{"id":88574,"date":"2017-11-10T22:21:58","date_gmt":"2017-11-10T22:21:58","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/uber-die-wurde-des-menschen-nach-pico-della-mirandola-oder-ein-aufruf-zu-neuer-menschlichkeit-2\/"},"modified":"2017-11-10T22:21:58","modified_gmt":"2017-11-10T22:21:58","slug":"uber-die-wurde-des-menschen-nach-pico-della-mirandola-oder-ein-aufruf-zu-neuer-menschlichkeit-2","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/uber-die-wurde-des-menschen-nach-pico-della-mirandola-oder-ein-aufruf-zu-neuer-menschlichkeit-2\/","title":{"rendered":"\u00dcber die W\u00fcrde des Menschen nach Pico della Mirandola oder: Ein Aufruf zu neuer Menschlichkeit"},"content":{"rendered":"<p>Die Debatte \u00fcber grundlegende Menschenrechte und die Natur der menschlichen W\u00fcrde ist und bleibt ein wichtiges Thema im aktuellen \u00f6ffentlichen Diskurs. Ist das Konzept der Menschenrechte in der Wirklichkeit gegr\u00fcndet, oder ist es nur ein bequemes Konstrukt, so wie auch das System der Rechtsordnung, das als rein menschliche Erfindung gesehen werden k\u00f6nnte?<\/p>\n<p>Sind Menschenrechte einfach ein ideologisches Konstrukt, eine \u201esch\u00f6ne L\u00fcge\u201d, die sich jedoch nie zufriedenstellend realisieren wird? Oder sind sie in irgendeiner Weise \u201ereal\u201c, weil letztendlich nichts realer sein k\u00f6nnte als die Grundrechte der Menschen?<\/p>\n<p>Die Debatte betrifft auch die Frage, ob es f\u00f6rderlich ist, die W\u00fcrde aller Menschen unter allen Umst\u00e4nden in \u201eabsolutem\u201c Sinn zu sch\u00fctzen \u2013 wobei das Konzept des \u201eAbsoluten\u201c bedeutet, dass die Menschenw\u00fcrde als h\u00f6chster Wert angesehen wird, der \u00fcber alle anderen Werte und allen Nutzen hochgehalten werden muss \u2013, oder ob man ein relativistisches Konzept der Menschenw\u00fcrde annehmen soll, nach dem sie als gleichwertiges Mitglied eines \u201eEnsembles\u201c von Werten gilt, die gegeneinander abgewogen werden k\u00f6nnen. Dann k\u00f6nnten andere Werte Vorrang vor der W\u00fcrde des Einzelnen erlangen, seinen Schutz herabmindern oder sogar v\u00f6llig aufheben. Es hinge von einer rationalen Abw\u00e4gung ab.<\/p>\n<p>Verschiedene Staaten und Regierungen vertreten unterschiedliche Auffassungen hierzu. Die Internationalisierung der menschlichen Angelegenheiten zeigt sich hier als problematisch.<\/p>\n<p>Es nimmt nicht wunder, dass das Thema der Menschenw\u00fcrde nach dem Zweiten Weltkrieg immer mehr Bedeutung erlangte, und dass es Deutschland war, das den absoluten Begriff der Menschenw\u00fcrde als eines der Grundprinzipien des Grundgesetzes einf\u00fchrte. Im heutigen Deutschland wird die Menschenw\u00fcrde als unver\u00e4nderliches \u201eMeta-Gesetz\u201c gesehen, das sich vom Wesen des Menschen ableitet und mit der Stellung des Menschen in der Rechtsordnung verbunden ist.<\/p>\n<p>Heutzutage ger\u00e4t dieses Konzept, international gesehen, mehr und mehr ins Hintertreffen. Es wird von verschiedenen Seiten her angegriffen. Hinter dem Diskurs verbirgt sich eine grundlegende philosophische Frage, eine Frage von hoher Dringlichkeit: \u201eWer ist der Mensch?\u201c<\/p>\n<p>Oder: \u201eWer ist der heutige Mensch?\u201c<\/p>\n<p>Man kann sich ein Bild von ihm machen als kultiviertes, subtiles Wesen, als pflichtbewussten B\u00fcrger, der ein Wissen und eine F\u00fclle von Fertigkeiten und M\u00f6glichkeiten erlangt hat, um seine Rolle in der Gesellschaft wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Aber ist das alles? Entspricht unsere Kultur der menschlichen Natur, oder ist sie eine erstarrte \u201eKruste\u201c, die die wahre menschliche Natur \u00fcberdeckt, und, ja, verbirgt, ohne sie dabei zu ver\u00e4ndern?<\/p>\n<p>Viele Menschen unserer Zeit erfahren in ihrem Leben eine intensive Gebundenheit an die immergleichen alten W\u00fcnsche und Verlangen. Da sind Instinkte wie Selbsterhaltung, Besitztrieb, Machtgel\u00fcste, Sexualtrieb, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<p>Das Bewusstsein des heutigen Menschen erweitert sich durch die modernen Kommunikationsmittel und Netzwerke; und die Nerven vieler sind in hoher Spannung wegen des konstanten Drucks, den der schnelle, ruhelose Lebensrhythmus aus\u00fcbt.<\/p>\n<p>Gleichen wir eher matten, verirrten Schw\u00e4chlingen als wirklich f\u00fchlenden Wesen? Wohin sind Tiefe und Erf\u00fcllung verschwunden? Erweist sich der Mensch letztendlich doch als das Tier, das sich in \u00e4onenlangen Zeiten kultiviert hat und nun in vieler Hinsicht an Grenzen gelangt, die er mit Hilfe der Technologie \u00fcberschreiten will?<\/p>\n<p>Dringender denn je stellt sich die Frage: Worin unterscheidet sich der Mensch vom Tier? Besitzen wir die M\u00f6glichkeit, uns zu \u201evermenschlichen\u201c?<\/p>\n<p>Ist \u201eMensch zu werden\u201c ein m\u00f6gliches Ziel?<\/p>\n<p>Die Fragestellung reicht in die Tiefe unserer Existenz. Man kann das menschliche Leben als verg\u00e4nglich ansehen und bar jedes offensichtlichen Sinns. Die rein naturwissenschaftliche Betrachtung reduziert den Menschen zu einem Zufallsprodukt materieller Entwicklung. Denker des Mittelalters und der Renaissance, wie zum Beispiel Giovanni Pico della Mirandola, gelangten zu anderen Ergebnissen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die <em>Rede \u00fcber die W\u00fcrde des Menschen<\/em> von Pico della Mirandola<\/strong><\/p>\n<p>Giovanni Pico della Mirandola wurde am 24. Februar 1463 in Mirandola<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\" title=\"\">[1]<\/a> in Norditalien geboren und starb im Alter von 31 Jahren am 17. November 1494. Er schrieb seine <em>Rede<\/em> \u00fc<em>ber die W\u00fcrde des Menschen <\/em>mit vierundzwanzig Jahren. Sie war die Pr\u00e4ambel zu seinen 900 <em>Conclusiones<\/em>, die er als Summe aller Philosophie und Theologie formulierte und im Dezember 1486 publizierte, mit dem Plan, sie \u00f6ffentlich in Rom zu diskutieren. 13 seiner Thesen wurden durch den Papst als Ketzerei verdammt (weil sie nach kirchlicher Auffassung \u201emagisch\u201c und \u201ekabbalistisch\u201c waren).<\/p>\n<p>Pico f\u00fchrt ein im Vergleich zu seinen Vorg\u00e4ngern und Zeitgenossen (zum Beispiel Marsilio Ficino) neues Menschenbild ein. Er setzt den Schwerpunkt auf die Freiheit des Menschen und geht so weit zu sagen, dass der Mensch sich selbst erschafft und seinen Platz in der Hierarchie der Sch\u00f6pfung selbst festlegt. Aus seiner Sicht lebt derjenige, der seinen Trieben und Sinnen folgt, ein tierisches Leben, das es nicht wert ist, menschlich genannt zu werden. Die dem Menschen zukommende W\u00fcrde bestehe in einem Potenzial, einer Saat, einer Herausforderung.<\/p>\n<p>Dieses Konzept ist nicht auf den modernen Diskurs \u00fcber Menschenrechte und Menschenw\u00fcrde zugeschnitten. Pico richtet den Blick auf die W\u00fcrde des menschlichen Prototypen, auf die W\u00fcrde Adams, des Archetypen. \u00c4hnlich wie Jan Amos Comenius nach ihm, unterscheidet Pico zwischen irdischen, himmlischen und \u00fcberweltlichen Werken. Comenius nannte diese Kategorien Physik, Metaphysik und Hyperphysik.<\/p>\n<p>Lassen wir Pico selbst sprechen. Am Anfang seiner <em>Rede<\/em> finden wir die Worte:<\/p>\n<p><em>\u2026 nichts scheine (\u2026) bewunderungsw\u00fcrdiger zu sein als der Mensch. (\u2026) Ein gro\u00dfes Wunder (\u2026) ist der Mensch. Als ich diese Ausspr\u00fcche einmal recht \u00fcberlegte, erschienen mir die traditionell \u00fcberlieferten Meinungen \u00fcber die menschliche Natur etwas unzul\u00e4nglich. So zum Beispiel die Meinung, der Mensch sei ein Bote und Vermittler zwischen den Gesch\u00f6pfen; er sei ein Freund der G\u00f6tter; er sei der K\u00f6nig der niederen Sinne durch die klare Erforschung seiner Vernunft und durch das Licht seines Verstandes; er sei der Dolmetscher der Natur; er sei ein Ruhepunkt zwischen der bleibenden Ewigkeit und der flie\u00dfenden Zeit; oder er sei nach Aussagen der Perser das Band, das die Welt zusammenh\u00e4lt; er sei sogar das Hochzeitslied der Welt; er stehe (\u2026) nur wenig unter den Engeln. Das sind wahrlich alles hohe Eigenschaften, aber darin liegt nicht die Hauptsache, n\u00e4mlich warum gerade der Mensch den Vorzug der h\u00f6chsten Bewunderung f\u00fcr sich in Anspruch nehmen sollte.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\" title=\"\"><strong>[2]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Ich habe mich denn schlie\u00dflich um die Einsicht bem\u00fcht, warum das gl\u00fccklichste und aller Bewunderung w\u00fcrdigste Lebewesen der Mensch sei und unter welchen Bedingungen es m\u00f6glich sein konnte, dass er aus der Reihe des Universums hervorschritt, beneidenswert nicht nur f\u00fcr die Tiere, sondern auch f\u00fcr die Sterne, ja sogar f\u00fcr die \u00fcberweltlichen Intelligenzen.<\/em><a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\" title=\"\">[3]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Besondere am Menschen<\/strong><\/p>\n<p>Das Folgende wird von Pico als Hauptgrund f\u00fcr den wunderbaren Status der Menschheit betrachtet:<\/p>\n<p><em>Bereits hatte Gottvater, der h\u00f6chste Baumeister, dieses irdische Haus der Gottheit, das wir jetzt sehen, diesen Tempel des Erhabensten, nach den Gesetzen einer verborgenen Weisheit errichtet.<\/em> Alle Stockwerke hatte er mit seinen Gesch\u00f6pfen bev\u00f6lkert. Zum Schluss dachte er an den Menschen: <em>Nun befand sich aber unter den Archetypen in Wahrheit kein einziger, nach dem er einen neuen Spr\u00f6ssling h\u00e4tte bilden sollen. (\u2026) unter den vielen Ruhepl\u00e4tzen des Weltkreises war kein einziger mehr vorhanden, auf dem jener Betrachter des Universums h\u00e4tte Platz nehmen k\u00f6nnen. Alles war bereits voll, alles unter die h\u00f6chsten, mittleren und unteren Ordnungen der Wesen verteilt. (\u2026) Daher beschloss denn der h\u00f6chste K\u00fcnstler, dass derjenige, dem etwas eigenes nicht mehr gegeben werden konnte, das als Gemeinbesitz haben sollte, was den Einzelwesen ein Eigenbesitz gewesen war.<\/em><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\" title=\"\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Er machte den Menschen zu einem Gesch\u00f6pf von unentschiedener Natur und sagte zu ihm, als er ihn in die Mitte der Welt setzte: <em>Wir haben dir keinen bestimmten Wohnsitz noch ein bestimmtes Gesicht, noch eine besondere Gabe verliehen, o Adam, damit du jeden beliebigen Wohnsitz, jedes beliebige Gesicht und alle Gaben, die du dir sicher w\u00fcnschst, auch nach deinem Willen und nach deiner Meinung haben und besitzen m\u00f6gest. (\u2026) Wir haben dich in die Mitte der Welt gesetzt, damit du von dort aus (\u2026) dir selbst die Form bestimmst, in der du zu leben w\u00fcnschst. Es steht dir frei, in die Unterwelt des Viehs zu entarten. Es steht dir ebenso frei, in die h\u00f6here Welt des G\u00f6ttlichen dich durch den Entschluss deines eigenen Geistes zu erheben.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\" title=\"\"><strong>[5]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>Pico gelangt zu der Schlussfolgerung:<\/p>\n<p><em>In den Menschen aber hat der Vater gleich bei seiner Geburt die Samen aller M\u00f6glichkeiten und die Lebenskeime jeder Art hineingelegt. Welche er selbst davon pflegen wird, diejenigen werden heranwachsen und werden ihm ihre Fr\u00fcchte bringen. Wenn er nur die des Wachsens pflegt, wird er nicht mehr als eine Pflanze sein. Pflegt er nur die sinnlichen Keime, wird er gleich dem Tiere stumpf werden. Bei der Pflege der rationalen wird er als ein himmlisches Wesen hervorgehen. Bei der Pflege der intellektualen wird er ein Engel und Gottes Sohn sein. Und wenn er, mit dem Lose keines Gesch\u00f6pfes zufrieden, sich in den Mittelpunkt seiner Ganzheit zur\u00fcckziehen wird, dann wird er zu <\/em>einem<em> Geist mit Gott gebildet werden; in der einsamen Dunkelheit des Vaters, der \u00fcber alles erhaben ist, wird er auch vor allen den Vorrang haben. Wer m\u00f6chte nicht dieses unser Cham\u00e4leon bewundern? Oder wer m\u00f6chte \u00fcberhaupt irgendetwas anderes mehr bewundern?\u201c<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\" title=\"\"><strong>[6]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>Wir erhalten von Pico den Ratschlag:<\/p>\n<p><em>M\u00f6gen wir daher nicht die huldvolle G\u00fcte unseres Vaters missbrauchen, durch die er uns die freie Wahl gab, und m\u00f6gen wir uns nicht aus unserm Heil selbst Schaden zuf\u00fcgen. In die Seele muss ein heiliger Ernst eindringen, so dass wir, mit dem Mittelm\u00e4\u00dfigen nicht zufrieden, dem H\u00f6chsten nachjagen und mit allen Kr\u00e4ften uns um jenes bem\u00fchen. Das Irdische m\u00fcssen wir verschm\u00e4hen und auch die Sph\u00e4ren des nur Himmlischen verachten, und nachdem wir alles, was noch von dieser Welt ist, hinter uns gelassen haben, wollen wir jenem au\u00dferweltlichen Palaste zueilen, welcher der erhabenen Gottheit am n\u00e4chsten ist.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\" title=\"\"><strong>[7]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Aufforderung zum wahren Menschsein als spiritueller Pfad<\/strong><\/p>\n<p>Pico weist im weiteren Text auf den inneren Pfad hin, den konkreten Weg, um seine erhabenen Worte in die Tat umzusetzen. Er spricht von der Selbsterkenntnis des Menschen, von der Erkenntnis der dialektischen (also widerspr\u00fcchlichen) Natur unserer Realit\u00e4t, von der Reinigung des Herzens und des Verstandes und von der Vereinigung der Seele mit dem g\u00f6ttlichen Geist.<\/p>\n<p>Wenn wir einen solchen Weg betreten, wird der \u201eK\u00f6nig der Glorie, der Vater\u201d das Haus der Seele als ihr Gast betreten. Die Seele, als Braut, mit einem goldenen Gewand geschm\u00fcckt, wird ihn zum Gemahl nehmen, um nie mehr von ihm getrennt zu sein. Sie vergisst ihr eigenes Selbst und \u201ew\u00fcnscht zu sterben, damit sie in ihrem Br\u00e4utigam lebt\u201c.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\" title=\"\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Wer sich anhand der Beschreibungen Pico della Mirandolas in die unz\u00e4hligen Aspekte des Menschseins vertieft, wird die Unentschiedenheit, den Reichtum und die gro\u00dfe Herausforderung entdecken, die als Saat im Menschen angelegt sind. Die gleiche Unentschiedenheit spiegelt sich in unserer aktuellen Weltsituation wider. Auf allen Ebenen sehen wir das Ringen um Selbstverwirklichung, Sinn und Erf\u00fcllung. Picos Aufforderung an die Seele, einen heiligen Ernst zu entwickeln, um ihre h\u00f6chste Bestimmung zu finden, ist von hoher Aktualit\u00e4t. Wir sind eins mit allem Leben kraft der Unentschiedenheit \u2013 und Universalit\u00e4t \u2013 unseres Wesens. Wir k\u00f6nnen aber auch \u00fcber alles Geschaffene hinauswachsen, wenn wir uns der unbekannten (und deshalb dunklen) Mitte unserer Seele zuneigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\" title=\"\">[1]<\/a> Mirandola liegt in der N\u00e4he von Modena, Emilia Romagna.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\" title=\"\">[2]<\/a> Giovanni Pico della Mirandola: <em>Rede \u00fcber die W\u00fcrde des Menschen<\/em>, Z\u00fcrich 1988, S. 7-8<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\" title=\"\">[3]<\/a> Ebd., S. 8<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\" title=\"\">[4]<\/a> Ebd., S. 8-10<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\" title=\"\">[5]<\/a> Ebd., S.10-11<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\" title=\"\">[6]<\/a> Ebd., S. 11-12<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\" title=\"\">[7]<\/a> Ebd., S. 14-15<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\" title=\"\">[8]<\/a> Ebd., S. 24<\/p>\n","protected":false},"author":914,"featured_media":2260,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110075],"tags_english_":[],"class_list":["post-88574","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-livingpast-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/88574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/914"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2260"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88574"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=88574"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=88574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}