{"id":120412,"date":"2025-10-20T06:00:00","date_gmt":"2025-10-20T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/?post_type=logon_article&#038;p=120412"},"modified":"2025-10-21T21:50:24","modified_gmt":"2025-10-21T21:50:24","slug":"der-klang-der-weltseele-der-klang-des-herzens","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/der-klang-der-weltseele-der-klang-des-herzens\/","title":{"rendered":"Der Klang der Weltseele &#8211; Der Klang des Herzens"},"content":{"rendered":"<p><em>Ich erfuhr, wie es ist, wenn Musik gleich einem Feuer im Moment geboren wird, aus dem Herzen entsteht, um sich wegzuschenken \u2013 ohne Wollen, ohne Absicht.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Auf einem Schiff, einer F\u00e4hre, ich war einige Tage unterwegs, lernte ich eine Familie kennen, die sich auf einer ausgedehnten Reise befand. Der Mann, mittleren Alters, erz\u00e4hlte mir unten stehende Episode. Da ich von dieser Begegnung auf eigenartige Weise und f\u00fcr mein weiteres Leben nachhaltig ber\u00fchrt war, hier nun einige Ausz\u00fcge.<\/p>\n<h3>1<\/h3>\n<p>Bei einem meiner letzten Besuche im Hause, in dem ich gro\u00df geworden, brachen meine betagten, nichts desto weniger r\u00fcstigen und aufmerksamen Eltern zusammen. Beide! Es war nach einem Konzert mit meinem Quartett. Wie zu erwarten, eigentlich wie immer, gro\u00dfer Erfolg, gute Presse etc. Neuerliche Einladungen f\u00fcr eine Tournee ins Ausland; Lehrverpflichtung als Gastprofessor, \u201emeine\u201c zw\u00f6lfte CD, und und und. Gefeiert und geehrt an diesem Abend von der Familie.<\/p>\n<p>Ich hatte schon einige Gl\u00e4ser Wein getrunken. Zu diesem Anlass den besten Tropfen, wie es sich versteht. Durch einen Schleier, der wie eine dumpfe Decke \u00fcber mir lag, bekam ich die Gespr\u00e4che mit. <em>H\u00f6hepunkt der Karriere, wenn\u2019s so weiter geht, dann \u2026, wir sind m\u00e4chtig stolz auf dich; durch deine T\u00fcchtigkeit \u2026; ja und wir, wir haben eben schon fr\u00fch daf\u00fcr Sorge getragen.<\/em> \u2013 \u2013\u00a0\u2013 Ein unermesslicher Zorn stieg in mir hoch, meine Frau und meine Eltern ein Herz und eine Seele. Scheinbar eint auch der \u00e4u\u00dfere Erfolg eines anderen. Und etwas in mir, wenn ich nur genau w\u00fcsste was, fing an, meine Eltern zu beschimpfen. Sie h\u00e4tten mein Leben zerst\u00f6rt, wollten von Anfang an nur, dass ich ein gro\u00dfer Musiker werde, meine Kindheit bestand in erster Linie aus \u00dcben. Wie die Affen im Zirkus wurde ich dressiert; nat\u00fcrlich die Geige, was sonst. \u2013 Bilder der Kindheit: das Lob, wenn ich brav, der Tadel, wenn manche St\u00fccke und L\u00e4ufe nicht so, wie erwartet. Der dumme, kleine Ehrgeiz frustrierter Musiklehrer, Mutter Klavier, Vater Cello und Orgel. Und wieder sehe ich ihn, wie er dunkel und ernst gekleidet zum unz\u00e4hlbarsten Male in der Kirche die Orgel spielt; jene Kirche in unserer Stadt, wo ich schon als Kind Erstickungsanf\u00e4lle bekam. Einmal, wie genau sehe ich\u2019s jetzt, mussten sie mich hinaus tragen. Der Arzt kam; eine Woche Krankenhaus. Man fand nichts; was denn h\u00e4tte man auch finden sollen?<\/p>\n<h3>2<\/h3>\n<p>Alles bricht hervor, was Jahrzehnte lang, mir schien\u2019s\u00a0 Jahrhunderte, im erstickenden Moder unserer K\u00fcnstler\u2013Dynastie \u2013 wie l\u00e4cherlich wichtig sie sich alle vorkamen, vorkommen, einschlie\u00dflich meiner Person! \u2013 was also unausgesprochen, ungelebt geblieben war: die Sehnsucht der Seele nach Wahrheit, nach Erf\u00fcllung. \u2013 Meine Eltern, genauso stecken geblieben wie ich, auf der uns\u00e4glichen, verlogenen und plumpen Kulturleiter; der Sohn eben ein paar morsche Sprossen weiter oben, wo sie alle hinwollten, vor allem Mutter, glaube ich. Ich schimpfte, wie ich es in den Tagen der Jugend nie getan \u2013 ja, nie getan und auch danach nicht, wo ich brav und angepasst \u2026, <em>sie h\u00e4tten mir mein Leben geraubt; Vampiren gleich h\u00e4tten sie gesaugt, um ihr Ego auf Kosten ihrer Kinder, besonders meines, zu f\u00fcttern. <\/em><\/p>\n<p>Mein Vater bekam damals einen Herzanfall, griff sich mit der Hand an die Brust und schluckte seine Pillen. Keine Ahnung, seit wann er die nimmt. Und Mutter, die hat gleich wieder ihre Galle gesp\u00fcrt. Ich war zornig, wie ich mich bestenfalls als Kind erlebt hatte. Meine Frau funkelte mich an, ob ich nicht ganz dicht sei. Es stimmt sicher, ich war damals nicht ganz dicht; der Alkohol, die Spannung, die alte, gewohnte Atmosph\u00e4re. Am n\u00e4chsten Tag tat mir die Sache leid. Aber irgendwie konnte ich mich nicht entschuldigen. Nat\u00fcrlich bin ich froh, dass meine Kinder dies nicht miterlebten. Was h\u00e4tten die von ihrem Vater denken sollen. <em>\u2013 Das, was wahr ist, so wie du bist, du Spie\u00dfer!<\/em> schoss es mir da durch den Kopf.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Tage durfte ich in unserem G\u00e4stezimmer \u00fcbernachten, wor\u00fcber ich in Wirklichkeit froh war. Meine Frau hatte \u00fcberhaupt keine Lust, mich zu sehen.<\/p>\n<p>Es waren die Tage vor Weihnachten, f\u00fcr mich die schlimmste Zeit des Jahres; laut, grell, so unversch\u00e4mt sind die L\u00fcgen sonst nie. Krankheitshalber sagte ich weitere Konzerte ab. <em>Nervenzusammenbruch, \u00dcberlastung des feinnervigen K\u00fcnstlers <\/em>und \u00e4hnliches berichteten die Kulturseiten der lokalen Presse. \u2013<\/p>\n<p>Wie herrlich wenig mich das alles interessierte. Am liebsten h\u00e4tte ich ein Interview gegeben, um den Zusammenbruch \u2013 nicht meiner Nerven, die erholten sich so rasch, wie der Alkohol aus dem Blute war &#8211; sondern des ganzen aasig miefenden, nichts-sagenden Kulturbetriebes zu verk\u00fcndigen.<\/p>\n<h3>3<\/h3>\n<p>In den Tagen darauf, die famili\u00e4re Situation normalisierte sich einigerma\u00dfen, ging ich mit meiner Frau \u2013 und wieder die Frage, die sich in meinem Labyrinth festsaugte: was ist das eigentlich: LIEBE? \u2013 durch die winterliche Stadt und h\u00f6rte von weit her eine Musik. Genau genommen, h\u00f6rte ich nur eine Klarinette. Der Klang verzauberte mich. Beim N\u00e4herkommen sah ich eine Gruppe von vier Musikanten, drei M\u00e4nner, eine Frau, ein Hund. Bunte Gew\u00e4nder, breite H\u00fcte, lange Haare. Ein gro\u00dfer Kreis von Menschen, der sich da herum gebildet hat; vor allem Kinder, wie ich staunte. <em>Gr\u00fc\u00df\u2019 Sie, Herr Professor, dass Sie sich so etwas anh\u00f6ren?, <\/em>h\u00f6rte ich einen mir s\u00fc\u00dflich wohlgesinnten Kulturredakteur unserer Stadt<em>, geht\u2019s schon besser?<\/em> Ein pl\u00f6tzlicher Schmerz schn\u00fcrte meine Kehle zu und ich fing an, zu heulen wie ein Kind, das sein Liebstes verloren hat. Konnte mich nicht halten. Wie von Ferne meine Frau, besorgt: <em>Komm, lass uns gehen. Nein, ich bleibe, muss bleiben, geh du nur, geh.<\/em> Und wieder: Der Ton der Klarinette. Er brannte sich in mein Herz.<\/p>\n<p>Muss dann mein Bewusstsein verloren haben und wachte irgendwann in einem Rettungswagen wieder auf. In diesem kurzen Moment der Ohnmacht hatte ich einen Traum, oder war es gar kein Traum, sondern irgendeine Art von Wirklichkeit? In jenem Traum sah ich mich als eine dieser Komikfiguren mit einem dunklen, dicken Panzer wie ein Insekt. Mit meinem R\u00fcssel saugte ich in der Gosse das Blut der Menschen, sah wie dieses sich verwandelte in den harten Panzer, sah auch meine Mitmenschen als insekten- oder sonst tier\u00e4hnliche Komikfiguren, die ihre Mit-Karikaturen aussaugen \u2013 doch als Menschen konnte ich sie nicht erkennen.<\/p>\n<p>Und, ganz klein und zart, in der Mitte meines Herzens ein heller Punkt, der glich einem Menschen, <em>dem <\/em>Menschen. Und der Ton der Klarinette, der war in diesem Traum ein Speer aus Licht; ja, ein Speer aus Licht, der den Panzer des Insektenk\u00f6rpers aufbrach, aufknackte; mich \u2013 das Insekt also \u2013 lahm legte; nein, mehr: das Insekt t\u00f6tete.<\/p>\n<p>Im Rettungswagen konnte ich mich nicht gleich erinnern an den Traum, das kam so nach und nach. Von der Ambulanz wurde ich mit einem Haufen Medikamente bald heimgeschickt: Einer der \u00c4rzte, so bem\u00fcht wie wichtig, wohlmeinend: <em>Nichts Organisches, aber er muss auf sich aufpassen, empfehle Kontrolle und Untersuchung, station\u00e4r im neuen Jahr dann; jetzt sind wir ganz und gar voll, und dann eine Kur, lauter solche Geschichten, wie immer vor Weihnachten, da geh\u2019n den Menschen die Nerven durch. Bla bla bla, <\/em>erg\u00e4nzte ich in Gedanken. <em>Schwachsinn, alles derselbe Schwachsinn<\/em>. <em>Begreift denn niemand etwas?<\/em>, dachte ich mir.<em> Nein, sie begreifen so wenig;<\/em> durch wie viele Herzinfarkte, wie viele Tode und so weiter m\u00fcssen wir gehen, bis wir begreifen, endlich begreifen? Und das Schmerzvollste \u2013 ich selbst mitten drin.<\/p>\n<h3>4<\/h3>\n<p>Ich redete in meinen Gedanken damals nat\u00fcrlich leicht, denn nun wusste ich mich ja bereits gestorben, besser: ermordet. Das Insekt mit dem dunklen Panzer, diese Komikfigur (<em>nicht einmal eine Karikatur von mir<\/em>, kam es mir emp\u00f6rt), war tot und mit ihm der international bekannte Solist, Sohn unserer Stadt.<\/p>\n<p>Kindliche Freude (die ich selten als Kind erlebte) begann mit einem Mal, mein ganzes Wesen zu durchstr\u00f6men \u2013 sie nahm irgendwo in meiner Mitte ihren Ursprung.<\/p>\n<p>Als wir nach Hause kamen, warf ich als erstes die Medikamente mit gro\u00dfer Kraft und Freude in den M\u00fcll, holte die Geige (die teuerste, <em>eine mit unerh\u00f6rter Geschichte, so etwas gibt es kaum ein zweites Mal,<\/em> h\u00f6re ich die neidigen Kollegen im Ohr), gab sie meiner Frau mit der Bitte, sie doch zu verkaufen und vom Erl\u00f6s eine Zeitlang zu leben, und sollte dies nicht ausreichen, ich h\u00e4tte ja noch immerhin zwei weitere, nur wenig minder wertvolle St\u00fccke. Sie m\u00f6ge alle Termine absagen, krankheitshalber, wie die Zeitung es schon wisse. <em>Meine Liebe, so gesund wie in diesem Moment habe ich mich mein ganzes Leben nie gef\u00fchlt, und ich ahne nun, was Musik ist. Sag den Kindern, wenn sie aus der Schule kommen, sie m\u00fcssten sich keine Gedanken zu machen, sie sind es eh gewohnt, dass ihr Vater immer mal einige Wochen auf Tournee ist. Sie k\u00f6nnen sich meiner Liebe sicher sein, solange ich lebe. Und meinen Eltern richte aus, dass mir das von damals leid tut.<\/em> Ach, diese Eltern; ehrlich, wer von uns kann denn oder will aus seiner Haut heraus, wenn da keine Notwendigkeit ist \u2013 so wie zum Beispiel jetzt bei mir?<\/p>\n<p>Ich holte einen alten Seesack aus dem Keller, stopfte wenige Sachen hinein, meinen alten, langen schwarzen Mantel, einen Hut, Schal, Handschuhe (solche mit abgeschnittenen Fingerspitzen, sie sind irgendwo \u00fcbrig geblieben) und nahm die billige Geige meines Sohnes mit (er liebte das Geigenspiel nur wenig, wahrscheinlich spielte er doch nur aus Gewohnheit der Familie).<\/p>\n<p>Mit einem Gef\u00fchl, als w\u00e4r\u2019 ich neu geboren, eine neue Jugend durchpulste meine Adern, machte ich mich auf den Weg hinunter in die Stadt zum Platz, wo die Musiker spielten. Wie inniglich hoffte ich doch, sie zu treffen. Doch, erwartungsgem\u00e4\u00df, waren sie nicht mehr da. Ich fragte herum, da und dort, <em>ja, eine wunderbare Musik, fanden Sie nicht auch, selten so etwas geh\u00f6rt, haben Sie gesehen, welche Freude auf den Gesichtern der Menschen stand, als sie den Vieren zuh\u00f6rten?<\/em> Das alte Insekt in mir b\u00e4umte sich pl\u00f6tzlich auf, emp\u00f6rt, aber im selben Moment sp\u00fcrte ich den Speer wieder in meinem Herzen und musste schallend lachen \u2013 \u00fcber das Insekt, das meinen Namen tr\u00e4gt; aber ist dies tats\u00e4chlich mein Name, mein richtiger Name?<\/p>\n<p>A<em>m Nachmittag seien sie auf der anderen Seite der Stadt, auf einem alten Platz, ich m\u00f6ge doch gerne hinkommen<\/em>, sagte ein alter Mann neben mir mit freundlichem Lachen, das ich mit tiefem Dank aufnahm. Es stellte sich heraus, dass er die Gruppe in die Stadt eingeladen hatte, sie wohnten bei ihm, nicht weit auf dem Lande.<\/p>\n<h3>5<\/h3>\n<p>Sp\u00e4ter lernte ich den Klarinettisten kennen und fragte ihn, ob ich von ihm Musik lernen k\u00f6nnte, ich t\u00e4t\u2019 einige Instrumente spielen, aber Musik m\u00fcsste etwas anderes sein, etwas, das ich h\u00f6rte im einfachen Spiel der wandernden Gruppe.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Zeit reisten wir von Stadt zu Stadt, von Land zu Land, lebten von den Einnahmen auf der Stra\u00dfe, wurden da oder dort manchmal zum Essen eingeladen und hatten wunderbare Begegnungen. Damals war mir das Leben wie ein Sturm der Freiheit, der aus dem Inneren herausbrach. Die Entbehrungen der K\u00e4lte im Winter, der Hitze im Sommer; wie oft packten wir unsere Instrumente ein und aus, wenn Regenschauer kamen; und es war nichts, ob Regen, ob Hitze, ob sonst was. Ja, und ich spielte die Geige, lernte Klarinette, lernte ganz und gar auf die lebenden Noten aus dem Inneren zu h\u00f6ren, erfuhr, wie es ist, wenn Musik gleich einem Feuer im Moment geboren wird \u2013 kennt dieses etwas anderes als die Gegenwart? \u2013 aus dem Herzen entsteht, um sich wegzuschenken \u2013 ohne Wollen, ohne Absicht. Vor allem ohne Absicht, gut zu sein oder gefallen zu wollen. <em>Der Lohn der Freude ist doch Freude, oder etwa nicht?<\/em><\/p>\n<p>Mein Leben ist von der Musik gepr\u00e4gt. Aber erst auf der Stra\u00dfe oder in manch abseits gelegenem Innenhof erlebte ich damals das Gef\u00fchl, die Menschen in ihrem Inneren, jenseits der Insekten-Maske, durch das Spiel zu ber\u00fchren. Wie oft fingen nicht die Kinder zu tanzen an, danach etwas steif oder zaghaft z\u00f6gernd die Erwachsenen \u2013 wie in einer kurzen Ruhepause der Seele, ein kurzer erholsamer Urlaub von der Front, bevor die Schlachten des Lebens die Menschen wieder einsaugen.<\/p>\n<p>Wochen und Monate gingen dahin, und einmal, da hatte ich wieder einen Traum, wie als Erinnerung an eine Zukunft, die schon begonnen hat: Das Insekt liegt lahm am Boden, es lebt noch, schwach, doch kann es gegen das Feuer, das entstanden ist, nicht mehr an, ja wird langsam von diesem verzehrt. Und aus dem kleinen F\u00fcnklein in der Brust wird erst eine Flamme, dann ein Feuer, klar und leuchtend, w\u00e4rmend, strahlend wie die Sonne, doch ohne zu brennen; Licht spendend mit einem neuen Ton: <em>dem Klang der Weltseele, einem Klang aus der Tiefe des Herzens, der durch uns hindurch klingen will zu den Ohren der Menschen, die sich sehnen. <\/em>Wonach nur sehnen wir uns?<\/p>\n<h3>6<\/h3>\n<p>Musiker sein, der die Musik in sich tr\u00e4gt, jeder kann es. Er braucht dazu keine besonderen Instrumente.<\/p>\n<p>Der Ton \u2013 das Licht des Herzens, entz\u00fcndend seinesgleichen in den Herzen der Menschen; es entfachend zum Frieden, jenseits allen Verstandes,<\/p>\n<p>es entfachend zu einem Gl\u00fcck, in Worten nur anzudeuten; flammendes Feuer der Gegenwart.<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u2013\u00a0\u2013\u00a0\u2013\u00a0\u2013\u00a0\u2013<\/p>\n<h3>Nachwort<\/h3>\n<p>Der Musiker erz\u00e4hlte mir dann noch, dass er keine klassischen Konzerte mehr spiele, jedoch mit Sch\u00fclern und Studenten arbeite. Die Musik sei ja doch die Sprache des Universums, ja auch die des Herzens; allerdings m\u00fcssten wir uns frei machen von den Konventionen und wieder lernen, dem Klang unserer Herzen zu folgen, dann f\u00e4nden wir auch zu einem rechten Denken und klaren Verstand. Und nat\u00fcrlich, wir m\u00fcssten uns interessieren f\u00fcr das Geheimnis, weswegen wir letztlich geboren sind. Ich fragte noch, wie das mit seinen Eltern weiter gegangen sei. Er schmunzelte und Heiterkeit lachte aus den Augen; sie seien beide in Pension, l\u00e4ngst sei jeder Groll erloschen und habe Freude und herzlicher Freundschaft Platz gemacht.<\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":120684,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110101],"tags_english_":[],"class_list":["post-120412","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-spiritsoul-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/120412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/120684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=120412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=120412"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=120412"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=120412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}