{"id":88990,"date":"2018-03-20T13:53:39","date_gmt":"2018-03-20T13:53:39","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/geld-und-die-goldene-wirklichkeit\/"},"modified":"2018-03-20T13:53:39","modified_gmt":"2018-03-20T13:53:39","slug":"geld-und-die-goldene-wirklichkeit","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/geld-und-die-goldene-wirklichkeit\/","title":{"rendered":"Geld und die Goldene Wirklichkeit"},"content":{"rendered":"<p>Jeder kennt die zentrale Bedeutung des Geldes. Das Funktionieren unserer Wirtschaft h\u00e4ngt davon ab. H\u00e4ufig spielt es eine Rolle bei der Ausbildung und Berufswahl, mitunter auch bei der Wahl des Ehepartners und bei der Entscheidung, Kinder zu haben. Vieles im Leben richtet sich nach monet\u00e4ren Gesichtspunkten.<\/p>\n<p>Worin besteht eigentlich die Natur des Geldes?<br \/>\nWir k\u00f6nnen es als eine Form von Energie betrachten, die etwas bewegt. Es erm\u00f6glicht den Austausch von Waren und Dienstleistungen. Und es sind viele G\u00fcter und Dienstleistungen, die wir in Anspruch und viele Ressourcen, die wir nutzen. Schauen wir einmal zur\u00fcck zu den Wurzeln unserer Kultur, die in Griechenland liegen. Der Philosoph Aristoteles sah im Geld ein notwendiges Mittel, um ein gutes und gem\u00e4\u00dfigtes Leben zu f\u00fchren. Sokrates wies in seiner Philosophie auf einen Aspekt des Menschseins hin, den wir hier einmal neben das Geld stellen m\u00f6chten. Er sagte, dass in jedem Menschen eine Sonne verborgen liege und es unsere Aufgabe sei, sie zum Leuchten zu bringen.<\/p>\n<p>Inwieweit h\u00e4ngen diese beiden Aspekte zusammen? Die Suche nach der inneren Sonne \u2026 Der Umgang mit dem Geld \u2026<\/p>\n<p>In den globalisierten Wirtschaftssystemen h\u00e4ufen Einzelne sehr viel Geld an. Viel mehr, als sie w\u00e4hrend ihres ganzen Lebens ausgeben k\u00f6nnen. Es verleiht Einfluss, erm\u00f6glicht einen hohen Lebensstandard und verschafft die Freiheit, Ziele zu verfolgen. Manche ererben auch enorme Reicht\u00fcmer. Daneben gibt es die stetig wachsende Gruppe von Menschen, die nicht genug Geld haben, um ihre Grundbed\u00fcrfnisse zu befriedigen. Die Furcht, die materielle Lebensbasis zu verlieren, macht viele zu Sklaven des Geldes.<\/p>\n<p>Unser Leben ist unbest\u00e4ndig und verg\u00e4nglich. Das Geld mit seinem \u00dcberfluss und seinem Mangel ist ein Ausdruck davon. Alles ist im Fluss und alles Festhalten entpuppt sich als Illusion.<\/p>\n<p>Geld hat seinen Ursprung im Wert von Gold und Silber. Gold war urspr\u00fcnglich ein beliebtes Tauschmittel. Die Alchemisten sahen in ihm ein Symbol f\u00fcr die Sonne, es war \u201eerstarrtes Sonnenlicht\u201c. Im Verlauf gro\u00dfer kosmischer Prozesse reichert es sich in der Erde an, ebenso es auch die anderen Edelmetalle tun.<\/p>\n<p>Gold und Geld dienen dazu, einen grundlegenden Mangel in unserer Existenz auszugleichen. Immer fehlt etwas, der Mangel begleitet uns. Sonnenlicht ist Lebensenergie; Gold bzw. Geld k\u00f6nnte man als erstarrte Lebensenergie ansehen. Die lebendige Energie, die wir vor allen Dingen brauchen, ist das Sonnenlicht. Es enth\u00e4lt eine F\u00fclle von Kr\u00e4ften und Impulsen. Geistig gesehen ist es die Liebe. Unter diesem Blickwinkel ist Geld eine erstarrte Form von Liebe. Es anzuh\u00e4ufen bedeutet dann, einen Mangel an Liebe auszugleichen.<\/p>\n<p>Verschiedene spirituelle Traditionen stellen fest, dass der Mensch einstmals ein geistiges Wesen war. Eine materielle Form wurde f\u00fcr ihn entwickelt, in die er sich inkarnieren konnte, um hier Erfahrungen zu machen. Im Verlauf wiederkehrender Inkarnationen verlor er den Zugang zu seinem geistigen Ursprung und damit zu der F\u00fclle lebendiger Energie und Liebe.<\/p>\n<p>Der entstandene Mangel erzeugt Angst und Gier und so binden wir uns immer mehr an die Erde. Not und Armut sind die Folge, auch bei denen, die hier \u201ereich\u201c sind. Aber der Adel aus der geistigen Welt ist nicht v\u00f6llig verloren gegangen, er ist auf verborgene Weise noch in uns vorhanden. Lange Zeit allerdings versuchen wir, uns mit einem Surrogat zufrieden zu geben \u2013 und h\u00e4ufen Geld an.<\/p>\n<p>Aber es geht um das lebendige Gold, das Gold der Seele, wie die Alchemisten sagten. Wenn wir dem Geld erlauben, mehr zu sein, als es in Wirklichkeit ist, wenn es seinen Platz als Diener verl\u00e4sst und zum Meister wird, verarmen wir innerlich. Irgendwann k\u00f6nnen wir jedoch anfangen, gleichsam \u201eGoldgr\u00e4ber\u201c zu werden und nach dem in uns verborgenen lebendigen Gold zu graben.<\/p>\n<p>Dann betreten wir einen spirituellen Pfad. Wir beginnen zu begreifen, dass wir in zwei Welten existieren &#8211; einer materiellen und einer geistigen. Wir befassen uns sowohl mit materiellen als auch mit geistigen Kr\u00e4ften und Substanzen. In uns treffen sie zusammen. Unser Leben wird zu einer st\u00e4ndigen Transformation und von uns geht Transformierendes aus. Im Einklang mit unserem Bewusstsein \u00e4ndert sich auch unser Zusammenleben mit Anderen. Wir erleben die tiefe Verbundenheit mit allem Lebendigen und stellen uns darauf ein. Liebe in einem umfassenden Sinn ist die Folge.<\/p>\n<p>Geld ben\u00f6tigen wir f\u00fcr den Austausch von G\u00fctern. Der tiefer gehende Austausch indes ben\u00f6tigt Liebe. Sie ist die seelisch verbindende \u201eSubstanz\u201c. Sie gilt es f\u00fcr eine nachhaltige Transformation anzuwenden. Liebe bef\u00e4higt uns dazu, die goldene Wirklichkeit erneut entstehen zu lassen. Als geistiger Funke, als innere Sonne, liegt sie in unserem Wesen beschlossen. Und diese kann aufgehen. Ein gutes und gem\u00e4\u00dfigtes Leben, wie Aristoteles sagte, ist hierbei hilfreich. &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":920,"featured_media":2899,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110114],"tags_english_":[],"class_list":["post-88990","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-zeitgeist-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/88990","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/920"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2899"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88990"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88990"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=88990"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=88990"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}