{"id":88707,"date":"2017-11-21T14:34:33","date_gmt":"2017-11-21T14:34:33","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/die-weisheit-der-amerikanischen-ureinwohner\/"},"modified":"2017-11-21T14:34:33","modified_gmt":"2017-11-21T14:34:33","slug":"die-weisheit-der-amerikanischen-ureinwohner","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/die-weisheit-der-amerikanischen-ureinwohner\/","title":{"rendered":"Die Weisheit der amerikanischen Ureinwohner"},"content":{"rendered":"<p><em>O du allm\u00e4chtiger Sch\u00f6pfer,<\/em><\/p>\n<p><em>m\u00f6ge die universelle Harmonie wieder hergestellt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Erneuere all mein Sein in Harmonie und Sch\u00f6nheit.<\/em><\/p>\n<p><em>Erleuchte mich und besch\u00fctze mich durch die Macht deiner universellen Harmonie.<\/em><\/p>\n<p><em>Dir \u00fcbergebe ich meinen Kummer und meine Sorgen und alles, was mich auf dem Pfad behindert.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Lasse von jetzt an alles harmonisch werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Lasse alles in Sch\u00f6nheit erstehen.<\/em><\/p>\n<p><em>O du, Sch\u00f6pfer aller Universen, du bist mein einziger Gef\u00e4hrte,<\/em><\/p>\n<p><em>nur in \u00dcbereinstimmung mit deinem Willen wandle ich.<\/em><\/p>\n<p><em>Und auf deinem geheiligten Pfad werde ich wieder aufgerichtet und erneuert,<\/em><\/p>\n<p><em>wandelnd in Sch\u00f6nheit.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Mit Sch\u00f6nheit vor mir folge ich meinem Pfad,<\/em><\/p>\n<p><em>mit Sch\u00f6nheit hinter mir folge ich meinem Pfad,<\/em><\/p>\n<p><em>mit Sch\u00f6nheit \u00fcber mir folge ich meinem Pfad,<\/em><\/p>\n<p><em>mit Sch\u00f6nheit \u00fcberall um mich herum folge ich meinem Pfad,<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Alles ist wieder sch\u00f6n geworden,<\/em><\/p>\n<p><em>alles ist wieder harmonisch geworden,<\/em><\/p>\n<p><em>alles ist wieder ins Gleichgewicht gekommen,<\/em><\/p>\n<p><em>alles ist wieder vollkommen geworden.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(Morgengebet von Din\u00e9\u2019h \u2013 Navajo)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt wieder ein gro\u00dfes Interesse an den Kulturen der Ureinwohner Amerikas. Aber unsere Wahrnehmung dieser Kulturen basiert oft auf Stereotypen. Wir stellen uns die amerikanischen Ureinwohner vielleicht als sogenannte \u201eWilde\u201c vor, die n\u00e4her an der Natur stehen. Oder wir sehen weise M\u00e4nner, Schamanen vor uns, die in direkter Kommunikation mit Tieren, mit der Natur und den Naturgeistern leben. Aber das sind romantische Vorstellungen, geschaffen unter anderem von der Filmindustrie in Filmen wie <em>Kleiner gro\u00dfer Mann<\/em> oder <em>Der mit dem Wolf tanzt<\/em>. Diese Metaphern kaschieren die Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Namen wie \u201eSioux\u201d, \u201eCheyenne\u201c oder \u201eNavajo\u201d, unter denen wir die amerikanischen Ureinwohner, die Indianer, kennen, entsprechen nicht ihren wahren Namen. Diejenigen, die sie kolonialisiert haben, gaben ihnen solche Bezeichnungen.<\/p>\n<p>Die Ureinwohner Amerikas erinnern sich daran, dass sie geschaffen wurden, um Gottes Ideen auszuf\u00fchren. Daher nennen sie sich auch \u201edas Authentische Volk\u201c, \u201edie Wahren Menschen\u201c oder \u201edie authentischen Menschen, die \u00fcber die Erde gehen\u201c.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df ihrer Weisheit hat der g\u00f6ttliche Gedanke die Welt erschaffen. Jedem einzelnen Menschen liegt ebenfalls ein solcher Gedanke zugrunde. Daraus ergibt sich eine Verantwortung. Indem das menschliche Denken in seinem Kern auf den Gottesgedanken zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, obliegt es dem Menschen, das Werk der Sch\u00f6pfung fortzusetzen.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnder der Anthroposophie, Rudolf Steiner, sagte zu diesem Thema, dass das urspr\u00fcngliche Denken der amerikanischen Indianer unversehrt erhalten wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein, um als ein Ausgleich dem westlichen Denken entgegenzuwirken, das dabei war, sich in der Materie festzulaufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von der urspr\u00fcnglichen Natur und vom \u201eersten Pfad\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die Spiritualit\u00e4t der amerikanischen Ureinwohner ist in ihrer reinsten Form eine Religion, die auf dem Urbild des Menschen basiert, der urspr\u00fcnglichen Idee der Menschheit. Viele glauben, dass das Bewusstsein der anf\u00e4nglichen Menschheit ein D\u00e4mmerzustand gewesen sei und dass das Bewusstsein der amerikanischen Indianer dem noch n\u00e4her stehe als das unsrige. Doch hier zeigt sich nur unsere eigene Verdunkelung.<\/p>\n<p>Die amerikanischen Ureinwohner glauben, dass ihre Spiritualit\u00e4t in direktem Zusammenhang mit der <em>urspr\u00fcnglichen<\/em> Natur steht. Zahlreiche ihrer Mythen zeugen von der Erschaffung der Erde, der Himmel und der Menschheit als einer g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Hierauf richten sie sich aus, und das f\u00fchrt dazu, dass alle t\u00e4glichen Aktivit\u00e4ten zugleich spirituelle Handlungen sind. Sie verkn\u00fcpfen sich miteinander wie Wollf\u00e4den und k\u00f6nnen einen wundersch\u00f6nen Teppich ergeben. Die Gedanken weben die Dinge, sie erm\u00f6glichen dem Leben die weitere Entfaltung. So k\u00f6nnen Pfade von Sch\u00f6nheit und Harmonie entstehen.<\/p>\n<p>Laut der christlichen Sch\u00f6pfungsgeschichte gab es das Paradies, den Garten Eden, als ein reines Feld f\u00fcr die Entwicklung des Lebens. Es wurde dem Menschen geschenkt, damit er Gottes Glorie und die Erhabenheit der g\u00f6ttlichen Gedanken ausdr\u00fccken und weiterf\u00fchren konnte. Der urspr\u00fcngliche Mensch, der erste Adam, wandelte noch mit dem g\u00f6ttlichen Geist. Sein Leben war spiritueller Art, und er f\u00fchrte es in der Gemeinschaft und in Harmonie mit den Naturreichen, den Elementen, Pflanzen und Tieren.<\/p>\n<p>Dieser Pfad kann \u201eder erste Pfad\u201c genannt werden. Viele innere Schulen der Religionen, insbesondere die der amerikanischen Ureinwohner, gehen noch heute diesen k\u00f6niglichen Weg. Der \u201eerste Pfad\u201c f\u00fchrt auf direkteste Weise zum g\u00f6ttlich-geistigen Ursprung.<\/p>\n<p>Er bewirkt, dass der urspr\u00fcngliche Gedanke den Menschen unmittelbar ber\u00fchrt. Das Denken gelangt ins Gleichgewicht, findet Reinheit und urspr\u00fcnglichen Harmonie. Der uranf\u00e4ngliche Menschentyp wird im Innern der heutigen Menschengestalt wieder lebendig, der Gedanke vermag den g\u00f6ttlichen Willen widerzuspiegeln und hilft mit, den universellen Zyklus dem Geist entsprechend zu entfalten. Der Mensch wandelt \u201ein Sch\u00f6nheit\u201c, wie es in dem zu Beginn zitierten Ritus der Navajos hei\u00dft.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Kr\u00e4fte werden frei durch diejenigen, die den ersten Pfad gehen. Sie erwecken in der Morgend\u00e4mmerung eines jeden Tages die Harmonie im nat\u00fcrlichen Lebensfeld. Sie binden die vier Himmelsrichtungen zur Einheit zusammen, zum universellen Kreis. Der g\u00f6ttliche Gedanke zeigt sich erneut. Der universelle Zyklus ist f\u00fcr die Ureinwohner Amerikas Gottes erste Darstellung oder Sch\u00f6pfung. Die Welt ist aus Zyklen, Schwingungen und Perioden entstanden. Alles beginnt mit dem gro\u00dfen Kreis, und alles endet mit der R\u00fcckkehr zu seiner zentralen Mitte.<\/p>\n<p>Die Sonne geht im Osten in der milchwei\u00dfen D\u00e4mmerung auf, richtet sich zum S\u00fcden ins Himmelsblau und zeichnet den Kreis weiter, um in goldenem Glanz im Westen unterzugehen und in der dunklen, sternenklaren Nacht zu verschwinden. Dort, in der Nacht, herrscht die zentrale Gegenw\u00e4rtigkeit des Polarsternes, des Sterns, um den herum alle anderen Himmelsk\u00f6rper einen gro\u00dfen Kreis beschreiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Im Anfang war der See<\/strong><\/p>\n<p>Nach der \u00dcberlieferung der Ureinwohner Amerikas bestand die Welt am Anfang aus einem gro\u00dfen runden See, absolut ruhig und still. Um den See herum gab es nichts. Nichts war vorhanden, weder Himmel, noch Erde, noch Sterne, Pflanzen oder Tiere. Die Menschen existierten nur als M\u00f6glichkeit, als Idee. Es gab allein den Gedanken des Sch\u00f6pfers, er schwebte wie eine helle Sonne \u00fcber dem See. Eines Tages lie\u00df der Sch\u00f6pfer einen Stein in den See fallen, und konzentrische Wellen begannen, sich vom Zentrum aus in Richtung der Ufer des Sees auszubreiten. Die Wellen an der Oberfl\u00e4che des Wassers entfalteten sich zu den Lebenswellen des Mineral-, Pflanzen-, Tier- und Menschenreichs. Berge erhoben sich, Fl\u00fcsse zogen ihre Bahnen, Ozeane f\u00fcllten sich mit Wasser, Wolken erschienen in allen Himmelsrichtungen. Festes Land mit seinen heiligen Pl\u00e4tzen entstand, und alles setzte dazu an, einen gro\u00dfen Kreis zu beschreiben, gro\u00dfe Zyklen zu durchlaufen.<\/p>\n<p>\u00dcber der Erde erschien das Licht; Sonne und Mond begannen ihrer Kreisl\u00e4ufe, Sterne gingen auf, die Jahreszeiten entstanden. Pflanzen begannen, aus dem Erdreich zu wachsen, Getreide entstand, um die Menschen zu ern\u00e4hren.<\/p>\n<p>Tiere entwickelten sich in gro\u00dfer Vielfalt, B\u00fcffel sprangen \u00fcber riesige Ebenen, Adler flogen in ihren Kreisen h\u00f6her und h\u00f6her, als wollten sie sich ihrem Sch\u00f6pfer n\u00e4hern, B\u00e4ren folgten den Rhythmen des Fr\u00fchlingserwachens und Winterschlafs, Salamander gingen den Str\u00f6men und Fl\u00fcssen entlang.<\/p>\n<p>Dann erschien der Mensch. Von den Wolken, den kreisf\u00f6rmigen See umrundend, begann ein Wind zu blasen. Aus diesem Atem wurden der erste Mann und die erste Frau erschaffen. Der Mann trug einen Quarz in seiner Hand. Mit Hilfe eines Sonnenstrahls konnte er ein Feuer entz\u00fcnden. Die Frau bereitete ihr Lager in Form einer runden H\u00fctte. Sie besa\u00df einen T\u00fcrkis und entfachte, indem sie ihn rieb, mit seiner Hilfe das Feuer. Sie sah in der Ferne das Licht des Mannes und n\u00e4herte sich ihm. Beide entschieden sich, zusammen zu leben. Das war der Beginn der menschlichen Zivilisation.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vom Ufer zur Mitte<\/strong><\/p>\n<p>Die Wellen, die der Stein verursachte hatte, erreichten das Ufer des kreisrunden Sees. Sie begannen, zur\u00fcckzulaufen von den Ufern zum Mittelpunkt. Darin liegt der Beginn der zweiten Phase der Sch\u00f6pfung. Es ist die R\u00fcckkehr aller Dinge zu ihrem Ursprung.<\/p>\n<p>Nach und nach begann die Spezies Tier auszusterben, Pflanzen wurden seltener, Gebirge r\u00fcckten n\u00e4her zueinander. Die Erde wurde kleiner, die Menschen hatten weniger Raum zum Leben, sie mussten lernen, zusammen zu leben und ihre Unterschiedlichkeit zu akzeptieren. Die vier Rassen mit schwarzer, wei\u00dfer, gelber und roter Hautfarbe wurden dazu gedr\u00e4ngt, sich zu vereinigen, um ein einziges Volk zu bilden.<\/p>\n<p>Alles was lebte, musste lernen, zum Ursprung zur\u00fcckzukehren. Dort, im Zentrum aller Dinge, wird sich die Erde aufl\u00f6sen und alles wird wieder eins werden. Und die Oberfl\u00e4che des Sees wird wieder still sein. Hierin liegt das Ende eines Zyklus\u2019, das Ende einer Offenbarung oder Manifestation. Und alles wird dann auf eine neue Periode warten, auf einen neuen Beginn.<\/p>\n<p>In anderen Erz\u00e4hlungen beschreiben die Indianer, wie die Menschen jedem Tier einen Namen geben. Denn es ist die Aufgabe des Menschen, Verwalter und Besch\u00fctzer der Naturreiche zu sein.<\/p>\n<p>Der moderne westliche Mensch hat sich weit davon entfernt, Religion innerlich so zu erleben wie sie der Indianer erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Der Ursprung, aus dem alles entstand, ber\u00fchrt den Menschen allerdings fortw\u00e4hrend mit seinen Radiationen. Ohne Unterlass sendet die g\u00f6ttliche Sonne ihre Strahlen aus, um unsere Erde und die Menschheit zu erleuchten.<\/p>\n<p>Jan van Rijckenborgh, einer der Gr\u00fcnder der Schule des Goldenen Rosenkreuzes, spricht von der Weisheit der Ureinwohner Amerikas, indem er auf Hiawatha hinweist, den Mitbegr\u00fcnder und F\u00fchrer des Irokesenbundes. Er bezog sich auf das Epos <em>Das Lied von Hiawatha<\/em> des amerikanischen Lyrikers Henry Wadsworth Longfellow (1807-1882). Hiawatha war eine Person, die ein vollkommenes Leben f\u00fchrte<em>, <\/em>absolut rein,<em> <\/em>von h\u00f6chstem Adel durchdrungen. Wenn er in Richtung der aufgehenden Sonne niederkniete, wie es Tausende von Ureinwohnern jeden Tag f\u00fcr ihr Morgengebet taten, verband er sich bewusst mit dem Ewigen, das hinter allen Erscheinungen wirkt. Es ist zugleich eine direkte, bewusste Verbindung mit dem urspr\u00fcnglichen, g\u00f6ttlich-geistigen Menschen. Die Strahlen der aufgehenden Sonne dringen bis tief auf den Grund des Herzens, gehen durch alle Ebenen des bewussten und unterbewussten Gem\u00fctes hindurch und erreichen die urspr\u00fcngliche Quelle allen Lebens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Gebet der Navajos lautet:<\/p>\n<p><em>Wir glauben an den universellen Gedanken. Alles, wahrhaftig alles, entspringt dem Gedanken. Jeden Tag von wahren, reinen Gedanken durchdrungen zu sein, ist der Anfang eines jeden spirituellen Weges. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Menschheit, die Tiere, die Pflanzen, die Mutter Erde, die Sonne, der Mond, die Himmelsk\u00f6rper, unser Vater, der Himmel \u2013 alle haben am gleichen Geist Anteil. Dank der Intelligenz der Sch\u00f6pfung f\u00fchren alle das ihnen gem\u00e4\u00dfe Leben. Alle haben eine spezifische Form und Gestalt und arbeiten daran, sich zu vervollkommnen entsprechend der Idee des Sch\u00f6pfers aller Dinge, die jedem seine eigene Melodie und Schwingung verleiht.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir glauben an die Polarit\u00e4t aller manifestierten Dinge. Alle Erscheinungsformen haben ihr Gegenteil. Alle Dinge haben eine positive und eine negative Seite. Unsere Welt ist ein gro\u00dfer Kreis, in dem alles miteinander verbunden ist. Das Universum hat ein Bewusstsein und wir sind Teil davon. Es dr\u00fcckt sich selbst durch den universellen Gedanken aus. Der Gedanke steht am Beginn alles dessen, was existiert. Die Luft, die wir ein- und ausatmen, das Wasser, das wir trinken und wieder abgeben, all das gestaltet unseren K\u00f6rper, alles besteht in einem gro\u00dfen Kreislauf von Ver\u00e4nderung und Verwandlung durch uns selbst, \u00fcber tausende und abertausende von Jahren hin.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Ziel unseres Lebens besteht nicht darin, einen \u00e4u\u00dferen Gott anzubeten, sondern jeden Tag in Sch\u00f6nheit zu wandeln. Unser Gebet findet nicht jeden Sonntag in der Kirche statt. Unser Gebet ist unser innerer Seinszustand. Wir beten in jedem Moment am Tag, in unserem t\u00e4glichen Leben, w\u00e4hrend der einfachsten T\u00e4tigkeiten. Beten ist eine Art des Seins, eine Methode des Lebens in Frieden, Gleichgewicht und Harmonie.<\/em><\/p>\n<p><em>So wandeln wir im gro\u00dfen Kreis des Lebens.<\/em><\/p>\n<p><em>So wandeln wir in vollkommener Sch\u00f6nheit hin zum ewigen Leben.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(Auszug aus: Matthews Washington, <em>Navajo myths, prayers and songs<\/em>)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere Quellen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/navajopeople.org\/blog\/father-sky-and-mother-earth\/\">http:\/\/navajopeople.org\/blog\/father-sky-and-mother-earth\/<\/a><\/p>\n<p>Jan van Rijckenborgh, Der kommende neue Mensch, 5. Auflage, Haarlem 2006, Teil 1 Kap. 3<\/p>\n","protected":false},"author":914,"featured_media":2468,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110075],"tags_english_":[],"class_list":["post-88707","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-livingpast-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/88707","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/914"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2468"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88707"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88707"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=88707"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=88707"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}