{"id":88586,"date":"2023-02-24T10:25:00","date_gmt":"2023-02-24T10:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/von-der-mitte-der-galaxis-zur-mitte-des-herzens\/"},"modified":"2023-02-24T21:31:29","modified_gmt":"2023-02-24T21:31:29","slug":"von-der-mitte-der-galaxis-zur-mitte-des-herzens","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/von-der-mitte-der-galaxis-zur-mitte-des-herzens\/","title":{"rendered":"Von der Mitte der Galaxis zur Mitte des Herzens"},"content":{"rendered":"<p>Der Maya-Kalender umfasst so unterschiedliche Disziplinen wie Kosmologie, Philosophie, ewige Weisheit, Spiritualit\u00e4t und Mythologien verschiedener Weltzeitalter<a title=\"\" href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Er bietet einen gro\u00dfen galaktischen Weltentwurf, der unter den \u00dcberlieferungen der Menschheit seinesgleichen sucht. Letztendlich verteidigt und erl\u00e4utert die \u00dcberlieferung der Maya die universelle Weisheit, die im Herzen aller gro\u00dfen \u00dcberlieferungen der Menschheit wohnt.<\/p>\n<p>Kurz gesagt, das Sammeln von Daten arch\u00e4ologischer, anthropologischer, kultureller und astrophysikalischer Entdeckungen zur Maya-Kultur gleicht einem sich zunehmend vertiefenden Einweihungsweg, der uns \u00fcberraschend das Weltbild eines Sch\u00f6pfers, seiner Sch\u00f6pfung und seiner Gesch\u00f6pfe \u00fcbermittelt.<\/p>\n<p>Die Lehren der Maya sind keine willk\u00fcrlichen Glaubenss\u00e4tze eines fremden Naturvolkes. In ihnen verbinden sich die bescheidenen wissenschaftlichen Leistungen, die die Mayas in der kurzen Zeit erringen konnten, w\u00e4hrend der sie unter uns waren (ihre klassische Periode reicht von ca. 250 bis 900 n. Chr.), mit den gro\u00dfen Wahrheiten, zu denen sich alle bonafiden spirituellen Traditionen bekannten.<\/p>\n<p>Die alte olmekische Kultur, die der der Maya vorausging, glaubte, dass der Polarstern das Zentrum des Universums sei, denn alle anderen Sterne schienen um ihn zu rotieren; doch die Maya entdeckten ein neues kosmisches Zentrum, das in der Lehre von den Weltzeitaltern im Maya-Sch\u00f6pfungsmythos bewahrt wurde. Die Milchstra\u00dfe kreuzt die Ekliptik (die Bahn der Erde um die Sonne) an zwei Stellen: eine befindet sich im Sch\u00fctzen und die andere in den Zwillingen. Gem\u00e4\u00df der Maya-Symbolik weisen diese Kreuzungspunkte auf die Mitte unserer Milchstra\u00dfe, unserer Galaxie. Den Mittelpunkt unseres Universums zu definieren war ein essenzieller Beitrag der Maya.<\/p>\n<p>Das alte \u00e4gyptische Kreuz, das <em>Ankh<\/em>, wurde durch die Eingeweihten der Pyramidenmysterien beschrieben. Es ist das Symbol von Isis, die Mutter und Zentrum des galaktischen Universums ist; es ist zugleich ein Symbol der Galaxis. Im sechzehnten Jahrhundert verfeinerte die j\u00fcdische Gnosis, die Kabbala, im Symbol des Lebensbaums mit seinen zehn Sephiroth dieses spirituelle Bild der Galaxis. <em>Da\u2019at<\/em>, die elfte \u2013 unsichtbare \u2013 Sephirot in der Mitte des Lebensbaumes, verk\u00f6rpert das galaktische Zentrum, das Stille Licht. Im Menschen ist Da\u2019at die innere Einkehr und Verkl\u00e4rung des Herzens, als Grundlage f\u00fcr Verwandlung, Tod und Auferstehung. Im Universum ist es der unsichtbare Quell der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sieben-Feuer-Feder, Quetzalcoatl, Hunahpu und die aktuelle Astrophysik<\/strong><\/p>\n<p>Die Maya betrachteten drei Hauptprinzipien als gleichwertig und verbanden sie mit drei Gottheiten: die Sieben-Feuer-Feder (<em>Vucub Caquix<\/em>, der Gro\u00dfe Wagen, \u201ePolweiser\u201c), <em>Quetzalcoatl<\/em> (die Plejaden, der Zenit des Maya-Sternenhimmels) und <em>Hunahpu <\/em>(die Sonne zur Wintersonnenwende, das galaktische Zentrum).<\/p>\n<p>Das heliozentrische Weltbild, das Kopernikus im sechzehnten Jahrhundert formulierte, f\u00fchrte ein h\u00f6heres kosmisches Modell ein, verglichen mit dem vorausgehenden geozentrischen Weltbild. In der gleichen Weise erreichten die Mayas ein kosmologisches Verst\u00e4ndnis, das andere vorhergehende und weniger vollst\u00e4ndige Sichtweisen \u00fcbertraf.<\/p>\n<p>Was hat die Gottheit der Wintersonnenwende (Hunahpu) mit dem Zentrum der Galaxis zu tun? Der Fr\u00fchlingspunkt, an dem die Sonne auf der n\u00f6rdlichen Halbkugel der Erde am 21. M\u00e4rz steht (zur Fr\u00fchlings-Tagundnachtgleiche), wandert im Laufe von 25.800 Jahren durch alle Sternzeichen.<a title=\"\" href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Das geschieht auch mit den Punkten der Sonnenwende, so dass sich die Position der Sonne zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende \u00fcber die Jahrtausende langsam in Bezug zur Milchstra\u00dfe ver\u00e4ndert. Tats\u00e4chlich steht die Sonne zur Zeit der Wintersonnenwende nur alle 25.800 Jahre in einer Linie mit dem Kreuz der Maya und dem Zentrum der Galaxis. Genau in unserer Zeit, in den Jahren um 2012 herum, zeigt sie auf das Zentrum der Galaxis.<a title=\"\" href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>John Major Jenkins entdeckte 1994, dass das heilige Ballspiel und der Maya-Sch\u00f6pfungsmythos diese \u201egalaktische Ausrichtung\u201c zeigen. Und er entdeckte, dass der erste Maya-Kalender aus der arch\u00e4ologischen Grabungsst\u00e4tte Izapa stammte, einer reichen Quelle von Skulpturen, Prophezeiungen und spirituellen Lehren.<\/p>\n<p>Jenkins regt an, eine \u201eAusrichtung\u201c als eine \u201eVerfinsterung\u201c zu sehen, eine \u201eTranszendenz der Gegens\u00e4tze\u201c, eine Situation also, bei der die Gegens\u00e4tze zusammenfallen, wie bei Sonnen- oder Mondfinsternissen.<\/p>\n<p>In der Maya-Metaphysik hat dieses Zusammenfallen eine tiefere Bedeutung, die \u00fcber die Vereinigung des M\u00e4nnlichen und des Weiblichen und anderer Gegensatzpaare hinausgeht. Es bezieht die nichtduale Beziehung zwischen dem Unendlichen und dem Endlichen, zwischen Ewigkeit und Zeit, zwischen dem H\u00f6heren und dem Niederen mit ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Einheit in der Polarit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Die Ausrichtung bedeutet also Vereinigung der Gegens\u00e4tze, auf der Grundlage einer Vereinigung des kreativen Zentrums mit den geschaffenen Teilen.<\/p>\n<p>Jeder Teil des Ganzen besitzt eine Mitte, durch die er weiterhin dem Ursprung angeh\u00f6rt. So ist es m\u00f6glich, dass sich die \u201eh\u00f6here\u201c und die abgetrennte \u201eniedere\u201c Natur in einer \u201eVerfinsterung\u201c vereinen. Im Mythos von Quetzalcoatl, der gefiederten Schlange, wird dargestellt, wie diese sich selbst auf dem Scheiterhaufen ein\u00e4schert, um als Venus ins Leben zur\u00fcckzukehren. Die Venus ihrerseits geht als Morgenstern im Feuer der Sonne unter.<\/p>\n<p>Unsere h\u00f6here Natur zerst\u00f6rt die niedere Natur nicht, sondern umfasst sie, enth\u00e4lt und belebt sie, bis wir (als Wesen der niederen Natur) zu unserer h\u00f6heren Natur zur\u00fcckkehren \u2013 mit v\u00f6lligem Verst\u00e4ndnis unserer Zugeh\u00f6rigkeit und ihres Plans und Ziels.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen uns nicht zu diesen h\u00f6heren Zust\u00e4nden entwickeln, denn sie wohnen in der Wurzel, in der Essenz unseres Wesens; wir entschleiern sie eher (man denke an die \u201cEntschleierte Isis\u201d) und verlassen die Begrenzungen, die uns daran hinderten, die immanente Gegenwart des H\u00f6heren zu erfassen.<\/p>\n<p>Diese Prinzipien der heiligen Wissenschaft der Maya unterscheiden sich nicht von den hermetischen Lehren \u00c4gyptens, denen der Taoisten in China, der christlichen Gnostiker, von der kabbalistischen Lehre des Lebensbaumes der Sephiroth oder denen, die die Rosenkreuzer in der Alchymischen Hochzeit des Christian Rosenkreuz darlegten, oder den Sichtweisen der Theosophie. Sie alle sind spirituelle Wissenschaften, die unausgesetzt von der Vereinigung des Herzens mit dem Mittelpunkt des Universums sprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Nach den Legenden der Maya wurde die Welt mehrmals erschaffen, bevor die gegenw\u00e4rtige ins Dasein trat.<\/p>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Das ist die so genannte Pr\u00e4zession des \u00c4quinoktiums.<\/p>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Wer mehr wissen will, schlage hier nach:\u00a0 <a href=\"http:\/\/alignment2012.com\/whatisga.htm\">http:\/\/alignment2012.com\/whatisga.htm<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2273,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110088],"tags_english_":[],"class_list":["post-88586","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-science-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/88586","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2273"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88586"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=88586"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=88586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}