{"id":89228,"date":"2018-10-13T16:53:16","date_gmt":"2018-10-13T16:53:16","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/zahlen-erzahlen-die-geschichte-des-lebens-teil-3\/"},"modified":"2022-10-04T06:28:35","modified_gmt":"2022-10-04T06:28:35","slug":"zahlen-erzahlen-die-geschichte-des-lebens-teil-3","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/zahlen-erzahlen-die-geschichte-des-lebens-teil-3\/","title":{"rendered":"Zahlen erz\u00e4hlen die Geschichte des Lebens Teil 3"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/zahlen-erzahlen-die-geschichte-des-lebens-teil-2\/\"><sup><strong>Zum Teil 2<\/strong><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Der Zyklus von eins bis drei betrifft die Grundprinzipien. Sie nehmen ihren Ausgang in der geistigen Energie der Eins, polarisieren sich in der Zwei in Geist und Energie, um in der Drei die Bewusstwerdung m\u00f6glich zu machen.<\/p>\n<p>Mit der Vier beginnt ein v\u00f6llig neuer Zyklus, der \u00fcber die F\u00fcnf zur Sechs f\u00fchrt. Was sich zun\u00e4chst als geistige Kraftlinien, als Grundmuster zeigte, wird nun konkret und sichtbar gemacht. Es offenbart sich in der Form. (Michael Stelzner, <em>Die Weltformel der Unsterblichkeit<\/em>, S. 40ff.)<\/p>\n<p>Die Vier ist das aus der ersten Dreiheit heraus Materialisierte, also das konkret Geschaffene. Sie ist Sinnbild f\u00fcr Verstofflichung, Verdichtung zur Materie, zur materiellen Erde schlechthin.<\/p>\n<p>Die Drei als der impulsgebende Faktor wird als m\u00e4nnliche Zahl angesehen, die Vier verk\u00f6rpert als Ausdruck des Empfangenden und Geb\u00e4renden das Weibliche.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-61043\" title=\"\" src=\"http:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/horoscope.png\" alt=\"horoscope\" width=\"238\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/horoscope.png 238w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/horoscope-150x150.png 150w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/horoscope-24x24.png 24w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/horoscope-36x36.png 36w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/horoscope-48x48.png 48w\" sizes=\"(max-width: 238px) 100vw, 238px\" \/><\/p>\n<p>Die Vier stellt eine\u00a0 neue Ebene der Erkenntnis dar. Der Schritt von der Drei zur Vier entspricht dem Eintauchen der Seele in eine tiefere Erfahrungsebene. Es ist der Schritt aus der eben gewonnenen heilvollen Einheit, dem Erkennen des Lebenssinns und einer Bewusstwerdung des Geistes hinein ins irdische Leben.<\/p>\n<p>Darin verbergen sich jedoch Gefahren, stellt die Vier doch auch eine potenzierte Zwei dar:<\/p>\n<p class=\"text-align-center\"><strong>2<sup>2<\/sup><\/strong><\/p>\n<p>L\u00e4sst sich die Seele von der Ordnung des Geistes leiten und gestaltet sie die Materie im Sinne dieser Ordnung, so entsteht eine Formenwelt, die Ausdruck der geistigen Ordnung, der Eins ist. L\u00e4sst sich die Seele jedoch ausschlie\u00dflich von der Energie der Zwei leiten, so verliert sie die Verbindung zur Eins und ihr Ausdruck in der Formenwelt entspricht dem Chaos, dem Kampf aller Wesen und Dinge gegen alle anderen. (Konrad Dietzfelbinger, <em>Pythagoras,<\/em> S. 46\/47)<\/p>\n<p>In diesem Sinn l\u00e4sst sich das Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und B\u00f6sen in der Paradiesmythe deuten. Die Energie der Zwei gewinnt Herrschaft \u00fcber den Menschen.<\/p>\n<p>Der Auftrag der Vier hei\u00dft: <em>Im Irdischen<\/em> die Gesetze und das Leben des Geistes wieder zu finden. Das vollzieht sich paradoxerweise in einem vertieften Sich-Hinwenden zur Erde, was keine Vervollkommnung der Natur, sondern ein Erkennen der Zusammenh\u00e4nge bedeutet. Hieraus entsteht M\u00fcndigkeit, und sie ist die Voraussetzung f\u00fcr den geistigen Weg, den niemand f\u00fcr einen anderen gehen kann. Um das zu vollbringen, wird dem Menschen sichtbare Hilfe in Form von Zeichen, Boten und Signalen auf der Erde gereicht.<\/p>\n<p>Wo begegnet uns die Vier im sichtbaren Leben?<\/p>\n<ul>\n<li>Sie begegnet uns in den vier Himmelsrichtungen, dem gro\u00dfen Kreuz des Universums. Den vier Richtungen des Raumes zugeordnet finden sich die vier Zeiten des Jahres und des Tages.<\/li>\n<li>In der Vier liegen die drei Dimensionen des Raumes und als vierte Dimension die der Zeit (Einsteinscher Weltvektor).<\/li>\n<li>Wir kennen die vier \u201eElemente\u201c Erde, Wasser, Luft und Feuer.<\/li>\n<li>Das gleichseitige Viereck, das Quadrat, ist die erste geometrische Figur, die auf jede Art in gleich gro\u00dfe Teile zerlegt werden kann. F\u00fcr die\u00a0 Pythagor\u00e4er war das Quadrat deshalb auch das Symbol f\u00fcr Gerechtigkeit.<\/li>\n<li>Eine dreidimensionale Struktur kann man auf vier Arten betrachten: als Menge von Punkten, Linien, Fl\u00e4chen oder als Volumen.<\/li>\n<li>Mit der Vier beginnt die K\u00f6rperlichkeit. Man ben\u00f6tigt vier Fl\u00e4chen, um einen r\u00e4umlichen K\u00f6rper zu bauen.<\/li>\n<li>Symbole f\u00fcr die Vier sind auch der W\u00fcrfel und der rechte Winkel. Klappt man die Oberfl\u00e4che des W\u00fcrfels auseinander, so entsteht das Kreuz \u2013 ein mehr als 10.000 Jahre altes Symbol.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht nur im Christentum, sondern von altersher bedeutet das Kreuz ein\u00a0 Gebundensein im Stoff. Um sich aus dieser Verhaftung zu l\u00f6sen, ist es erforderlich, sie zu erkennen und in einem n\u00e4chsten Schritt die Konsequenzen davon zu tragen, das \u201eKreuz auf sich zu nehmen\u201c.<\/p>\n<p>Im Hebr\u00e4ischen hei\u00dft der vierte Buchstabe des Alphabets <em>Daleth,<\/em> was so viel wie \u201eT\u00fcr\u201c bedeutet<strong>. <\/strong>Um auf der Erde dingfest zu handeln und das Gesetz der Materie zu erf\u00fcllen, muss man durch die T\u00fcr der Vier gehen. Auf ihr basieren die Natur und ihre Wissenschaften und jegliche praktische T\u00e4tigkeit. (Michael Stelzner, <em>Die Weltformel der Unsterblichkeit<\/em> S. 45)<\/p>\n<p>Die Vier, der Schnittpunkt von Raum und Zeit, bildet zugleich das Tor zur Erl\u00f6sung und wahren Menschwerdung. Die Vier ist die Zahl, in der sich das G\u00f6ttliche manifestiert, sie ist die Zahl der Erde, die Realit\u00e4t des Lebens, das sich in der Form ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Die Vier lehrt das Annehmen und L\u00f6sen der Aufgaben des t\u00e4glichen Lebens. Sie lehrt zu erkennen, dass in allem, was uns begegnet \u2013 so profan oder unscheinbar es auch erscheinen mag -, ein Sinn liegt, den es zu erschlie\u00dfen, anzunehmen und einzul\u00f6sen gilt.<\/p>\n<p>Wurde in der Drei eine festere, eigenst\u00e4ndigere Basis f\u00fcr das Leben gefunden, so stellt die Vier als gerade Zahl, durch die volle Konfrontation mit dem Leben, das eben Erworbene bereits wieder in Frage. Mit der Zwei erfahren wir, dass alles Leben auf Gegens\u00e4tzen beruht; durch die Drei lernen wir den konstruktiven Umgang damit; in der Vier begegnen wir \u2013 aufbauend auf dem Sinnbezug des vorangehenden Zyklus von Eins bis Drei \u2013 den tieferen Fragen nach Sinn, Bestimmung und Auftrag des Daseins als Mensch hier auf Erden.<\/p>\n<p>Wie geschieht das in unserem Leben?<\/p>\n<p>In unserer sichtbaren Welt machen wir unz\u00e4hlige Lebenserfahrungen. Wir sehnen uns nach Harmonie und Vollendung, erkennen jedoch irgendwann einmal, dass nichts best\u00e4ndig und alles verg\u00e4nglich ist. Schlie\u00dflich gelangen wir an eine Grenze, an der unser Herz aufzuhorchen beginnt und der Ruf der Ewigkeit wahrnehmbar wird. Fragen nach dem urspr\u00fcnglichen Sinn des Lebens tauchen auf und die Sehnsucht, ihn zu finden, w\u00e4chst. Die F\u00fcnf wird darauf\u00a0 eine Antwort geben, denn sie beinhaltet eine bewusste Wiederverbindung mit dem Geist.<\/p>\n<p>Bei Pythagoras galt die Vier als die ideale Zahl. Gemeint war der Zyklus Eins \u2013 Zwei \u2013 Drei \u2013 Vier, den er <em>Tetraktys<\/em> nannte. Die Vier symbolisiert das Leben in der Erscheinungsform, in deren Hintergrund die Einheit, die integrierte Zweiheit und die sch\u00f6pferische Dreiheit unaufh\u00f6rlich wirken. Ein Leben in diesem Sinne f\u00fchrt zu einer h\u00f6heren Stufe der Eins, n\u00e4mlich zur Zehn:<\/p>\n<p class=\"text-align-center\"><strong>1 + 2 + 3 + 4 = 10<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-61057\" title=\"\" src=\"http:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/blue-tetraktys.png\" alt=\"blue tetraktys\" width=\"363\" height=\"325\" srcset=\"https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/blue-tetraktys.png 363w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/blue-tetraktys-300x269.png 300w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/blue-tetraktys-24x21.png 24w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/blue-tetraktys-36x32.png 36w, https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/blue-tetraktys-48x43.png 48w\" sizes=\"(max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/p>\n<p class=\"text-align-center\">\u00a0Tetraktys<\/p>\n<p>Obgleich im Begreifen der Vier ein Idealzustand enthalten ist, sind wir im praktischen Leben meist weit hiervon entfernt. Die Einfl\u00fcsse aus einer \u00dcberbetonung der Zweiheit in der uns umgebenden Welt wirken beherrschend auf uns ein und verselbst\u00e4ndigen sich, weil sie nicht von der Eins durchwirkt sind.<\/p>\n<p>Warum sich der Mensch zwischen Einheit und Gespaltenheit befindet, und welche Chance f\u00fcr ihn darin liegt, lernen wir aus der Qualit\u00e4t der F\u00fcnf. (Michael Stelzner, <em>Die Weltformel der Unsterblichkeit<\/em> S. 46)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/zahlen-erzahlen-die-geschichte-des-lebens-teil-4\/\"><strong><sub>Zum Teil 4<\/sub><\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":920,"featured_media":3597,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110088],"tags_english_":[],"class_list":["post-89228","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-science-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/89228","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/920"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3597"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89228"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89228"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=89228"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=89228"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}