{"id":113920,"date":"2025-11-26T06:00:00","date_gmt":"2025-11-26T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/?post_type=logon_article&#038;p=113920"},"modified":"2025-11-26T14:29:21","modified_gmt":"2025-11-26T14:29:21","slug":"die-seele-oder-wie-man-alles-einfache-kompliziert-macht","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/die-seele-oder-wie-man-alles-einfache-kompliziert-macht\/","title":{"rendered":"Die Seele \u2013 oder wie man alles Einfache kompliziert macht"},"content":{"rendered":"<p><em>Die Natur zeigt uns ein wunderbares Bild der Einheit, in der alles an einem kosmischen Bauwerk mitarbeitet, von einem geistigen Band durchwoben und zusammengehalten. <\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Und dieses Ganze ist nicht statisch, sondern in Entwicklung; es entwickelt Bewusstsein und strebt damit dem Urgrund entgegen, dem es einst entsprossen ist. Durch die Arbeit der Weltenseele wird sich der Geist seiner selbst in der Form bewusst.<\/p>\n<p>Was ist die Seele und wie sieht sie aus?<br \/>\nDer deutsche Arzt und Begr\u00fcnder der Zellularpathologie, Rudolf Virchow, wusste das ganz genau; sonst h\u00e4tte er nicht mit solcher Bestimmtheit sagen k\u00f6nnen:<br \/>\n\u201eIch habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden.\u201c<\/p>\n<p>Nun, wer wei\u00df, was er sich vorgestellt hat, wie die Seele aussehe. Seine Entdeckung h\u00e4tte ihn aber auch zu der Frage f\u00fchren k\u00f6nnen: \u201eIst meine Vorstellung von der Seele \u00fcberhaupt richtig?\u201c Das w\u00e4re eine wissenschaftliche Herangehensweise. Vielleicht ist das der Grund, warum von naturwissenschaftlicher Seite so wenig \u2013 um nicht zu sagen: nichts \u2013 \u00fcber die Seele zu h\u00f6ren ist. Es ist nicht Leugnung, wie Theologen und Esoteriker gerne unterstellen. Es ist Unf\u00e4higkeit \u2013 Unf\u00e4higkeit, die Seele positiv zu fassen und sie auf bestimmte Merkmale festzulegen.<\/p>\n<p>Seri\u00f6se Wissenschaftler, denen ein Blick in das Geheimnis der Natur und des Lebens gew\u00e4hrt wurde, werden angesichts des gewaltigen Unnennbaren sehr bescheiden. So etwa der Quantenphysiker Niels Bohr, wenn er sagt:<\/p>\n<blockquote><p><em>Es ist falsch anzunehmen, dass es Aufgabe der Physik sei, herauszufinden wie die Natur ist. Physik interessiert sich f\u00fcr das, was wir \u00fcber die Natur sagen k\u00f6nnen.<\/em> <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Liegt darin eine Aufforderung, \u00fcber das Sagbare hinauszugehen und sich vom Unsagbaren verzaubern zu lassen? Die Naturwissenschaft \u00f6ffnet uns Fenster, durch die wir einen Blick auf die Natur werfen k\u00f6nnen. Hinsehen und deuten m\u00fcssen wir selbst \u2013 d\u00fcrfen wir selbst. Machen wir den Versuch:<\/p>\n<h3>Ein Blick auf die Natur<\/h3>\n<p>Grundlage der Quantenphysik ist eine schlichte Beobachtung: Jedes Objekt steht in Wechselwirkung mit seiner Umgebung. W\u00e4re dies nicht so, niemand k\u00f6nnte von dem Objekt wissen. Darum sagt Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker, dass es im Grunde nicht sinnvoll ist, von \u201eisolierten\u201c Objekten zu sprechen.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Aus quantenphysikalischer Sicht bilden miteinander wechselwirkende Objekte gewisserma\u00dfen ein Gesamtobjekt, dessen Teile sie sind. Ihre Wechselwirkung ist somit die innere Dynamik des Gesamtobjekts. Die wechselwirkenden Objekte sind dann gleichsam im Gesamtobjekt untergegangen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Was so kompliziert klingt, wird an einem einfachen Beispiel leicht verst\u00e4ndlich: Wasser besteht aus einem Sauerstoff- und zwei Wasserstoffatomen (H2O), aber die Eigenschaften des Wassers lassen sich aus Sauerstoff und Wasserstoff gar nicht erkl\u00e4ren.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Was wir als \u201eWasser\u201c bezeichnen, ist das Ergebnis der miteinander wechselwirkenden Objekte Sauerstoff und Wasserstoff, anders ausgedr\u00fcckt, die innere Dynamik des Objekts Wasser, die Wechselwirkung oder Zusammenarbeit seiner Teile. \u201eWasser\u201c ist somit etwas \u00fcber seine materielle Grundlage (Sauerstoff und Wasserstoff) Hinausgehendes und zeigt darum v\u00f6llig andere Eigenschaften. Durch das Zusammenwirken der beiden Wasserstoffatome mit dem Sauerstoffatom erh\u00e4lt die geistige \u201eIdee\u201c des \u201eWassers\u201c ein substanzielles Erscheinungsbild. Im Wassermolek\u00fcl offenbart sich mithin eine Dreieinheit:<br \/>\n1. die geistige \u201eIdee\u201c Wasser (im Sinne der platonischen Ideenlehre),<br \/>\n2. die materielle Substanz mit den Wasserstoff- und Sauerstoffatomen und<br \/>\n3. die lebendige innere Dynamik mit Kraft und Bewegung.<\/p>\n<p>Die Wasserstoff- und Sauerstoffatome sind im Quantenobjekt Wasser \u201euntergegangen\u201c. Das hei\u00dft nicht, dass sie nicht mehr existierten; sie treten aktuell nur nicht als Sauerstoff oder Wasserstoff in Erscheinung. Sie \u201eopfern\u201c ihr Sondersein, um eine, ihre atomare Seins-Wirklichkeit \u00fcbersteigende, molekulare Existenz zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Entspricht dies nicht dem Zusammenwirken von Geist, Seele und K\u00f6rper? Der Geist inspiriert die Seele, die mit der ihr eigenen Lebenskraft in der materiellen Substanz dem geistigen Impuls Ausdruck verleiht \u2013 hier als Eigenschaft des Wassers.<\/p>\n<p>Dasselbe Prinzip gilt auch auf atomarer Ebene. Nehmen wir aus dem Wassermolek\u00fcl das einfache Wasserstoffatom heraus, so sehen wir, wie sein Atomkern (hier ein einzelnes Proton) und das ihn umkreisende Elektron miteinander wechselwirken und dadurch dem Atom sein Ansehen und seine Eigenschaften geben. Das Proton seinerseits verdankt seine Existenz der Wechselwirkung von Quarks in seinem Inneren. Die \u201ematerielle\u201c Grundlage zieht sich somit immer weiter zur\u00fcck, je tiefer wir schauen. Bildeten die Sauerstoff- und Wasserstoffatome die materielle Grundlage des Wassermolek\u00fcls, so wird die geistige Idee des Atoms durch das Zusammenwirken von Elektronen, Protonen und Neutronen verwirklicht, die die materielle Grundlage f\u00fcr das Atom bilden. Und in den Kernbausteinen zieht sich die materielle Basis auf die Quarks zur\u00fcck. Diese Tatsache veranlasste den Physiker Max Planck in seiner Rede anl\u00e4sslich der Verleihung des Nobelpreises zu der Aussage:<\/p>\n<blockquote><p><em>Es gibt keine Materie an sich, alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zu dem winzigen Sonnensystem des Atoms zusammenh\u00e4lt. Da es im ganzen Weltall weder eine intelligente noch ewige abstrakte Kraft gibt, [\u2026] so m\u00fcssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber verg\u00e4ngliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche [\u2026], sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!<\/em><a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Wenden wir unseren Blick vom Kleinen ins Gro\u00dfe, so finden wir dort dasselbe Prinzip. Molek\u00fcle bilden Zellen, Zellen Organe und Organe Lebewesen. Dar\u00fcber hinaus kennt die Biologie \u00d6kosysteme, die sich durch R\u00fcckkopplung im Gleichgewicht halten, so wie die Natur schlechthin. Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker formuliert allgemein im quantenphysikalischen Sinne:<\/p>\n<blockquote><p><em>Das Objekt w\u00e4re nicht Objekt in der Welt, wenn es nicht durch Wechselwirkung mit ihr verbunden w\u00e4re. Dann aber ist es strenggenommen gar kein Objekt mehr. Wenn es etwas geben k\u00f6nnte, was in Strenge ein quantentheoretisches Objekt sein k\u00f6nnte, dann allenfalls die ganze Welt.<\/em><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p><\/blockquote>\n<h3>Ein Blick auf das Seelische<\/h3>\n<p>So zeigt uns die Natur ein wunderbares Bild der Einheit, in der alles an einem kosmischen Bauwerk mitarbeitet, von einem geistigen Band durchwoben und zusammengehalten. Und dieses Ganze ist nicht statisch, sondern in Entwicklung; es entwickelt Bewusstsein und strebt damit dem Urgrund entgegen, dem es einst entsprossen ist. Durch die Arbeit der Weltenseele wird sich der Geist seiner selbst in der Form bewusst. Eine zielgerichtete Entwicklung im Sinne einer Entfaltung, die in allen Dingen wirkt, durchwebt somit das ganze All. Aristoteles pr\u00e4gte daf\u00fcr den Begriff der Entelechie,<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> deren Ruf im ganzen Universum widerhallt:<\/p>\n<blockquote><p><em>Werde, was du bist!<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Aus diesem Panorama der kosmischen Einheit folgt aber auch: Nichts und niemand ist f\u00fcr sich selbst da. Ein jedes lebt aus der Gnade des Umfeldes und ist diesem im Gegenzug zum Dienst verpflichtet. Diese \u201eDienstpflicht\u201c kann im eigenen Wesen schon mal Dissonanzen wecken. Und wenn wir die esoterische Einheitstr\u00e4umerei einmal beiseitelegen und uns ehrlich machen, dann m\u00fcssen wir doch zugeben: Unsere Wirklichkeit entspricht nicht der skizzierten Welteinheit! Trennungsvorstellungen pr\u00e4gen unser Weltverst\u00e4ndnis. Und diese haben die wundervolle Einheit in ein komplexes Chaos verkehrt. Der amerikanische Physiker David Bohm hat das Dilemma einer solchen Denkweise treffend formuliert:<\/p>\n<blockquote><p><em>Wie schon gesagt, k\u00f6nnen aber Menschen, die sich von solch einem fragmentierten Selbst-Weltbild leiten lassen, auf lange Sicht nicht umhin zu versuchen, durch ihr Handeln sich selbst und die Welt in St\u00fccke zu brechen, wie es ihrer gewohnten Denkweise entspricht. Da die Fragmentierung in erster Linie einen Versuch darstellt, das analytische Zergliedern der Welt in getrennte Teile \u00fcber den angemessenen Bereich hinaus fortzuf\u00fchren, so bedeutet dies eigentlich den Versuch zu teilen, was in Wirklichkeit unteilbar ist. Der n\u00e4chste Schritt wird dann darin bestehen, da\u00df wir zu vereinigen versuchen, was sich in Wirklichkeit nicht vereinigen l\u00e4sst. [&#8230;] Wahre Einheit im Einzelmenschen, zwischen Mensch und Natur, zwischen Mensch und Mensch kann sich nur durch eine Form des Handelns bilden, die nicht darauf aus ist, die Ganzheit der Realit\u00e4t zu zerst\u00f6ren. [&#8230;] Wie gesagt, wir versuchen zu teilen, was eins und unteilbar ist, und dies hat im n\u00e4chsten Schritt zur Folge, dass wir versuchen, gleichzusetzen, was verschieden ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Fragmentierung ist also ihrem Wesen nach eine Verwirrung angesichts der Frage, was verschieden und was zusammengeh\u00f6rig (oder eins) ist, aber das klare Erfassen dieser Kategorien ist in jeder Lebensphase notwendig. Wer das, was verschieden ist und was nicht, durcheinanderbringt, bringt alles durcheinander. Daher ist es kein Zufall, wenn unsere fragmentierende Denkweise ein derart breites Spektrum von Krisen hervorbringt: soziale, politische, \u00f6konomische, \u00f6kologische, psychologische usw., und dies sowohl im einzelnen wie in der Gesellschaft im Ganzen.<\/em> <a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn gemeinhin diagnostiziert wird: \u201eUrsache der weltweiten Krisen ist der Egoismus der Menschen\u201c, dann ist das sicherlich vollkommen richtig. Nun l\u00e4sst sich aber die Egozentrik nicht einfach durch ein projektiertes Gutmenschentum ersetzen. Diesbez\u00fcglich hat es an Versuchen sicher nicht gefehlt. Es gibt viele Menschen, die sich aufopferungsvoll in Organisationen engagieren, seien dies Familie, Firma, Staat oder Gesellschaft. Es ist wichtig, zu erkennen, dass wir als Egozentriker nicht notwendig b\u00f6se, r\u00fccksichtslos oder unsozial sind. Wir k\u00f6nnen sogar ausgesprochen kultiviert und humanistisch sein. Allein wir sind es nach unseren Ideal-Vorstellungen. Andere Menschen haben andere Vorstellungen, und wenn nicht vom Ideal, so doch von der Art und Weise, wie dieses zu verwirklichen sei. Das also ist es, was uns zum steinharten Egoisten macht. Unsere auf dieser Basis gegr\u00fcndeten Organisationen zeigen nat\u00fcrlich den gleichen Charakter, und darum d\u00fcrfen wir von f\u00fchrenden Stellen in Staat und Wirtschaft keine systemischen L\u00f6sungen erwarten.<\/p>\n<p>Wir werden darum nicht umhinkommen, unsere Verwirrungen selbst aufzul\u00f6sen. Die Natur hilft uns dabei, denn die falschen Vorstellungen des Sonderseins binden als unterbewusste Blockaden und Komplexe psychische Energie, wie der Psychologe C. G. Jung feststellt. Die durch unser Trennungsdenken auseinandergerissenen Teile streben von Natur aus zur Wiedervereinigung. Darum sind wir gezwungen, wenn wir unsere Suggestion der Trennung aufrechterhalten wollen, best\u00e4ndig Energie, psychische Energie aufzuwenden. Wir leben also in einer selbst erzeugten emotionalen Gegensatzspannung. Diese Spannung strebt zum Ausgleich \u2013 zur Aufhebung der Trennung. Es ist eine Naturkraft und darum mit verstandesm\u00e4\u00dfigen \u00dcberlegungen nur bedingt zu steuern.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Jung bezeichnet den sich hier Bahn brechenden psychischen Prozess als Individuationsprozess (Werde, was du bist!). Denn am Ende dieses Prozesses erreicht das Bewusstsein schlie\u00dflich, im Zustand vollkommener Gel\u00f6stheit, das wirkliche Seelenzentrum, das Jung als \u201eNicht-Ich-Zentrum\u201c charakterisiert.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Dieses Nicht-Ich-Zentrum ist somit jener Punkt innerhalb der menschlichen Psyche, der mit der Einheit, der Einheit der Natur korrespondiert. Es ist sozusagen der Ankn\u00fcpfungspunkt des Geistes, des Einen Geistes.<\/p>\n<p>Diese Grundprinzipien sind der Seele durch diverse archetypische Bilder eingepr\u00e4gt. So nehmen christliche Begrifflichkeiten wie das \u201eSamenkorn Christi\u201c oder der \u201eeingeborene Sohn\u201c Bezug auf den Archetypus der in den Leib eingeschlossenen Seele, der sich schon in Platons Phaidros findet.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Nach eingehender Untersuchung der archetypischen Symbolik der Alchemie kommt C. G. Jung zu dem \u00fcberraschenden Schluss, dass die damaligen Alchemisten tats\u00e4chlich beabsichtigten, einen verkl\u00e4rten Auferstehungsleib herzustellen, einen K\u00f6rper, der zugleich Geist ist.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Schon die Hermetik zu Beginn unserer Zeitrechnung sah in der Materie einen Geist verborgen, der auf Erl\u00f6sung harrt. Es ist der \u201eGeistfunke\u201c in uns, der an die Seele appelliert, sich ihm anzuvertrauen, auf dass er sie \u2013 wie die Raupe in der Puppe \u2013 umwandle zu einer auf die Ebene der Einheit abgestimmten Seele. Dies ist die Vereinigung von K\u00f6rper, Seele und Geist, zu der der Mensch gerufen ist.<\/p>\n<p>In diesem Sinne lehrte Hegel seine Studenten:<\/p>\n<blockquote><p><em>Unsere Sache ist es, der Erl\u00f6sung uns dadurch teilhaftig zu machen, dass wir von unserer unmittelbaren Subjektivit\u00e4t ablassen (den alten Adam ausziehen) und uns Gottes als unseres wahren und wesentlichen Selbst bewusst werden. <a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> <a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Das wahrhafte Wesen der Liebe besteht darin, das Bewusstsein seiner selbst aufzugeben, sich in einem anderen Selbst zu vergessen, doch in diesem Vergehen und Vergessen sich erst selber zu haben und zu besitzen.<\/em> <a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<\/blockquote>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 Bohr, Niels zitiert nach Arendes, Lothar: Das Realismusproblem in der Quantenmechanik, S. 24<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 Weizs\u00e4cker, Carl Friedrich von: Die Einheit der Natur, S. 164<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 Ebd., S. 485<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 nach B. Russell in: Vollmer, Gerhard: Evolution\u00e4re Erkenntnistheorie, S. 82<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, Abt. Va, Rep. 11 Planck, Nr. 1797.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ebd., S. 486.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Aristoteles: Metaphysik, IX, 8<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bohm, David: Fragmentierung und Ganzheit. In: David Bohm: Die implizite Ordnung \u2013 Grundlagen eines dynamischen Holismus, S. 36\/37.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jung, Carl Gustav: \u00dcber die Psychologie des Unbewussten, Abs. 77 \u2013 78.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jung, Carl Gustav: \u00dcber Grundlagen der analytischen Psychologie \u2013 Die Tavistock Lectures 1935, Abs. 379.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Platon: Phaidros, Rn. 250.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jung, Carl Gustav: Psychologie und Alchemie, Abs. 511.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Hegel: Kleine Logik in: Enzyklop\u00e4die Band 1 \u00a7 194, Zusatz 1<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vgl. 1.Kor. 15,45<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Hegel: Vorlesungen \u00fcber die \u00c4sthetik, Teil II, Kap. III, I, 2a: Begriff des Absoluten als der Liebe<\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":113954,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[111042,110088],"tags_english_":[],"class_list":["post-113920","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-science-de-2","category_-science-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/113920","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/113954"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=113920"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=113920"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=113920"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=113920"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}