{"id":89886,"date":"2019-10-15T16:56:46","date_gmt":"2019-10-15T16:56:46","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/die-sehnsucht-nach-freiheit\/"},"modified":"2019-10-15T16:56:46","modified_gmt":"2019-10-15T16:56:46","slug":"die-sehnsucht-nach-freiheit","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/die-sehnsucht-nach-freiheit\/","title":{"rendered":"Die Sehnsucht nach Freiheit"},"content":{"rendered":"<p>Die meisten Menschen haben den Wunsch nach Freiheit. Sie ist Bestandteil unserer Lebensqualit\u00e4t. Je mehr Freiheit ich genie\u00dfen kann, umso gr\u00f6\u00dfer ist mein Wohlgef\u00fchl. Der eine ist gl\u00fccklich, weil er frei herumlaufen kann und nicht an einen Rollstuhl gefesselt ist. Der andere genie\u00dft die Freiheit in Form von Reisen, ein weiterer im Studieren der Wissenschaften. Es gibt viele M\u00f6glichkeiten, sich einen gewissen Freiraum, eine begrenzte Freiheit zu verschaffen.<\/p>\n<p>Sie bleibt jedoch begrenzt, bleibt gebunden an die Rahmenbedingungen, in denen wir leben. Es w\u00e4re schon gewaltig, wenn wir die vorhandenen M\u00f6glichkeiten noch mehr nutzen k\u00f6nnten, so denken wohl die meisten Menschen.<\/p>\n<p>Fast alle sind in ihrem Alltag gefangen. Da ist unser Wirtschaftssystem mit seinem Druck, seiner Hektik, die immer st\u00e4rker wird. Die \u00c4lteren sagen: Fr\u00fcher war es anders, da hatten die Menschen noch mehr Zeit. Und sehr viel fr\u00fcher, zum Beispiel im alten Griechenland mit seinen Denkern und Philosophen, da arbeitete man vier Stunden am Tag. Was dar\u00fcber hinaus ging, war unanst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Heute arbeitet fast jeder den ganzen Tag, und meist beide Eltern in einer Familie. Die Kinder gehen in den Kindergarten oder in die Schule; die Eltern versorgen sie, soweit sie Zeit dazu haben. Bei vielen steht das \u00dcberleben im Vordergrund. Trotz materiellen Wohlstands werden sie eingefangen von Angst, Sorge und Furcht. Und Entspannung finden sie meist vor dem Fernseher oder dem Computer.<\/p>\n<p>Die Medien mit ihren Nachrichten und ihrer Werbung binden das Denken und Empfinden. Ohne dass man es merkt, wird der Freiraum f\u00fcr Eigenes, f\u00fcr Individuelles immer kleiner. Der Mensch reagiert auf das, was auf ihn einstr\u00f6mt. Auch intelligente Menschen plappern die Meinungen nach, die sie den Medien entnommen haben, haben die Emotionen, die von Au\u00dfen angefacht werden.<\/p>\n<p>Wie konnte es nur passieren, dass unser Bewusstsein auf diese Bahn gelangt ist und wir uns so starke Gef\u00e4ngnisse errichtet haben? War es die Gesellschaftsordnung, oder die Wirtschaftsform? Es ist ein kollektives Geschehen. Wir sind aufs Engste miteinander verbunden und gehen gemeinsam den Menschheitsweg.<\/p>\n<p>Wir lassen uns begeistern, lassen uns mitrei\u00dfen, lassen uns von \u00c4ngsten bedr\u00fccken \u2026 Wir sind zu einem Ganzen zusammengebunden. Und ununterbrochen wird Input gegeben. So werden wir gelebt.<\/p>\n<p>Und was ist mit der Freiheit, die unser Innerstes ersehnt? Warum besinnen wir uns nicht darauf, wo in uns die Wurzeln eines freien Willens liegen? Wir k\u00f6nnten uns auf einen Weg begeben, der zu uns selbst f\u00fchrt, zu einer inneren Autonomie \u2013 trotz all der Umst\u00e4nde, in denen wir leben. Wir k\u00f6nnten eine Einheit ganz anderer Art erringen, auf der Ebene, auf der alle Menschen mit ihrem g\u00f6ttlichen Ursprung verbunden sind. Auch das ist der Menschheitsweg. Einige m\u00fcssen auf ihm vorangehen.<\/p>\n<p>Ja, es ist m\u00f6glich, in eine innere Freiheit einzutreten, sogar in ein inneres Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":920,"featured_media":6867,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110114],"tags_english_":[],"class_list":["post-89886","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-zeitgeist-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/89886","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/920"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6867"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89886"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89886"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=89886"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=89886"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}