{"id":116353,"date":"2026-04-25T06:00:09","date_gmt":"2026-04-25T06:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/?post_type=logon_article&#038;p=116353"},"modified":"2026-04-24T20:50:36","modified_gmt":"2026-04-24T20:50:36","slug":"leben-will-bluehen-poesie-als-schoepferische-schoenheit","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/leben-will-bluehen-poesie-als-schoepferische-schoenheit\/","title":{"rendered":"Leben will bl\u00fchen \u2013 Poesie als sch\u00f6pferische Sch\u00f6nheit"},"content":{"rendered":"<p><em>Sch\u00f6nheit entspringt aus dem Leben. Ist Atem des Lebendigen. Darin pulsiert die Kraft des Sch\u00f6pferischen, die auch uns innewohnt. <\/em><\/p>\n<p><em><!--more--><\/em><\/p>\n<p><em>Wir sind verwoben in eine gro\u00dfe Entfaltung, die unser Universum von Licht und Energie \u00fcber Materie zu Leben und zu Bewusstsein gef\u00fchrt hat. Und jede Bl\u00fcte dieses Lebensstromes ist sch\u00f6n.<\/em><\/p>\n<p>Auf dem Fensterbrett vor mir steht eine Orchidee. Das Geschenk eines Freundes vor einigen Jahren. Lange Zeit stand sie dort unscheinbar mit ihren fl\u00e4chigen Bl\u00e4ttern. Bis vor einigen Tagen lilafarbene Knospen daran erschienen. Sie sind nun aufgebl\u00fcht mit gro\u00dfer, weit offener Bl\u00fcte. Geformt wie ein Schmetterling, auch die Form eines f\u00fcnfzackigen Sterns kann man darin erkennen. Das Lila an den Bl\u00fctenbl\u00e4ttern, auf die Mitte zulaufend ein zartes Wei\u00df, im Zentrum ein leichtes Gelb und zum Inneren der Bl\u00fcte hin das gleiche Lila wie an den \u00e4u\u00dferen R\u00e4ndern der Bl\u00fctenbl\u00e4tter. Die Sch\u00f6nheit der Bl\u00fcten legt einen Zauber in den Raum und ins Gem\u00fct. Pl\u00f6tzlich, \u00fcberraschend haben sie sich entfaltet. Unverf\u00fcgbar meinem Wollen. Auch deshalb ist der Anblick so begl\u00fcckend. Sch\u00f6nheit geschieht uns. Die Bl\u00fcte hat sich mit der Kraft des Lebens selbst geboren. Gleichzeitig tanzt darin der ganze Kosmos. Die Pflanze zehrt gen\u00fcgsam von der kleinen Menge Erde im Topf. Hat das Licht der Sonne in sich aufgenommen, das Wasser, das ich ihr gegeben habe, und sich davon ern\u00e4hrt. Und viele weitere Kr\u00e4fte und Wechselbeziehungen haben dazu gef\u00fchrt, dass jetzt, zum Ende des Winters, der Zeitpunkt richtig war, ins Bl\u00fchen zu gehen. Als Vorbote des Fr\u00fchlings, der Zeit des aufbrechenden Lebens.<\/p>\n<p>Den Anblick der Bl\u00fcten empfinde ich als sch\u00f6n. In bl\u00fchenden Bl\u00fcten sp\u00fcren wir alle den Anhauch des Sch\u00f6nen. Es ist die Form und Farbe, die uns verzaubert. Und gleichzeitig auch der Akt, das Geschehen, das Ereignis des Bl\u00fchens selbst. Wenn eine Pflanze bl\u00fcht, ist es so, als w\u00fcrde das Wesen, die Essenz, der einzigartige Ausdruck dieses Lebens sichtbar. Wir sp\u00fcren darin auch die Urkraft des Lebens selbst, die zur Bl\u00fcte, zur Vollendung dr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Wenn ich die Orchidee vor mir einige Zeit betrachte, trete ich in ein Resonanzfeld ein. Ihr Bl\u00fchen wird zur z\u00e4rtlichen und weckenden Erinnerung an die M\u00f6glichkeit meines Erbl\u00fchens. Ich sp\u00fcre, dass diese aufbrechende Kraft des Lebens auch in mir wirkt. Und damit auch die Sch\u00f6nheit.<\/p>\n<p>Das Bl\u00fchen dieser Pflanze verwirklicht ein Urgesetz des Lebendigen, ein ewiges Prinzip, das dem Leben selbst eingeschrieben ist: <em>Leben will bl\u00fchen<\/em>. Dann ist die Pflanze mir gegen\u00fcber kein Gegenstand, den ich von au\u00dfen betrachte oder sogar bewundere, sondern darin vibriert eine Werdeform, die ich auch in mir sp\u00fcre. Auch ich als Mensch bin ein werdendes Wesen und strebe auf das Erbl\u00fchen hin. In einem erbl\u00fchenden Leben finde ich den Raum, die Umgebung, den Willen, die in mir angelegten Gaben, Talente, Sch\u00f6pfungsimpulse, die seelischen Knospen erbl\u00fchen zu lassen. Ein Mensch, der auf diese Weise erbl\u00fcht, ist ein sch\u00f6ner Mensch, weil das Leben in ihm zu einer Vollendung finden konnte, die kein Abschluss ist, sondern vielmehr eine \u00d6ffnung f\u00fcr das Ganze, f\u00fcr das noch M\u00f6gliche. Eine Bl\u00fcte, die sich an alles Leben verschenkt.<\/p>\n<p><em>Geburt eine<\/em><\/p>\n<p><em>\u00d6ffnung von weither<\/em><\/p>\n<p><em>Beschenkt mich nah<\/em><\/p>\n<p><em>Mit dem Wesen der Zeit<\/em><\/p>\n<p><em>Werden zu sein<\/em><\/p>\n<p><em>Spricht deine Stimme<\/em><\/p>\n<p><em>Wandelt mich heim<\/em><\/p>\n<p><em>Das Leben ist eines und bl\u00fcht<\/em><\/p>\n<p><em>Was immer auch ist<\/em><\/p>\n<h3>Der ewige Atem<\/h3>\n<p>In der sch\u00f6nen Bl\u00fcte ber\u00fchren wir ein ewiges Lebensprinzip, das unsere beschr\u00e4nkte und zeitliche Existenz \u00fcbersteigt. Wenn wir etwas als sch\u00f6n empfinden, dann sp\u00fcren wir darin den Atem umfassender Gesetze und Kr\u00e4fte. Etwas Ewiges r\u00fchrt uns an. Deshalb kann uns die Sch\u00f6nheit inmitten einer Welt der Unsicherheit, der Zerst\u00f6rung, der Konflikte und Verwerfungen eine solche Orientierung sein.<\/p>\n<p>Der Anblick des Sch\u00f6nen in der Natur, in der Kunst, im Menschlichen und Zwischenmenschlichen, im ethischen Tun erinnert uns daran, dass wir in einer Welt leben, die aus sich heraus in ein Erbl\u00fchen finden will. Das Wunder ist dann eigentlich, dass die Welt sch\u00f6n ist, auch wenn es viel H\u00e4ssliches und Dunkles darin gibt. Das Sch\u00f6ne ist. Und unsere Seele sehnt sich danach. Wir suchen die Ber\u00fchrung mit dieser transzendenten Kraft und Anwesenheit. Auch wenn uns in unserer Kultur viele oberfl\u00e4chliche Gef\u00e4lligkeiten vorgesetzt werden, der Drang nach wahrer Sch\u00f6nheit bleibt.<\/p>\n<p>Wahre Sch\u00f6nheit erbl\u00fcht aus dem Leben selbst, als das Leben selbst. Deshalb kann keine \u201eSch\u00f6nheits\u201coperation an wahre Sch\u00f6nheit heranreichen. Es sind nur \u00e4u\u00dfere Manipulationen. Keine Gl\u00e4ttung oder Gef\u00e4lligkeit kann die wahre Sch\u00f6nheit ersetzen. Ein alter Mensch, der im Sterben liegt und dessen Antlitz von einem erf\u00fcllten Leben durchleuchtet ist, strahlt einen solchen Lebensglanz aus. Geschminkte, gegl\u00e4ttete, genormte K\u00f6rper sind dagegen nur Fassade.<\/p>\n<p>Wahre Sch\u00f6nheit entfaltet sich immer von innen, weil ein Wesen, ein Mensch, ein Leben, ein Kunstwerk, eine Gesellschaft von innen her der Harmonie des Lebendigen folgt und ihr Ausdruck verleiht. Deshalb ist dieser ewige Glanz der Sch\u00f6nheit so verbindend. Die gro\u00dfen Kunstwerke jeder Kultur, die Musik, die Poesie m\u00f6gen uns in ihrer Formgebung, Sprache oder ihrem Klang fremd sein, aber wir k\u00f6nnen doch den Atem der Sch\u00f6nheit darin sp\u00fcren. Sch\u00f6nheit kann uns verbinden. Als Menschen f\u00fchlen wir uns alle zu ihr hingezogen, welcher Kultur wir auch angeh\u00f6ren. Und in Erfahrungen des Sch\u00f6nen, wie dem Betrachten einer Bl\u00fcte, die in allen Kulturen als sch\u00f6n wahrgenommen wird, werden wir uns unserer Verwobenheit mit dem Ganzen des Lebens bewusst. Wir bl\u00fchen immer als Eines, als EIN Leben.<\/p>\n<p><em>Ganz<\/em><\/p>\n<p><em>Wach<\/em><\/p>\n<p><em>Hineingeboren<\/em><\/p>\n<p><em>Ins bewegende Licht<\/em><\/p>\n<p><em>Sch\u00f6pfung geschieht<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn wir wachsen<\/em><\/p>\n<p><em>Und \u00fcber uns hinausgehn<\/em><\/p>\n<p><em>In den offenen Blick<\/em><\/p>\n<p><em>Der uns schenkt<\/em><\/p>\n<p><em>Was m\u00f6glich ist<\/em><\/p>\n<p><em>Schaut uns an<\/em><\/p>\n<h3>Eine gro\u00dfe Entfaltung<\/h3>\n<p>Sch\u00f6nheit entspringt aus dem Leben. Ist Atem des Lebendigen. Darin pulsiert die Kraft des Sch\u00f6pferischen, die auch uns innewohnt. Wir sind verwoben in eine gro\u00dfe Entfaltung, die unser Universum von Licht und Energie \u00fcber Materie zu Leben und zu Bewusstsein gef\u00fchrt hat. Und jede Bl\u00fcte dieses Lebensstromes ist sch\u00f6n. Die Galaxien, die wir durch unsere Teleskope sehen, die Pflanzen, Tiere, Landschaften, der Mensch in seinem k\u00fcnstlerischen Schaffen, in seinen lebensbejahenden Impulsen von Mitgef\u00fchl und Verbundenheit, in seinem Streben nach Erkenntnis der Welt und seines Inneren. Das Sch\u00f6ne durchpulst diesen Prozess von innen. Wenn etwas sch\u00f6n ist, dann kommt diese sch\u00f6pferische Kraft und Harmonie des Lebendigen darin zum Ausdruck. Wenn etwas h\u00e4sslich ist, dann ist der Fluss des Lebens unterbrochen, abget\u00f6tet, erstarrt.<\/p>\n<p>In unserem sch\u00f6pferischen Sein vergegenw\u00e4rtigen wir das Sch\u00f6ne. Wenn wir uns bewusst auf diese erbl\u00fchende Kraft ausrichten, sie von innen her sp\u00fcren und in der Welt zum Ausdruck bringen, poetisieren wir unsere Existenz. Die Poesie lebt im Sch\u00f6pfen aus dem Sch\u00f6nen. Das Poetische, umfassender verstanden als eine Weise, in der Welt zu sein, lebt in Resonanz mit dem Sch\u00f6nen. Jedes poetische Werk, jeder poetische Akt will unsere Verbundenheit mit dem umfassenderen Leben in die Erfahrung bringen und verwirklichen. Die Poesie geht dabei den Weg der \u00e4sthetischen Einstimmung.<\/p>\n<p>Wenn ich ein Gedicht schreibe, r\u00fchrt mich etwas in der Welt an. Ber\u00fchrt mich. Ich trete in Resonanz mit dem, was ist. Und spreche es aus. Finde Worte, Bilder, Metaphern, die mein Gestimmtsein in einen Ausdruck bringen. Auch wenn ich \u00fcber einen Verlust oder einen Schmerz schreibe, wird Sch\u00f6nheit sp\u00fcrbar, allein dadurch, dass eine Ber\u00fchrung ausgesagt wird. Dass sich eine Verbundenheit \u00e4u\u00dfert. Wenn wir eingestimmt sind auf das Leben in all seiner Vielschichtigkeit, mit dem Sch\u00f6nen und Schmerzvollen, findet das Leben einen Ausdruck. Und wir entsprechen unserem wahren Wesen als sch\u00f6pferische Akteure, als Mitgestaltende eines sich entfaltenden Kosmos, als bewusstwerdende Mitwirkende des Lebens, als Poeten im gro\u00dfen Sch\u00f6pfungsgedicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Atem kommt zu uns<\/em><\/p>\n<p><em>Bewegt mich von innen<\/em><\/p>\n<p><em>Ebbe und Flut deines Seins<\/em><\/p>\n<p><em>Ich bin das Instrument<\/em><\/p>\n<p><em>Deiner Musik<\/em><\/p>\n<p><em>Die Erde und Himmel erf\u00fcllt<\/em><\/p>\n<p><em>Und uns das Dazwischen<\/em><\/p>\n<p><em>Schenkt<\/em><\/p>\n<p><strong>Unser Miteinander verwandeln<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir dem Sch\u00f6nen folgen, kann sich auch unser Miteinander von innen verwandeln. Sch\u00f6n ist ein Ganzes, in dem die verschiedenen Teile zu einer dynamischen Harmonie finden, die in Bewegung bleibt. In der Gestalt dieses Ganzen verwirklicht sich die innewohnende Verbundenheit des Lebens. Beziehungen werden sch\u00f6n, wenn darin unser je eigenes Erbl\u00fchen einen Raum findet, und wenn die Beziehung selbst eine Bl\u00fcte wird, die wir gemeinsam n\u00e4hren und immer wieder weiterwandeln. Sie n\u00e4hrt uns. Erinnert uns daran, dass wir keine getrennten Inseln in einem leeren Kosmos sind, sondern verwoben mit allem.<br \/>\nAuch eine Gesellschaft, eine menschliche Gemeinschaft kann zum Raum des Erbl\u00fchens werden. Dann wird jedem Menschen der Raum gegeben, sich in Freiheit zu entfalten. Sich von innen her zu bilden. Bildung an unserem Wesen ist geistiges Bl\u00fchen. Deshalb sind Lernr\u00e4ume, Orte wahrer Charakterbildung und Herzensschulung, die sozialen Energiezentren einer Gemeinschaft und Gesellschaft.<\/p>\n<p>Ein Mensch wird sch\u00f6n, wenn die in ihm angelegten F\u00e4higkeiten des Denkens, F\u00fchlens und Wollens, der Verk\u00f6rperung, Imagination und Handlungsf\u00e4higkeit zu einer beweglichen Harmonie finden. Zu einem Prozess werden, der sich in der Entfaltung erf\u00fcllt. Dann wird das ganze Leben zum sch\u00f6pferischen Raum des M\u00f6glichen. Dass unser Leben selbst zum Horizont des M\u00f6glichen offen ist, verleiht unserem Sein die kreative Kraft und eine unbedingte Zuversicht. Eine sch\u00f6nere, gerechtere. lebensdienlichere, regenerative Welt ist m\u00f6glich. Das, was uns vorschwebt, was wir erahnen, \u00fcbt einen Herzenszug aus, der uns zu sich ruft. Das ist eine Hoffnung, die sich nicht auf ein bestimmtes Ziel richtet, sondern daraus lebt, dass unser Sein und Tun durchdrungen wird von der Werdeenergie des Lebens, die sich darin zeigt, dass wir einem tiefen Sinn folgen k\u00f6nnen. Uns ruft die Bl\u00fcte, die wir sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Das ist der sch\u00f6ne Ruf aus der Tiefe des Lebens, in dem auch das Wahre und das Gute umfangen und geborgen sind. Das Wahre, Gute und Sch\u00f6ne er\u00f6ffnen uns den Raum des Heiligen als des letztendlich Wesentlichen unserer Existenz. Im Heiligen zeigt sich die Ganzheit des Seins, aus der wir nie herausfallen k\u00f6nnen, und eine absolute Sinntiefe, in der wir erfahren, dass wir eingewoben sind in ein unfassbares Geheimnis des Lebens. Wir staunen. Sp\u00fcren Ehrfurcht. In Geheimnis, Staunen und Ehrfurcht vibriert und zeigt sich das Sch\u00f6ne. Wir kommen dem unerkennbaren Grund unseres Seins nahe, der uns inniger ist als alle Merkmale, die unsere Individualit\u00e4t bestimmen. Gleichzeitig sind wir ein einzigartiger Ausdruck dieses umfassenden Ganzen. Eine Bl\u00fcte des gro\u00dfen Lebens. Das ist die sch\u00f6pferische Sch\u00f6nheit, die wir sind und suchen.<\/p>\n<p>Weil wir das Sch\u00f6ne sehen k\u00f6nnen, davon ergriffen werden, staunend in die Stille fallen, ehrfurchtsvoll schauen, haben wir teil am Sch\u00f6nen. Der \u00e4sthetische Sinn ist in uns, und darin sind wir eins mit dem Sch\u00f6nen, das sich uns zeigt. Ein \u00e4sthetisches Leben ist ber\u00fchrbar, ist ein empfindungsvolles, ein sp\u00fcrf\u00e4higes, ein poetisches Sein. Es verweigert sich der An\u00e4sthesie, der Empfindungslosigkeit, der Taubheit einer Kultur, die nicht sp\u00fcren will, was sie ist und tut. An der Sch\u00f6nheit k\u00f6nnen wir zu unserem Menschsein erwachen. Und unsere Welt poetisieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mein Blick geht wieder zur Orchidee am Fenster, die an diesem Text mitgeschrieben hat. Sie ruft uns wie jede Blume hinein in das sch\u00f6pferische Kraftfeld des Bl\u00fchens, aus dem wir unser Leben, unsere Beziehungen, unser Denken und F\u00fchlen, unser Sein und Tun neu verzaubern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Sehen wir einander an<\/em><\/p>\n<p><em>Im Funkeln der Begegnung<\/em><\/p>\n<p><em>\u00d6ffnet sich der Horizont<\/em><\/p>\n<p><em>Eine gemeinsame Gegenwart<\/em><\/p>\n<p><em>Frei f\u00fchlen wir uns gesandt<\/em><\/p>\n<p><em>Zusammen sind wir getragen<\/em><\/p>\n<p><em>Und schaffen das Land<\/em><\/p>\n<p><em>Zukunft<\/em><\/p>\n<p><em>Es erbl\u00fcht<\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt<\/em><\/p>\n<p><strong>Mike Kauschke <\/strong>(*1972) ist Autor, Dichter, \u00dcbersetzer, Redakteur und Dialogbegleiter. Er praktizierte Zen-Buddhismus und erforscht seit vielen Jahren eine integrale, metamoderne Spiritualit\u00e4t. Nach einer Ausbildung als Krankenpfleger arbeitete er in naturheilkundlichen und anthroposophischen Kliniken und in Hospizen in Berlin, M\u00fcnchen und Frankfurt. Danach wandte er sich dem Schreiben zu, zun\u00e4chst als \u00dcbersetzer, dann als leitender Redakteur des Magazins \u201eevolve\u201c, freier Mitarbeiter des Online-Magazins \u201eEthik heute\u201c und Autor von B\u00fcchern zu einer \u201ePoetischen Lebenskunst\u201c. Seit vielen Jahren engagiert er sich in der Gemeinschaft von \u201eevolve World\u201c. Publikationen: u.a. \u201eAuf der Suche nach der verlorenen Welt\u201c (2022), \u201eIm Gespr\u00e4ch mit der lebendigen Welt\u201c (2024).<\/p>\n<p>https:\/\/mike-kauschke.de.<\/p>\n<p>https:\/\/www.evolve-world.org\/de\/evolve-magazin<\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":116374,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110114],"tags_english_":[],"class_list":["post-116353","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-zeitgeist-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/116353","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/116374"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116353"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=116353"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=116353"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=116353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}