{"id":105915,"date":"2023-11-22T07:00:11","date_gmt":"2023-11-22T07:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/logon_article\/the-spiritual-development-of-the-celtic-folk-soul-part-2\/"},"modified":"2023-11-28T07:42:14","modified_gmt":"2023-11-28T07:42:14","slug":"the-spiritual-development-of-the-celtic-folk-soul-part-2","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/the-spiritual-development-of-the-celtic-folk-soul-part-2\/","title":{"rendered":"Das Land der Hyperboreer"},"content":{"rendered":"<p>Die geistige Entwicklung der Kelten &#8211; Teil 2<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/the-spiritual-development-of-the-celtic-folk-soul-part-1\/\">Zu Teil 1<\/a><\/p>\n<p>Hyperborea<\/p>\n<p>In seiner Schrift Timaios [1] schreibt Platon, was Solon, der Gesetzgeber von Athen, etwa 200 Jahre vor ihm von einem \u00e4gyptischen Eingeweihten aus Sais geh\u00f6rt hatte. Dieser erz\u00e4hlte Solon von der gro\u00dfen Insel, dem verlorenen Atlantis, das gr\u00f6\u00dfer als Libyen und Asien zusammen gewesen sei. In der Bibel wird der Name Atlantis nicht erw\u00e4hnt, aber es wird eine gro\u00dfe Flut beschrieben, die m\u00f6glicherweise mit dem Untergang von Atlantis zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gibt es in der Historie vieler V\u00f6lkern ein Zeitalter, in dem von einer gro\u00dfen Flut die Rede ist, Sie erz\u00e4hlen diese Geschichte alle ein wenig anders. Dies ist vielleicht darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass nur Seher in der Lage waren, die Ereignisse von Atlantis auf einer feinstofflichen Ebene zu sehen, und zwar jeder auf eine andere Art und Weise, je nachdem, von welchem Standpunkt aus er die Katastrophe betrachtete: Mit welchem Bewusstsein er die feinstofflichen Vorg\u00e4nge beobachtete. Grunds\u00e4tzlich beschreiben sie alle eine Flut, in der ein gro\u00dfer Kontinent untergeht.<\/p>\n<p>Ein St\u00fcck Land, dass damals am Rande des alten Atlantis gelegen haben mag und ihm heute noch \u00e4hnlich ist, k\u00f6nnten Irland und weiter westlich Schottland, Gro\u00dfbritannien und ein Teil der Bretagne sein. Dies sind Gebiete, in denen damals Kelten lebten.<\/p>\n<p>Die Kelten waren davon \u00fcberzeugt, dass das versunkene Atlantis wirklich existierte.<\/p>\n<p>Das Verschwinden dieses Landes hatte einen sehr tiefen Eindruck in der keltischen Seele hinterlassen, und au\u00dferdem hielt sich die Geschichte von Atlantis hartn\u00e4ckig in der Volksseele. Im Laufe der Zeit verschmolzen die Kelten die Erinnerungen an das alte Atlantis mit noch \u00e4lteren Erinnerungen: denen an den paradiesischen Zustand. Deshalb wird in vielen Mythen von diesen wunderbaren Welten gesprochen und von der &#8222;Anderswelt&#8220;, in der G\u00f6tter und Menschen zusammenkommen.<\/p>\n<p>Nach dem Untergang von Atlantis zogen zwei Gruppen von Menschen nach Osten: die eine, angef\u00fchrt von Manu, folgte der n\u00f6rdlichen Route durch Nordeuropa nach Indien, die andere der s\u00fcdlichen Route ins heutige Afrika.<\/p>\n<p>Die n\u00f6rdliche Gruppe wurde sp\u00e4ter von den griechischen Geschichtsschreibern als Hyperboreer (hyper = jenseits, und boreas = der Nordwind) bezeichnet.<\/p>\n<p>Boreas war also der Name f\u00fcr den Nordwind, der Sturm und Winterk\u00e4lte mit sich brachte.<\/p>\n<p>Antike Reisende und Historiker berichten von einer hochrangigen religi\u00f6sen Gruppe, den Hyperboreern, deren Zentrum Elixoa auf der gleichnamigen Insel war, Ma nimmt an, dass diese mit der d\u00e4nischen Insel Seeland identisch ist. In dieser heiligen Stadt, die ausschlie\u00dflich von zahlreichen Tempeldienern bewohnt wurde, gab es eine hohe Schule f\u00fcr Priesterdichter, die von S\u00e4ngern und Musikern begleitet wurden. Der Name dieser Priester war Boredai und auf Gallisch Bairadion. Ihre Religion konzentrierte sich auf den Gott des Lichts, daher der Name Barden der Sonne, den sie bis zu ihrem Verschwinden trugen.<\/p>\n<p>(Die Barden werden sp\u00e4ter in Teil 11 behandelt)<\/p>\n<p>Das Land der Hyperboreer lag in den Regionen Nordeuropas und Nordasiens von Skandinavien \u00fcber Finnland bis nach Sibirien.<\/p>\n<p>Die Hyperboreer waren ein ruhiges Volk, das unter dem Einfluss der sich entwickelnden \u00c4thersph\u00e4re und den Bedingungen der sich verdichtenden Materie lebte und beeinflusst wurde. Sie waren sich des Blutes und der Lebenskr\u00e4fte, die im Stoffwechsel und in den Fortpflanzungsorganen brodelten, noch nicht bewusst. In den k\u00fchleren Regionen des Nordatlantiks entwickelte sich so eine Menschheit, die noch frei von der materialistischen Verh\u00e4rtung des Ichs war. Die alten griechischen Philosophen sprachen von einem geheimnisvollen Volk, dass hoch im Norden unter den paradiesisch unschuldigen Bedingungen der hyperboreischen Impulse lebte. So wurde die erste \u201ewei\u00dfe\u201c Rasse gebildet.<\/p>\n<p>Diese Menschen, die nahe am Nordpol lebten, wurden hatten ein \u201eoffenes\u201c Haupt und wurden so \u00fcber das Kronen Chakra vom Kosmos beeinflusst. Sie waren in der Lage, ihre Aufmerksamkeit auf die \u00e4u\u00dfere Welt zu richten, zu denken und zu empfinden. Ihre Entwicklung war vollkommen anders als die der Atlanter, die sich im S\u00fcdosten konzentrierten. In ihren K\u00f6rpern lag der Schwerpunk der kosmischen Kr\u00e4fte im Stoffwechsel.<\/p>\n<p>Das Land Hyperborea soll ein halbes Jahr lang eine klare Nacht und ein halbes Jahr lang einen klaren Tag gehabt haben, so dass man diesen Kontinent in den n\u00f6rdlichen Gebieten der Barentssee, des Wei\u00dfen Meeres und in der N\u00e4he von Sibirien und Finnland finden m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Selbst Homer berichtet in seiner Odyssee von diesen klaren N\u00e4chten in Hyperborea.<\/p>\n<p>Hyperborea befand sich in einem jungfr\u00e4ulichen, paradiesischen Zustand, und die Inseln in diesem Gebiet waren laut dem antiken griechischen Geschichtsschreiber Diodor von Sizilien so fruchtbar, dass sie sogar zwei Ernten pro Jahr einbrachten [2].<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen dies in die Zeit vor den planetarischen Ver\u00e4nderungen einordnen; damals war es in den Gebieten um Finnland viel w\u00e4rmer als heute. Danach \u00e4nderte sich das Klima drastisch und diese Gebiete wurden mit einem viel k\u00fchleren Klima konfrontiert.<\/p>\n<p>Die K\u00f6rper der Hyperboreer waren in diesen alten Zeiten eher pflanzlich und sie vermehrten sich auf pflanzliche Weise, d.h. ohne Befruchtung. Ein gro\u00dfes \u00e4therisches Wesen konnte mehrere &#8222;K\u00f6rper&#8220; enthalten und die \u00c4thermenschheit (des Paradieses) war sozusagen die Gruppenseele f\u00fcr viele K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Die Hyperboreer waren in sp\u00e4terer Zeit Verehrer des Sonnengottes Apollo und wurden im Wesentlichen als Priester des Apollo bezeichnet; sie lobten und verehrten diesen Gott t\u00e4glich. Das ist verst\u00e4ndlich, wenn man bedenkt, dass die H\u00e4lfte des Jahres die N\u00e4chte so hell waren, dass die Bewohner eine besondere Beziehung zum Sonnenlicht gehabt haben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>So inkarnierten sich sp\u00e4tere Lehrer der Menschheit in dieser unber\u00fchrten \u00e4therischen Welt des Nordens. Dies erkl\u00e4rt, warum viele V\u00f6lker ihre G\u00f6tter im Norden beherbergten. In sp\u00e4teren Zeiten verbreiteten diese Lehrer ihre Lehre in Form von Priestergemeinschaften, deren Zentrum in Nordskandinavien lag und die in einem Kreisbogen \u00fcber Europa bis zum Schwarzen Meer wirkten.<\/p>\n<p>Die Griechen brachten den Hyperboreern wertvolle Weihegaben, und manchmal kamen die Hyperboreer selbst nach Griechenland, wie der Hyperboreer und Priester des Apollon Abaris, der die alte Verwandtschaft mit den Bewohnern der Kykladen Insel Delos wieder belebte.<\/p>\n<p>Die Verbindung der Griechen mit den Hyperboreern kommt auch darin zum Ausdruck, dass sie die Entwicklungsstufe dieses Volk mit dem Einweihungsgrad &#8222;Schwan&#8220; bezeichnen; der Schwan war ein heiliges Tier und dem Gott Apollo geweiht, und bei seiner Geburt wurde er in einem Schwanenkarren ins sch\u00f6ne Hyperborea gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Hyperboreer lebten vegetarisch, ein gl\u00fcckliches und gesundes Leben, ohne schwere k\u00f6rperliche Arbeit, das Hunderte oder gar Tausende von Jahren dauern konnte.<\/p>\n<p>Im finnischen Nationalepos Kalevala lesen wir, wie die Mutter von W\u00e4in\u00e4m\u00f6inen, dem Gott der Poesie und Magie, ihn 700 Jahre vor seiner Geburt trug. Diese Bilder beziehen sich auf eine ferne Erdperiode, die Hyperborea genannt wird, in der der Mensch noch einen \u00e4therischen Lichtk\u00f6rper hatte. Zu dieser Zeit kannten die Menschen noch nicht den Tod und die Verwandlung von einer Form in eine andere. All diese Qualit\u00e4ten waren an den Mysterien Orten des Altertums bekannt, und diese paradiesischen, unsch\u00e4dlichen Zust\u00e4nde verschmolzen mit den Hyperboreern des nachatlantischen Zeitalters.<\/p>\n<p>Steiner zufolge beeinflussten die Hyperboreer nicht nur die Griechen spirituell, sondern auch die keltischen Druiden, und die hyperboreische Priesterschaft war die gemeinsame Inspirationsquelle sowohl f\u00fcr die griechische Apollo-Sonnenverehrung als auch f\u00fcr die keltisch-germanische Verehrung von Lug oder dem Sonnengott.<\/p>\n<p>Die Drotten, Trotten oder Trudi verbreiteten also unter dem Einfluss der Hyperboreer ihre Sonnenmysterien, die die \u00e4ltesten Mysterien in Europa waren und die die keltischen Druiden inspirierten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/the-spiritual-development-of-the-celtic-folk-soul-part-3\/\">Fortsetzung folgt in Teil 3<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>[1] Platon, Timaios und Kritias, Penguin Books Ltd, 2008<\/p>\n<p>[2] Sigismund von Gleich, Marksteine der Kulturgeschichte, Mellinger J.Ch. Verlag, 1982<\/p>\n<p>[3] Erika D\u00fchnfort, Irische Sagen und Legenden &#8211; Von Helden, Heiligen, Elfen und Druiden, Anaconda Verlag, 2012<\/p>\n<p>[4] Atonin Gadal, Het Dru\u00efdisme [Das Druidentum], Rozekruis Pers, Haarlem 2019<\/p>\n<p>[5] Hans Gs\u00e4nger, Irland. Insel des Abel. Die irischen Hochkreuze [Ireland. Isle of Abel. The Irish High Crosses], Verlag Die Kommenden, 1969<\/p>\n","protected":false},"author":923,"featured_media":14665,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110075],"tags_english_":[],"class_list":["post-105915","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-livingpast-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/105915","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/923"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105915"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105915"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=105915"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=105915"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}