{"id":88772,"date":"2017-12-04T09:45:27","date_gmt":"2017-12-04T09:45:27","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/die-wege-der-welt\/"},"modified":"2017-12-04T09:45:27","modified_gmt":"2017-12-04T09:45:27","slug":"die-wege-der-welt","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/die-wege-der-welt\/","title":{"rendered":"Die Wege der Welt"},"content":{"rendered":"<p>Viele Wege gibt es in unserer Welt \u2013 Fu\u00dfwege, Nebenwege, &nbsp;Schnellstra\u00dfen, Wege des Denkens, des F\u00fchlens, des Handelns. Wir k\u00f6nnen uns einen Weg zeigen lassen oder wir k\u00f6nnen unseren Weg selbst suchen. Wir k\u00f6nnen unsere Gef\u00fchle ausdr\u00fccken, unseren Emotionen Luft machen, oder sie auch unterdr\u00fccken. Wir sind frei in unseren Gedanken und in gewissen Grenzen auch in unserem Handeln. Doch f\u00fchrt auch nur einer dieser Wege zur Befreiung? Halten sie uns nicht fest auf alten Spuren, bewegen wir uns auf unserem Lebensweg nicht letztlich im Kreis?<\/p>\n<p>Nehmen wir die Gef\u00fchle. Wir k\u00f6nnen sie auf tausenderlei Weise ausdr\u00fccken, sie haben sogar \u201eFarbnuancen\u201c. Da ist das Rot des Zornes, da sind die Blaut\u00f6ne des Tr\u00fcbsinns, das helle Gelb von Gl\u00fcck und Freude, die Schw\u00e4rze von Angst und Depression. Und f\u00fcr alles gibt es Gegenpole. Unser Herz dr\u00fcckt aus, was an Emotionen aufwallt. Und wie ist es mit den Gedanken? Lichte und gl\u00fcckliche Gef\u00fchle erzeugen positive Gedanken, dunkle und d\u00fcstere sind N\u00e4hrboden f\u00fcr sch\u00e4bige, schlechte Gedanken. Die Spannbreite ist weit, fast endlos, und unser Denkapparat ist darin ge\u00fcbt, f\u00fcr alle Nuancen Namen zu ersinnen.<\/p>\n<p>Welche Beziehungen gibt es zwischen unseren Gef\u00fchlen und den Gedanken und Handlungen? H\u00e4ufig sind sie im Konflikt miteinander \u2013 das Herz sagt ja, das Denken nein, oder umgekehrt, und die Handlung ist dann konfus, vom inneren Konflikt gezeichnet. Wie viele Menschen nehmen sich die Zeit, sich dar\u00fcber Klarheit zu verschaffen? Sind wir nicht viel zu besch\u00e4ftigt, um innezuhalten, zu reflektieren, zu hinterfragen, warum wir gerade so f\u00fchlen, denken und handeln? Und welche Auswirkungen das auf uns selbst hat, auf andere und auf die Welt um uns herum? Wie oft halten wir ein, um uns zu fragen, auf welchem Lebensweg wir uns eigentlich befinden?<\/p>\n<p><strong>Nimm mal an,<\/strong><\/p>\n<p>es g\u00e4be einen Weg, an dem du vorbeilebtest, obwohl er dir ganz nahe ist..<\/p>\n<p>H\u00e4ufig h\u00f6ren wir von einem \u201eanderen Weg\u201c \u2013 einem Weg, auf dem wir inneren Frieden finden k\u00f6nnen im Denken, F\u00fchlen, Handeln. Viel wird uns hierzu angeboten. Fragen wir uns: Sind es Wege dieser Welt, Wege, die uns von sich abh\u00e4ngig machen? Vielleicht erm\u00f6glichen die \u00dcbungen, die Art des Denkens, die Art der Meditation es tats\u00e4chlich, inneren Frieden zu gewinnen. Was ist aber, wenn wir nicht mehr mitmachen, wenn wir diesen Weg aufgeben? Finden wir uns dann wieder dort, wo wir zuvor waren \u2013 auf den Pfaden und Wegen der Welt, im Gef\u00fchl der Verlorenheit?<\/p>\n<p>Es muss einen Weg geben, auf dem wahrer Friede gefunden werden kann \u2013 wenn es wahren Frieden \u00fcberhaupt gibt. Mehr und mehr Menschen haben gefunden: ein solcher Weg existiert. Auch er ist abh\u00e4ngig von etwas, aber diesmal nur von uns selbst. Immer noch m\u00fcssen wir denken, f\u00fchlen, handeln, aber wir k\u00f6nnen eine neue Grundlage hierf\u00fcr finden, in uns aufsp\u00fcren, eine Grundlage, die im Verborgenen in uns selbst vorhanden ist. Wenn wir die Art, in der wir denken, f\u00fchlen und handeln, tiefergehend hinterfragen, gelangen wir vermutlich zu der Feststellung: All das folgt Wegen der Welt, die uns an sich binden. Keiner von ihnen f\u00fchrt in die Freiheit oder zu einem dauerhaften Frieden. Wo soll nun aber der Weg sein, der dorthin f\u00fchrt?<\/p>\n<p>Lange haben wir im Au\u00dfen gesucht, Vieles haben wir vielleicht ausprobiert. Keiner der Wege, keine der \u201eSchnellstra\u00dfen\u201c, konnte die innere Sehnsucht dauerhaft stillen. Warum nun nicht nach innen gehen und hier den Weg suchen? Wenn wir das wagen, was finden wir? Ein Sehnen, ein tiefes inneres Verlangen lebt in uns. Es reicht uns den Schl\u00fcssel f\u00fcr das, was wir tun sollen. Zun\u00e4chst einmal bleibt es vage, nicht definierbar, nicht beschreibbar. Und dennoch ist es vorhanden, und zwar schon sehr lange. Es ruft zu einem Weg in eine andere Wirklichkeit. Daher die Unsch\u00e4rfe, das noch nicht Erkennbare. Der Weg besteht aus Etappen einer inneren Verwandlung. Und welch gro\u00dfes Gl\u00fcck: auch andere gehen ihn.<\/p>\n<p>Jeder entdeckt dabei das, was nur ihm zukommt \u2013 und genau dabei findet er Mitreisende, Menschen, die in die gleiche Richtung gehen, zum selben inneren Frieden, auf ihrem eigenen, individuellen Weg. Trotz der Verschiedenheiten ist da ein Gleiches. Es befindet sich im Innersten eines jeden. Hier m\u00fcnden die Wege. Menschen, die dieses Ziel anstreben, treffen einander. Ich habe solche Menschen beim Goldenen Rosenkreuz gefunden. Es sind Individualisten. Sie folgen dem eigenen Weg. Aber mehr und mehr vereinen sich die Wege. Das Gemeinsame tritt hervor. Und das liegt am gemeinsamen Ziel.<\/p>\n<p>Wenn wir zusammenkommen, w\u00e4chst etwas, strahlt etwas aus in die Welt. Wir leben unser Leben in der Welt, aber unser Weg f\u00fchrt \u00fcber sie hinaus, in weitere Dimensionen, die alle in uns beschlossen liegen. Eine \u00fcberweltliche Schwingung ber\u00fchrt jeden, der auf den alten Wegen m\u00fcde geworden ist.<\/p>\n","protected":false},"author":923,"featured_media":2572,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110114],"tags_english_":[],"class_list":["post-88772","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-zeitgeist-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/88772","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/923"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2572"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88772"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=88772"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=88772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}