{"id":110412,"date":"2024-06-14T07:00:49","date_gmt":"2024-06-14T07:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/give-me-a-point-of-support\/"},"modified":"2024-06-11T19:51:05","modified_gmt":"2024-06-11T19:51:05","slug":"give-me-a-point-of-support","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/give-me-a-point-of-support\/","title":{"rendered":"Gib mir einen festen Punkt&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; und ich werde die Welt aus den Angeln heben<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Legende besagt, dass der gro\u00dfe Archimedes von Syrakus, der ber\u00fchmte Wissenschaftler der antiken griechischen Welt, in seinem \u00fcblichen unb\u00e4ndigen Enthusiasmus ausgerufen haben soll: &#8222;Gebt mir einen festen Punkt und ich werde die Welt aus den Angeln heben&#8220;.<\/p>\n<p>Die Legende besagt auch, dass er bei der L\u00f6sung des Problems der Auftriebskraft von K\u00f6rpern in einem fl\u00fcssigen Medium, das ihn in seiner Badewanne besch\u00e4ftigte, in einem Moment der Inspiration eine so intensive Erleuchtung erfuhr, dass er vor Begeisterung nackt durch die Stra\u00dfen von Syrakus rannte und &#8222;Heureka!&#8220; rief. Was ihm damals klar wurde, nennen wir heute das &#8222;Archimedische Prinzip&#8220;. Aber lassen wir dieses Problem f\u00fcr ein anderes Mal beiseite und konzentrieren wir uns auf den Ausdruck: &#8222;Gib mir einen festen Punkt&#8230;&#8220;.<\/p>\n<p>Mathematisch gesehen wurde diese Aussage genutzt, um das &#8222;Gesetz des Hebels&#8220; zu erkl\u00e4ren, demzufolge jedes Gewicht (oder jede Kraft) durch eine geringere Kraft ausgeglichen wird, solange wir einen Hebel mit ungleichen Hebelarmen benutzen, auf der ungleiche Kr\u00e4fte wirken.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, eine kleine Kraft, die auf einen sehr langen Arm eines Hebels wirkt, kann eine gro\u00dfe Kraft, die auf den anderen, sehr kurzen Arm wirkt, ausgleichen und sogar \u00fcberwinden. Dazu ist jedoch ein fester Dreh- und Angelpunkt erforderlich, der den Hebel in zwei verschieden lange Arme teilt, den langen und den kurzen.<\/p>\n<p>Nachdem wir diese Grunds\u00e4tze dargelegt haben, geht es uns im Rahmen dieses Artikels jedoch darum, \u00fcber diese Gresetzm\u00e4\u00dfigkeiten nachzudenken und ihre tiefere Bedeutung zu erfassen, wenn wir sie auf irgendeinen &#8222;allt\u00e4glichen&#8220; Umstand oder, wie Archimedes sagte, &#8222;auf die Welt&#8220; anwenden. K\u00f6nnen wir die Situationen, mit denen wir t\u00e4glich konfrontiert sind, als &#8222;Widerst\u00e4nde&#8220; aufheben, solange wir einen festen Punkt haben? K\u00f6nnen wir uns durch die Welt bewegen, solange wir einen festen Standpunkt haben? Und was kann dieser Standpunkt sein?<\/p>\n<p>Die Antwort, die wir auf das geben, was uns widerf\u00e4hrt, hat ihren Ursprung im Willen. Wenn wir aufh\u00f6ren, unseren Willen zu gebrauchen, wird die Hebelwirkung aufgehoben, da er seinen Drehpunkt verliert.<br \/>\nFerner ist der Abstand zum Drehpunkt von Bedeutung. Man muss genau wissen, in welchem Moment man die richtige Kraft, die richtige Aktion anwenden muss. Ein zu dicht dran oder zu weit entfernt bzw ein zu viel oder zu wenig kann\u00a0 das Ergebnis v\u00f6llig ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Daraus schlie\u00dfen wir, dass der Widerstand, den es zu \u00fcberwinden gilt, den Problemen des Alltags entspricht.<br \/>\nDie Kraft, die wir anwenden m\u00fcssen: die Ma\u00dfnahmen, die wir ergreifen, um sie zu l\u00f6sen.<br \/>\nDer Abstand ist notwendig, um alles klar zu sehen.<br \/>\nDer Dreh- und Angelpunkt unseres inneren Hebels ist der Wille.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen sehr auf unsere mentalen Gewohnheiten achten, denn wenn wir nach festen Punkten oder Standpunkten suchen, wenn wir nach soliden Ideen suchen, auf denen wir aufbauen und die wir in unser Leben integrieren, um uns weiter zu entwickeln, wenn diese Ideen zu dreh- und Anglpunkten werden, auf die wir uns st\u00fctzen k\u00f6nnen und zu denen wir immer wieder zur\u00fcckkehren, passiert es leicht, dass wir, wenn neue Erkenntnisse oder \u00dcberzeugungen das bisherige ins Wanken bringen, das Wissen und die \u00dcberzeugungen, die wir vorher erworben haben, anstatt uns voranzubringen, uns blockieren und wir in unserer illusorischen Welt gefangen bleiben.<br \/>\nIn der Welt der Vorstellungen ver\u00e4ndert man sich leichter, bewegen wir uns vorw\u00e4rts. &#8222;Gib die Wahrheit von heute f\u00fcr die Wahrheit von morgen auf.<\/p>\n<p>Wir werden dar\u00fcber nachdenken m\u00fcssen, ob es notwendig ist, in der Welt der Emotionen, Gef\u00fchle und W\u00fcnsche Halt zu finden. Ist emotionale Stabilit\u00e4t notwendig, um im Leben voranzukommen?<\/p>\n<p>Wir stellen auch fest, dass dieses universelle physikalische Prinzip &#8211; das Gesetz der Hebelwirkung -, das wir auf jede allt\u00e4gliche Situation in der Welt der Ursachen oder der Schatten anwenden k\u00f6nnen, in seiner zuverl\u00e4ssigen Wirkung zweifelhaft wird, wenn es darum geht, einen Weg in die Welt des Lichts, der Ph\u00e4nomene, des Spirituellen, das jenseits der Welt der Ideen liegt, einzutreten, sich zu entwickeln und dort zu leben.<\/p>\n<p>Unsere Tr\u00e4gheit beruht auf Wiederholungen. Wir versuchen, das Leben im Universum des Lichts aus den Erfahrungen zu erkl\u00e4ren, die wir in der allt\u00e4glichen Natur gemacht haben. Diese Erfahrungen sind f\u00fcr uns absolut g\u00fcltig und bringen uns der Wahrheit n\u00e4her.<br \/>\nAber wir wissen, dass wir uns irren, wenn wir das Gewand der Tora f\u00fcr die Tora selbst halten&#8220;.<\/p>\n<p>Welchen festen Punkt k\u00f6nnten wir also f\u00fcr den Hebel finden, um in einem Leben etwas vollkommen Neues zu entwickeln, in dem nichts Festes existiert? Welche Art von Dreh- und Angelpunkt brauchen wir, um unsere jetzige Welt aus den Angeln zu heben?<br \/>\nDer wichtigste Unterschied ist, dass der erste Ansto\u00df nicht von einer \u00e4u\u00dferen Motivation kommt, sondern von innen.<\/p>\n<p>Wie kann man das Unbegreifliche verstehen?<\/p>\n<p>All dies bringt uns ein weiteres Symbol in Erinnerung.<br \/>\nEs ist der Kompass. Er markiert unseren Norden auf unserer Reise zum geografischen Nordpol.<br \/>\nUnser Dreh- und Angelpunkt ist der Kompass. Aber wir wissen, dass er den magnetischen Norden markiert und dass dies nicht der geografische Norden ist, auch wenn beide dicht beieinanderliegen. Der Kompass bringt uns n\u00e4her ans Ziel, aber er wird uns nie dort hinbringen. Er bringt uns aber nur n\u00e4her an das Ziel, solange wir weit weg sind. Aber wenn wir nah dran sind, f\u00fchrt er uns weg, dann f\u00fchrt er uns in die Irre.<\/p>\n<p>Und wir gehen immer wieder in die Irre, bis wir etwas entdecken, das wir \u00fcbersehen haben. Wenn wir unserem Ziel sehr nahe sind, entdecken wir, dass das einzige, was sich nicht bewegt, die Sonne ist. Wenn wir vor dem geografischen Nordpol stehen, wird sich die Erde unter unseren F\u00fc\u00dfen nicht bewegen, auch wenn sie sich weiterdreht, und die Sonne ist dann nur ein weiterer unbeweglicher Stern am Firmament. Und so wie uns nachts auf der Nordhalbkugel der Polarstern den geografischen Norden zeigt, zeigt uns tags\u00fcber die bewegungslose Sonne, dass wir unser Ziel erreicht haben.<\/p>\n<p>An dieser Stelle erkennen wir zahlreiche Schriften, die sich auf die geistige Welt beziehen und die uns sagen: Um die Welt des Geistes zu erreichen, folge der Spur dessen, was &#8222;still&#8220; in dir ist, was zur Welt des Geistes geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Es ist unser immaterieller Halt, um uns in der unk\u00f6rperlichen Welt bewegen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSo geben wir den Halt, den wir hatten, unseren Willen, einem neuen Willen, dem g\u00f6ttlichen Willen, hin.<br \/>\nDer G\u00f6ttliche Wille ist der feste Punkt, mit dem wir die materielle Welt aus den Angeln heben.<\/p>\n<p>Und hier gilt ein neues Gesetz:<br \/>\n&#8222;Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":10342,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[111042],"tags_english_":[],"class_list":["post-110412","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-science-de-2"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/110412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10342"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=110412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=110412"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=110412"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=110412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}