{"id":115955,"date":"2026-06-19T06:00:38","date_gmt":"2026-06-19T06:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/?post_type=logon_article&#038;p=115955"},"modified":"2026-06-18T18:58:17","modified_gmt":"2026-06-18T18:58:17","slug":"schoenheit-wird-die-welt-erretten-oder-vom-glanz-der-seele","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/schoenheit-wird-die-welt-erretten-oder-vom-glanz-der-seele\/","title":{"rendered":"Sch\u00f6nheit wird die Welt erretten oder: Vom Glanz der Seele"},"content":{"rendered":"<p>Sch\u00f6nheit zeigt sich auf die unterschiedlichste Weise im Menschen selber und in seiner Umgebung. Das Erkennen der Sch\u00f6nheit beschreibt einen Weg, der im \u00c4u\u00dferen beginnt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><iframe title=\"Spotify Embed: Sch\u00f6nheit wird die Welt erretten oder: Vom Glanz der Seele\" style=\"border-radius: 12px\" width=\"100%\" height=\"152\" frameborder=\"0\" allowfullscreen allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/3d2tE25GYrw3zaTrYLRJeq?si=bpn0cQERS4GD7m6FxpcT0A&amp;utm_source=oembed\"><\/iframe><\/p>\n<p>Und er setzt sich bis in die Tiefen des menschlichen Wesens fort.<\/p>\n<p>Sch\u00f6nheit kann ersch\u00fcttern, \u00fcberw\u00e4ltigen, staunend und sprachlos machen, sie macht betroffen, dem\u00fctig, still und and\u00e4chtig, sie l\u00e4sst die wenigsten kalt.<\/p>\n<h3>Fr\u00fche Erweckungserlebnisse<\/h3>\n<p>In mein Leben brach die Sch\u00f6nheit ganz pl\u00f6tzlich herein. Ich war auf dem Schulweg, war gegen 10 Jahre alt, als sie mich in Form zweier junger M\u00e4dchen \u00fcberfiel. Beide erschienen mir so wundersch\u00f6n, dass ich ihnen staunend noch eine Weile nachsah. Ein zweites, \u00e4hnliches Erlebnis erfolgte beim Durchbl\u00e4ttern einer Zeitschrift und dem Betrachten einer Frau, die f\u00fcr eine Gesichtscreme warb. Das Ebenma\u00df ihrer Gesichtsz\u00fcge raubte mir fast den Atem. Aus heutiger Sicht vermute ich, dass das Antlitz nahezu dem Goldenen Schnitt, von dem ich damals jedoch noch nicht geh\u00f6rt hatte, entsprach. Wie immer, dies waren meine \u201eErweckungserlebnisse\u201c in Bezug auf Sch\u00f6nheit.<\/p>\n<p>Kaum ein Mensch kommt an der Sch\u00f6nheit vorbei. Warum macht sie so sehr auf sich aufmerksam? In fast allem auf der Welt kann sie sich zeigen. Warum ber\u00fchrt die Sch\u00f6nheit so viele Menschen? Will sie uns etwas mitteilen, das wir dringend wissen m\u00fcssen, etwas, das f\u00fcr unsere Welt und uns selbst von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung ist?<\/p>\n<p>Im Verlaufe meines Lebens blieb es nicht bei dem Blick auf Sch\u00f6nheit in Gesichtsz\u00fcgen. Die Natur, die Gegend eines Landes, ein Blumenstrau\u00df, ein sch\u00f6n gewirkter Stoff, die Musik, Poesie und Dichtkunst, die Architektur und manches andere kamen hinzu.<\/p>\n<h3>Die Beziehung zum Erhabenen<\/h3>\n<p>Ich begann, \u00fcber das Sch\u00f6ne nachzudenken und \u00fcber die Macht, die es auf mich aus\u00fcbt. Viel wurde im Laufe der Jahrhunderte \u00fcber Sch\u00f6nheit geschrieben. Eine ganze Wissenschaft ist entstanden, die \u00c4sthetik, die Lehre vom Sch\u00f6nen \u2013 und eine Philosophie, die nach den Urgr\u00fcnden des Sch\u00f6nen forscht. Gleichma\u00df, Ordnung, Harmonie, Folgerichtigkeit und Anderes geh\u00f6ren zum Sch\u00f6nen. Aber liegt darin bereits seine Macht \u00fcber uns begr\u00fcndet? Liegt darin bereits ihr Ruf, der uns so sehr ber\u00fchren kann?<\/p>\n<p>Das Sch\u00f6ne hat eine Beziehung zum Erhabenen. In manchen Momenten m\u00fcssen wir den Blick abwenden, so schmerzhaft wirkt es in uns hinein. Erscheinungen in der Natur, im Gro\u00dfen wie im Kleinen, k\u00f6nnen uns ersch\u00fcttern, \u00fcberw\u00e4ltigen. Wir sind ihnen nicht gewachsen. Wir sind noch nicht herangewachsen zu ihnen. Aber geht von ihnen nicht ein Ruf aus, eine Aufforderung zur inneren Neugeburt, zum Heranwachsen in die Ebenb\u00fcrtigkeit? Will Sch\u00f6nheit etwas in uns erwecken, das zu uns geh\u00f6rt, das wir aber vergessen haben und vor dem wir uns angstvoll verschlie\u00dfen?<\/p>\n<p>Platon setzte das Sch\u00f6ne auf dieselbe Ebene mit dem Wahren und dem Guten. Er verband sie zu einer Dreieinheit, die unserem Dasein zugrunde liegt. Gibt es eine Reihenfolge in dieser Trias des Wahren, Sch\u00f6nen und Guten? F\u00fcr Platon\/Sokrates stand das Gute an oberster Stelle, doch zugleich bezeichnet er das Gute \u2013 und dazu geh\u00f6rt auch die Gerechtigkeit \u2013 als das Sch\u00f6nste (in: Der Staat). Vielleicht sollte hier das Gute als das \u201eAllein-Gute\u201c verstanden werden, (die urspr\u00fcngliche Sch\u00f6pfung, von der es in der Bibel hei\u00dft: \u201eUnd Gott sah, dass es gut war\u201c) und nicht als das, was wir auf unserer subjektiven Ebene als gut bezeichnen, denn: \u201eKeiner ist gut, auch nicht einer\u201c, wie Jesus an einer Stelle sagt. Das GUTE ist sch\u00f6n und wahr, es hat keinen Gegenpol. Urspr\u00fcnglich bringen sich diese drei Werte gegenseitig hervor und best\u00e4tigen sich augenblicklich, denn im G\u00f6ttlich-Geistigen herrscht Einheit, herrscht Gleichzeitigkeit im Sinne von ewig-jetzt. Mit unserem gew\u00f6hnlichen, \u201eunerleuchteten\u201c Bewusstsein ist dies nicht zu fassen. In unserer Welt treten sie zwangsl\u00e4ufig voneinander getrennt auf, ja stehen mitunter gegeneinander. Doch der Ursprung wirkt weiter, er treibt uns zu weiterer Entwicklung.<\/p>\n<p>Derzeit spielt die \u00c4sthetik f\u00fcr uns eine Hauptrolle, wenn wir \u00fcber Sch\u00f6nheit nachdenken. W. Welsch beschreibt in seinem Buch \u00c4sthetisches Denken die \u00c4sthetik als einen Prozess des Wahrnehmens gegenw\u00e4rtiger Wirklichkeit und des Auslotens eines Sinns darin. \u00c4sthetik hei\u00dft w\u00f6rtlich \u201eLehre von der Wahrnehmung\u201c oder \u201eLehre vom sinnlichen Anschauen\u201c. Dazu geh\u00f6rt auch, was wir als Geschmack bezeichnen. Wir kennen Redewendungen wie: ich \u201efinde Geschmack daran\u201c oder: \u201edas schmeckt mir nicht\u201c. Was einem nicht schmeckt, wird wieder ausgespuckt, ist nicht anschlussf\u00e4hig an das Eigene.<\/p>\n<p>Ich frage mich: Gibt es auch ein \u201ereines Wahrnehmen\u201c, ein Schmecken des Wahren und Guten, das sich einem einverleiben kann? Dazu m\u00fcsste man sich bewusst von eigenem, voreingenommenem und vorverurteilendem Wissen frei machen und den \u201egemeinsamen Nenner\u201c aller Sch\u00f6nheit in sich aufleuchten lassen. Das Sch\u00f6ne zeigt sich auf die unterschiedlichste Weise in den Menschen und seinen Werken und in der Natur. Seinen Wurzeln nachzusp\u00fcren f\u00fchrt auf einen Weg, der im \u00c4u\u00dferen beginnt und sich bis in die Tiefen des menschlichen Wesens fortsetzt. Anst\u00f6\u00dfe dazu empfangen wir t\u00e4glich. Aber achten wir auf sie?<\/p>\n<h3>Die Sch\u00f6nheit in der Kunst<\/h3>\n<p>In einer Ausstellung in Z\u00fcrich sah ich auf einem Sockel einen gew\u00f6hnlichen Stein, der unter einer Glaskuppel gesch\u00fctzt lag, als w\u00e4re er eine besondere Kostbarkeit. Dem Stein war ein Foto beigelegt. Auf diesem sah man einige junge Leute, die Pflastersteine warfen \u2013 Studenten in Paris. Man konnte ihre Erregung f\u00fchlen. Diese Art, die 68iger Bewegung in ihrer ganzen Bedeutung durch einen einzigen Stein zu repr\u00e4sentieren, beeindruckte mich. Ich fand die Installation gelungen, stimmig \u2013 und darum sch\u00f6n. Sie erweiterte mein Spektrum der Wahrnehmung. Mit minimalen Mitteln wurde ein maximaler Ausdruck eines Zeitgeistes veranschaulicht. Es war der Versuch, eine Essenz darzustellen.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Versuche finden wir bei mathematischen Formeln. Gro\u00dfe Forscher haben nach einer mathematischen Urformel f\u00fcr unsere Welt gesucht. Wir gelangen dabei \u00fcber das Sichtbare hinaus ins Reich der Ideen und Ideale. Liegt dort das \u201eUrsch\u00f6ne\u201c?<\/p>\n<p>Ob in der Sch\u00f6nheit einer mathematischen Formel, einer Idee oder eines Ideals, einer Geste, sei sie anmutig oder ein Ausdruck von spontanem Mitgef\u00fchl oder aber eines sch\u00f6nen, ausgeformten Gedankens, in allem ist Sch\u00f6nheit. Man muss sie nur sehen lernen. Der K\u00fcnstler Josef Beuys zum Beispiel erweiterte mit dem Begriff der \u201eSozialen Plastik\u201c das, was man gemeinhin unter Kunst versteht. Hier wird der Mensch selber zum potentiellen Kunstwerk. Die Sch\u00f6nheit des Gedankens der \u00abSozialen Plastik\u00bb liegt f\u00fcr mich darin, dass hier einer ist, der den Menschen Entwicklung zutraut!! Wir k\u00f6nnen unser gemeinsames Dasein trotz vieler R\u00fcckschl\u00e4ge immer wieder als Chance ergreifen, uns so zu wandeln, dass wir im unendlichen Ozean des Lebens konstruktiv mitarbeiten k\u00f6nnen! Und so f\u00e4hig werden, der urspr\u00fcnglichen Sch\u00f6pfung zu dienen. Die Motivation hierzu kann man als sch\u00f6n, lauter und rein bezeichnen. Es muss jedoch aktiv der Wunsch nach Wandlung vorhanden sein. Dieser Wunsch, diese Sehnsucht hilft, entsprechende Seelenqualit\u00e4ten und Tugenden zu entwickeln, die sich dann als Sch\u00f6nheit, als Glanz der Seele zeigen. Im Buch von Roland Z\u00fcrrer Sch\u00f6nheit des Inneren werden diese zu erwerbenden Seelenqualit\u00e4ten und Tugenden ausf\u00fchrlich behandelt. Dies geht immer mit einer Transformation des Bewusstseins einher. Es ist ein langwieriger, auch leidvoller Prozess, wie die Geschichte der Menschheit zeigt. Doch es ist auch ein freudiger Prozess. Schon der Entschluss, ihn auf sich nehmen zu wollen, kann als sch\u00f6n bezeichnet werden. In diesem Transmutationsprozess wirken Seelisches und Stoffliches gestaltend ineinander.<\/p>\n<h3>F\u00fcr die Sch\u00f6nheit, die Wahrheit, f\u00fcr die Erhebung des Geistes<\/h3>\n<p>K\u00fcrzlich las ich in einer Biographie \u00fcber N. K. Roerich den Auszug eines Briefes von ihm an R. Tagore, der, obwohl im Jahr 1939 geschrieben, nichts an Aktualit\u00e4t verloren hat:<\/p>\n<blockquote><p>In den Tagen der Aufl\u00f6sung der Welt, [einem Geschehen,] das, wie wir wissen, in Ihrem Herzen genauso tief empfunden wird wie in unserem, bin ich bewegt, Ihnen diese Botschaft zu senden. Ich erinnere mich oft der bedeutsamen Worte in Ihrem Brief an mich: \u201e\u2026und ich verliere fast mein Vertrauen in die Zivilisation. Und dennoch k\u00f6nnen wir unsere Anstrengungen nicht einstellen. Wahrlich f\u00fcr die Sch\u00f6nheit, die Wahrheit, f\u00fcr die Erhebung des Geistes, f\u00fcr alles, was in den Bereich der Kultur f\u00e4llt, m\u00fcssen wir auch weiterhin bestrebt sein. Wenn wir einerseits die Vergiftung des Weltenraumes durch b\u00f6se Gedanken und Fragmente sehen, so setzt andererseits jedes Wort des Dichters eine reinigende Tat. \u201eSch\u00f6nheit wird die Welt erretten\u2018\u201c \u2013 und dieses Motto steht als endg\u00fcltiges Ziel.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Sch\u00f6nheit per se existiert nicht, sie muss erkannt werden<\/h3>\n<p>Alles ist Gleichnis, ist Vollkommenheit, sofern man sich daf\u00fcr \u00f6ffnet. Der K\u00fcnstler Marcel Duchamp und andere vertraten den Standpunkt, dass \u201edie Sch\u00f6nheit im Auge des Betrachters\u201c liegt &#8211; ein Gedanke, der uns seit der Antike begleitet. Was bedeutet er? Er besagt, dass Sch\u00f6nheit nicht per se existiert, sondern von einem Gegen\u00fcber als solche erkannt, ja freigelegt und wahr-genommen, emporgehoben werden muss. Sch\u00f6nheit entsteht als Folge eines Erkenntnisprozesses. Er kann pl\u00f6tzlich, in einer Sekunde, aber auch nach langer Vertiefung und wiederholter Betrachtung, zur Erkennnis von Zusammenh\u00e4ngen f\u00fchren, die hinter den Dingen liegen. Es ist, als \u00f6ffne sich ein neues Tor der Wahrnehmung. Ein solches Erkennen, das ich als Gnade empfinde, l\u00f6st unwillk\u00fcrlich das Empfinden von Sch\u00f6nheit aus, einer Sch\u00f6nheit, die mit der entdeckten Wahrheit des Erkannten einhergeht. Und spontan entsteht Freude. Freude, weil sich mit der Erkenntnis das Bewusstsein erweitert und ein umfassenderes Verst\u00e4ndnis entsteht. Es ist ein Wachstumsprozess damit verbunden. Mit fortschreitender Erkenntnis werde ich quasi Zeuge von Wahrheit. K\u00f6nnte ein Geheimnis der Sch\u00f6nheit wom\u00f6glich darin bestehen, dass sie mich \u00f6ffnen will f\u00fcr ein h\u00f6heres, ein letztendlich vollkommenes Bewusstsein, dass sie mir einen Weg weisen will, der zum G\u00f6ttlichen f\u00fchrt? K\u00f6nnte es sein, dass Gott in besonderen Momenten mit Hilfe des Menschen auf seine Sch\u00f6pfung schauen will? Das Bild des Weinbergs taucht in mir auf, des Weinbergs Gottes, in dem wir mitarbeiten sollen. Wie sollte dies anders m\u00f6glich sein als in den Kr\u00e4ften des Wahren, Sch\u00f6nen und Guten?<\/p>\n<hr \/>\n<p>Quellennachweise:<\/p>\n<p>Welsch, W., \u00c4sthetisches Denken, Reclam Verlag 1995<\/p>\n<p>Z\u00fcrrer, R., Sch\u00f6nheit des Inneren, Gowinda-Verlag<\/p>\n<p>Augustat, W., Das Geheimnis des Nicholas Roerich, Heyne B\u00fccher, 1993<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":116023,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110062],"tags_english_":[],"class_list":["post-115955","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-art-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/115955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/116023"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=115955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=115955"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=115955"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=115955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}