00fclerarbeit wird zur umfassenden Lehrstunde. Es sind intensive Gespr\u00e4che ohne Druck, aber mit einem enormen indirekten Einfluss.<\/p>\n<p>Er ist jeden Tag in der Akademie, auch samstags und w\u00e4hrend der Semesterferien, nur sonntags nicht. Dies ist ihm wichtig, damit die Kontinuit\u00e4t des Lehrens und Lernens aufrechterhalten bleibt. Mit diesem ungew\u00f6hnlichen Verhalten beeindruckt er die Studenten, ver\u00e4rgert seine Kollegen und verst\u00f6\u00dft gegen die b\u00fcrokratischen Regeln. Er wendet sich gegen den Numerus clausus und nimmt alle Bewerber um einen Studienplatz in seine Klasse auf. Das ist f\u00fcr ihn praktische Bildungspolitik. Er lehnt das \u201eMappenverfahren\u201c ab: zwei Minuten zur Beurteilung vorgelegter Arbeiten kann Beuys nicht akzeptieren. Gleichzeitig vertritt er die Forderung, dass die Hochschulen dem wachsenden Bildungsbed\u00fcrfnis der Menschen Rechnung zu tragen h\u00e4tten. Diese Aufgabe k\u00f6nne nur erf\u00fcllt werden, wenn das Bildungssystem entscheidend ver\u00e4ndert w\u00fcrde. Manche seiner Kollegen haben einige wenige Studenten, Beuys hat dagegen zeitweise \u00fcber 300. Aber es zeigt sich, dass der Ausleseprozess seiner Sch\u00fcler eigenst\u00e4ndig funktioniert, ohne dass irgendjemand eingreifen muss.<\/p>\n<p>Das Lehren ist f\u00fcr Beuys von gro\u00dfer Bedeutung. Die seelisch-geistige Vorstellung seiner k\u00fcnstlerischen Arbeit, eingebettet in einen gesellschaftlichen Transformationsprozess, ist f\u00fcr ihn existenziell. Als er 1972 die durch den Numerus clausus abgewiesenen Studenten in seine Klasse aufnehmen will, erfolgt seine fristlose K\u00fcndigung durch den Kultusminister wegen \u201eHausfriedensbruchs\u201c. Diese K\u00fcndigung seiner Lehrt\u00e4tigkeit ist f\u00fcr ihn ein solch traumatisches Erlebnis, das er wenig sp\u00e4ter einen Herzinfarkt erleidet.<\/p>\n<p><strong>Der erweiterte Kunstbegriff<\/strong><\/p>\n<p>Als 17j\u00e4hriger sah Beuys in einem Kunstkatalog eine Skulptur von Wilhelm Lehmbruck. Die Betrachtung l\u00f6ste in ihm eine initiatorische Erfahrung aus: \u201e\u2026 und unmittelbar ging mir diese Idee auf [\u2026]. Alles ist Skulptur, rief mir quasi dieses Bild zu. Und in dem Bild sah ich eine Fackel, sah ich eine Flamme, und ich h\u00f6rte: Sch\u00fctze die Flamme.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJeder Mensch ist ein K\u00fcnstler\u201c, mit dieser Aussage meint Beuys nicht, jeder Mensch sei ein Dichter oder Bildhauer. Er meint vielmehr, jeder Mensch besitze kreative F\u00e4higkeiten, die er erkennen und ausbilden k\u00f6nne. Der Begriff Kunst muss laut Beuys auf die menschliche Arbeit angewendet und auf alle Bereiche der Arbeitswelt erweitert werden. Die Sch\u00f6pferkraft innerhalb der menschlichen T\u00e4tigkeit ist f\u00fcr ihn das wichtigste Gestaltungsmoment aller Menschen, um den Verlauf der Zukunft zu bestimmen. Die Zukunft selbst gestalten, eigenverantwortlich sein und sich in diesem Prozess selbst neu zu formen \u2013 das ist der <em>erweiterte Kunstbegriff<\/em> als eine Herausforderung an alle.<\/p>\n<p>Beuys bezeichnet ihn als \u201eeine Grundformel des Seins, die alles ver\u00e4ndert\u201c. Er nennt den erweiterten Kunstbegriff sein bestes Kunstwerk. Und er beschreibt, wie er zu ihm gelangte:<\/p>\n<blockquote>\n<p>Der Initialvorgang war ein allgemeiner Ersch\u00f6pfungszustand, der sich allerdings schnell in einen regelrechten Erneuerungsvorgang umkehrte. Die Dinge in mir mussten sich v\u00f6llig umsetzen, es musste bis in die Physis hinein eine Umwandlung stattfinden.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Art, in der wir denken, ist f\u00fcr Beuys entscheidend. Der Gedanke ist \u201edie erste Plastik, die aus dem Menschen herauskommt\u201c. Das Unsichtbare spielt eine entscheidende Rolle. \u201eZur unsichtbaren Welt geh\u00f6ren die nicht wahrnehmbaren Kraftzusammenh\u00e4nge [\u2026] und Energieabl\u00e4ufe und auch das, was man gew\u00f6hnlich das Innere des Menschen nennt.\u201c Aufgabe der Kunst ist es nach Beuys, das Unsichtbare ins Sichtbare zu kehren. Daf\u00fcr ist es notwendig, dass zuerst eine innere Form entsteht, eine Form des Denkens. Diese Form kann dann ins Sichtbare gebracht werden.<\/p>\n<p>Die <em>Plastische Theorie<\/em> von Beuys setzt ein Zusammenspiel der \u201edrei kreativen Grundkr\u00e4fte Denken, F\u00fchlen und Wollen\u201c mit der Imagination voraus, der \u201eEinBildungskraft\u201c. Ihre Qualit\u00e4t h\u00e4ngt davon ab, ob der Mensch \u201eInspiration als pl\u00f6tzliche Eingebung, und Intuition als unmittelbares, anschauliches Erkennen\u201c erlebt (so Matthias Bunge). Beuys hat sich wesentlich von Rudolf Steiner inspirieren lassen.<\/p>\n<p><strong>Soziale W\u00e4rme<\/strong><\/p>\n<p>Er berichtet, dass er 1943 mit dem Flugzeug \u00fcber der Krim abgest\u00fcrzt sei, von Tataren schwerverletzt aufgefunden, mit Fett eingerieben, mit Filz umwickelt und in eine Nomadenh\u00fctte getragen worden sei. Diese Behandlung habe ihn vor dem Erfrieren bewahren sollen. Sie bewirkt sp\u00e4ter den Gebrauch seiner Arbeitsmaterialien Fett und Filz als Schutz- bzw. Isolationsmaterial.<\/p>\n<p>Die Stoffe der Natur sind f\u00fcr Beuys nicht einfach Rohstoffe, sondern sie werden von geistigen Kr\u00e4ften beseelt. Fett und Filz sieht er als tragende Elemente f\u00fcr \u201esoziale W\u00e4rme\u201c, welche sich in einem gewaltfreien Leben sich selbst, den Mitmenschen und der Sch\u00f6pfung gegen\u00fcber offenbart. Diese Materialien sind Energietr\u00e4ger. Wesentlich ist, dass sie den \u00dcbergang von einem ungeordneten Rohzustand in einen geformten Endzustand beschreiben. Die Kernthese seiner <em>Plastischen Theorie<\/em> besteht aus den Polen: W\u00e4rme \u2013 K\u00e4lte, Chaos \u2013 Form, Wollen \u2013 Denken.<em> <\/em>Zwischen diesen Polen vermittelt ein bewegter Formprozess.<\/p>\n<p>Transformationsprozesse spielen in Beuys\u2019 Gedankenwelt eine zentrale Rolle. Durch das Material Fett zum Beispiel werden sie sinnlich erfahrbar. Fett ist in warmer Form flie\u00dfend chaotisch und geht \u00fcber in den Zustand von kalt und erstarrt. Zwischen beiden Polen flie\u00dft die Energie. Auch Filz ist ein organisches Material, welches durch Pressen von Tierhaaren entsteht. Die isolierende Eigenschaft lernte Beuys in den Kopfbedeckungen der Nomaden kennen. Sein Erkennungsmerkmal, der Filzhut, bietet ihm unter anderem auch Schutz f\u00fcr seine Kriegsverletzungen. Zudem besitzt Filz eine absorbierende Eigenschaft. Fett kann ungehindert in das Filzmaterial eindringen und es in sich aufnehmen.<\/p>\n<p>Fett, Filz und sp\u00e4ter auch Honig und Kupfer sind f\u00fcr Beuys Materialien, welche in engem Zusammenhang zu seiner <em>Plastischen Theorie<\/em> stehen. Sie werden durch ihre Verformbarkeit durch den Menschen zum Gleichnis f\u00fcr die Wandelbarkeit der Gesellschaft.<\/p>\n<p><strong>Soziale Plastik<\/strong><\/p>\n<p>Die Formel \u201eJeder Mensch ist ein K\u00fcnstler\u201c bezieht sich vor allem auf die Umgestaltung des \u201eSozial-Leibes\u201c, an der nicht nur jeder Mensch teilnehmen k\u00f6nne, sondern auch teilnehmen m\u00fcsse, \u201edamit wir m\u00f6glichst schnell die Transformation vollziehen k\u00f6nnen\u201c. Eine <em>soziale Plastik<\/em> zu bilden ist ein Ziel, das einen hohen Anspruch an alle Menschen in einer demokratischen Gesellschaft stellt. Sie soll laut Beuys zu einer Umstrukturierung des Bildungs-, des Rechts- und des Wirtschaftssystem f\u00fchren. Als Mitgestalter habe jeder einzelne hierbei eine gleicherma\u00dfen wichtige Aufgabe, unabh\u00e4ngig von seiner Kultur, Religion, seinem Geschlecht oder Alter.<\/p>\n<p>Dieses Mitgestalten ist jedoch nicht beliebig gedacht, sondern in Richtung einer H\u00f6herentwicklung des Seelischen; Sinnesorgane m\u00fcssten gesch\u00e4rft und entwickelt werden f\u00fcr die seelische Weiterentwicklung. Dabei sei die innere Transformation Voraussetzung f\u00fcr das \u00e4u\u00dfere, gesellschaftliche Gelingen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Beuys ist die <em>soziale Plastik<\/em> ein Suchen nach der wirklichen Gestalt der Dinge. Sie ist ein wachsender und sich entwickelnder Erkenntnisprozess, keine Momentaufnahme. \u201eIch will das Bewusstsein der Menschen erweitern. Ich will es vor allen Dingen ausweiten auf die reale, politische Situation.\u201c Diese soll jedoch nicht von Au\u00dfen, von au\u00dfenstehenden Experten geformt werden, sondern von der inneren Sch\u00f6pferkraft, der Kreativit\u00e4t aller Menschen.<\/p>\n<p><strong>Aktion &#8222;7000 Eichen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-63127\" src=\"http:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/08_Beuys-7000-Eichen_b.jpeg\" alt=\"Beuys oaks\" title=\"\" width=\"360\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/08_Beuys-7000-Eichen_b.jpeg 360w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/08_Beuys-7000-Eichen_b-300x225.jpeg 300w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/08_Beuys-7000-Eichen_b-24x18.jpeg 24w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/08_Beuys-7000-Eichen_b-36x27.jpeg 36w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/08_Beuys-7000-Eichen_b-48x36.jpeg 48w\" sizes=\"(max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/p>\n<p>Einen v\u00f6llig anderen Ausdruck seiner Theorie der <em>Sozialen Plastik<\/em> findet sich in der Aktion \u201e7.000 Eichen\u201c. Auf der <em>Documenta 7<\/em> in Kassel pr\u00e4sentiert Beuys seine \u00f6kologische Vorstellung mit dem Thema \u201eStadtverwaldung statt Stadtverwaltung\u201c. Den ersten Baum von 7.000 pflanzt er selbst 1982 vor dem Documenta-Museum. Den letzten Baum setzt sein Sohn Wenzel f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter daneben, ein Jahr nach dem Tod seines Vaters. Die 7.000 B\u00e4ume sind Eichen, Linden, Platanen und Ahorne. Neben jeden Baum soll eine Basaltstele gesetzt werden. \u201eDer Baum w\u00e4chst immer h\u00f6her, der Stein bleibt immer. Das wollte ich gegeneinander stellen, so dass sich in der Zeit die Proportionen dauernd verschieben\u201c, erkl\u00e4rt Beuys. Der Stein verweist gleichzeitig auf ein bevorstehendes Zeitalter. B\u00e4ume sind f\u00fcr Beuys heute intelligenter als die Menschen. In dem Wind, der durch ihre Kronen streiche, wehe zugleich die Substanz leidender Menschen. Die B\u00e4ume w\u00fcrden dies wahrnehmen, sie seien selbst Leidende, entrechtet wie die Tiere.<\/p>\n<p>4,3 Millionen D-Mark kostet Beuys das Geschenk an die Stadt Kassel. Er l\u00e4sst allen Basalt auf einmal brechen und die geballte Ladung von 2.3oo Tonnen in einer Keilform vor das Museum legen. Der monstr\u00f6se Steinhaufen kann nur durch die Anpflanzung der B\u00e4ume verkleinert werden, f\u00fcr jeden Baum darf jeweils eine Stele diesen Ort verlassen. Das bringt einen schleppenden Fortgang der Begr\u00fcnung mit sich, zumal die B\u00e4ume sich nicht zu jeder Jahreszeit pflanzen lassen. Auch Geldmangel stoppt zeitweise die Aktion. Den Anfang finanziert eine New Yorker Kunststiftung, der Rest soll durch Spenden von Privatleuten kommen: 500 Mark pro Baum. Doch der Spendenfluss stockt. Beuys verkauft Eichen-Poster mit Autogramm f\u00fcr 5 Mark pro St\u00fcck. Er l\u00e4sst sich die Kopie der Zarenkrone schenken, schmilzt sie in einer Kunstaktion in einen Allerweltshasen um und bekommt von einem Sammler 777.000 Mark f\u00fcr das Projekt. In einem TV-Spot macht Beuys Reklame f\u00fcr einen Whisky \u2013 das bringt 440.000 Mark zugunsten der Baumaktion. Nach f\u00fcnf Jahren, zum Ende der Aktion, haben sich ungef\u00e4hr 2.500 B\u00fcrger aktiv in das Baumprojekt eingebracht. &nbsp;<\/p>\n<p>Lukas Beckmann schreibt: \u201eBeuys appelliert an den W\u00e4rmecharakter in uns, an \u201adie F\u00e4higkeit der liebevollen Wahrnehmung des Lebewesens Erde [&#8230;], zu der keine Liebesbeziehung mehr besteht\u2019 (Beuys). Es ist wichtig, dass wir die Botschaft von Beuys \u00fcber den erweiterten, sozialen Kunstbegriff begreifen, dass wir die Botschaften der sterbenden W\u00e4lder und Tierarten begreifen [&#8230;], es wird immer wichtiger und stets dringender, die Schreie der Menschen zu begreifen und die Botschaft der Flammen zu verstehen [&#8230;]. Was wir verdr\u00e4ngen, kommt wieder.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>Lukas Beckmann, <em>Josef Beuys \u2013 Begreifen, nicht Verdr\u00e4ngen<\/em>, in::Hiltrud Oman (Hrsg.), <em>Josef Beuys. Die Kunst auf dem Weg zum Leben<\/em>, 1998<\/p>\n<p>Bunge, Matthias, <em>Joseph Beuys.<\/em> <em>Das Plastische Denken \u2013 Werbung f\u00fcr einen anthroposophischen Kunstbegriff<\/em>, in: Helmut Gold, Margret Baumann, Doris Hensch (Hrsg.): <em>\u201eWer nicht denken will, fliegt raus\u201c, Joseph Beuys Postkarten, <\/em>Heidelberg 1998<\/p>\n<p>Sophia-Lucie Gernhardt, <em>Joseph Beuys \u2013 Die Soziale Plastik<\/em>, Studienarbeit Hochschule Karlsruhe, 2010<\/p>\n<p>Alfred Nemeczek, <em>Klimawandel im Beuysland<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.7000Eichen.de\">www.7000 Eichen.de<\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>Heiner Stachelhaus, <em>Josef Beuys<\/em>, 4. Auflage, Berlin 2010<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":920,"featured_media":8981,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110062],"tags_english_":[],"class_list":["post-90613","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-art-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/90613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/920"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8981"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90613"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=90613"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=90613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}