{"id":105625,"date":"2024-06-16T06:00:33","date_gmt":"2024-06-16T06:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/?post_type=logon_article&#038;p=105625"},"modified":"2024-07-28T14:31:29","modified_gmt":"2024-07-28T14:31:29","slug":"ein-ton-im-himmelsgesang","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/ein-ton-im-himmelsgesang\/","title":{"rendered":"Ein Ton im Himmelsgesang"},"content":{"rendered":"<p><em>Ich stelle mit Erstaunen fest, dass das ganze Universum ein bunt gewebter Teppich aus unz\u00e4hligen Schwingungen ist; und jedes Lebewesen hat seinen Platz darin und beeinflusst durch seine Reaktionen den gesamten Teppich.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n<iframe style=\"border-radius: 12px;\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/5dqcfyBFX2xwGZbsNmcKCE?utm_source=generator\" width=\"100%\" height=\"352\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<blockquote><p>Zum Tone m\u00f6chte man werden<br \/>\nund sich vereinen in einem Himmelsgesang.<br \/>\nH\u00f6lderlin<\/p><\/blockquote>\n<p>Es scheint mir, dass in diesem sehns\u00fcchtigen Ausruf des Hyperion der ganze Weg und das Ziel unseres Menschseins schon enthalten sind.<\/p>\n<p>Wenn ich tief in mich hineinh\u00f6re, vernehme ich meinen Ton. Ich bin ein Klang in dem unermesslichen Orchester dieser Erde \u2013 ein ganz eigener Klang, einzigartig in seinem Ausdruck. Ein bunter Strau\u00df von Schwingungen, die in Resonanz oder auch in Dissonanz gehen mit anderen Menschen, mit der Natur, mit den Umst\u00e4nden, in denen ich mich befinde.<\/p>\n<p><strong>Der Weltinnenraum<\/strong><\/p>\n<p>Dann entstehen Akkorde, manchmal wundersch\u00f6n harmonisch, manchmal schmerzhaft disharmonisch. Ich erkenne, dass ich mit allen und allem verbunden bin, so wie Rilke sagt:<\/p>\n<blockquote><p><em>Durch alle Wesen reicht der eine Raum:<br \/>\n<\/em><em>Weltinnenraum. Die V\u00f6gel fliegen still<br \/>\n<\/em><em>durch uns hindurch. O, der wachsen will,<br \/>\n<\/em><em>ich seh hinaus und <\/em>in<em> mir w\u00e4chst der Baum.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Mit anderen Worten: alles was nur au\u00dfen zu sein scheint, ist auch gleichzeitig in einem gemeinsamen Innenraum, der von den sch\u00f6pferischen geistigen Kr\u00e4ften gebildet wird. Ja, dort ist es vor allen Dingen, dort ist es in seinem urspr\u00fcnglichen Zustand, in seiner Ursprungskraft.<\/p>\n<p>Aber die F\u00fclle des Geistigen m\u00f6chte sich zeigen, will in die Erscheinung treten. Auch ich bin eine ihrer Erscheinungen. Auch in mir gibt sich ein ganzes Spektrum von Kr\u00e4ften zu erkennen. Es hat Sinnesorgane entstehen lassen. Durch sie sehe ich die Eigenart der Dinge und Kr\u00e4fte von au\u00dfen. Das Innere, das Eigentliche, Urspr\u00fcngliche erlebt sich von au\u00dfen, ja l\u00e4sst in uns Menschen das Au\u00dfen sogar scheinbar eigenst\u00e4ndig werden.<\/p>\n<p>Ich erfahre die Sonne. Sie ist au\u00dferhalb von mir. Meine Augen lassen ihr Bild in meinem Gehirn entstehen. Ich sp\u00fcre, wie ihre Energie durch die Haut auf mich einwirkt, wie ihr Licht meine Psyche aufhellt, wie sie in meinen Stoffk\u00f6rper eindringt. Forscher sagen, sie bildet dort Vitamin D und vieles mehr. Nun dr\u00e4ngt es mich aber zugleich, wie es bei Rilke der Fall war, die Sonne, den Mond und das Sternenall bewusst zweifach anzuschauen. Dann sind sie als Schwingungsbereiche, als geistig-seelische Wesen von vornherein in mir. Ich bestehe aus ihnen und vielem anderen und dasselbe gilt f\u00fcr sie. Auch ich bin von vornherein in ihnen. Sie bestehen aus mir und vielem anderen.<\/p>\n<p>Ein \u00fcberw\u00e4ltigendes Gef\u00fchl erfasst mich: Alles, was durch meine Augen, Ohren, was im Geruch, Geschmack und im Ertasten in mich hineinflie\u00dft, ist von Anfang an Bestandteil von mir. Und nun, durch meine \u00e4u\u00dferen Sinne, gibt es sich zu erkennen. Durch mich erleben sich die Qualit\u00e4ten, die im Weltinnenraum ineinander verwoben sind, durch den Menschen tritt sich alles gegen\u00fcber, was eigentlich eins ist.<\/p>\n<p>Ich erkenne staunend, dass das ganze Universum ein buntgewebter Teppich aus unz\u00e4hligen Schwingungen ist; und jedes Gesch\u00f6pf hat darin seinen Platz und wirkt durch seine Reaktionen auf den gesamten Teppich ein.<\/p>\n<p><strong>Der selbst errichtete Kerker<\/strong><\/p>\n<p>Und hier beginnt meine Aufgabe. Die Aufgabe des Erwachens zu dem, was ist. Was mache ich mit all dem Hereingeflossenen?<\/p>\n<p>In den allermeisten F\u00e4llen sortiere ich sofort alles in meine zahlreichen Schubladen ein, die durch meine Konditionierung und meine Glaubenss\u00e4tze entstanden sind.<\/p>\n<p>Auf den Schubladen stehen Worte wie: \u201eGut f\u00fcr mich\u201c, \u201eSchlecht f\u00fcr mich\u201c, \u201eWissenswert\u201c, \u201eM\u00fcll\u201c, \u201eAngenehm\u201c, \u201eUnangenehm\u201c, \u201eSchmerzhaft\u201c, \u201eWichtig\u201c, und auf einer Schublade steht: \u201eSofort vergessen!\u201c.<\/p>\n<p>Was ich wo einsortiere, wird vom Resonanzgesetz bestimmt. Gleiche Schwingungen landen in gleichen Schubladen, dissonante Schwingungen werden aussortiert oder gelangen in die entsprechende Schublade. So schaffe ich ein elektromagnetisches Schwingungsfeld um mich herum, das mich zwingt, auf eine gewisse Art wahrzunehmen und zu handeln.<\/p>\n<p>Nur was zu diesem Feld passt, erregt mein Interesse. Nur das, worauf sich meine Aufmerksamkeit richtet, nehme ich wahr. Alles andere wird ausgeblendet. Ich baue und unterhalte also mein eigenes Gef\u00e4ngnis. Selbst der sch\u00f6nste Klang, den ich hervorbringen kann, \u00e4ndert daran nichts. Er versch\u00f6nert einfach nur meinen Kerker.<\/p>\n<p>Auf youtube findet sich ein Video, das mich sehr betroffen gemacht hat, denn es deklariert so klar unsere Blindheit. Der Betrachter wird aufgefordert, die Ballwechsel einer Basketballmannschaft zu z\u00e4hlen. Am Ende des Videos wird gefragt, ob man den B\u00e4r gesehen hat, der quer \u00fcber das Spielfeld gelaufen ist. Die allermeisten Zuschauer haben den B\u00e4r nicht gesehen. Erst wenn man beim erneuten Abspielen des Videos seine Aufmerksamkeit auf den B\u00e4ren richtet, sieht man ihn ganz gem\u00fctlich \u00fcber das Spielfeld laufen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Das beweist, dass wir nur das wahrnehmen, worauf unsere Aufmerksamkeit gerichtet ist.<\/p>\n<p>Auch Lao Tse erz\u00e4hlt im 12. Kapitel des <em>Tao te King<\/em> von diesem Gef\u00e4ngnis:<\/p>\n<blockquote><p><em>Die f\u00fcnf Farben blenden das Auge.<br \/>\n<\/em><em>Die f\u00fcnf T\u00f6ne bet\u00e4uben das Ohr.<br \/>\n<\/em><em>Die f\u00fcnf Geschm\u00e4cker verderben den Geschmack.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Rasendes Reiten und Jagen verwirrt das menschliche Herz.<br \/>\n<\/em><em>M\u00fchsam zu erringende G\u00fcter f\u00fchren den Menschen zu verderblichen Taten.<\/em><\/p>\n<p><em>Darum besch\u00e4ftigt sich der Weise mit seinem Inneren<br \/>\n<\/em><em>und nicht mit seinen Augen. [\u2026]<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Er verwirft alles, was von au\u00dfen kommt, und verlangt nach dem, was innen im K\u00f6nigreich des Herzens ist. So zerbricht er die Kette aus Ursachen und Wirkungen.<\/p>\n<p><strong>Sehnsucht nach dem All<\/strong><\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Sehnsucht ergreift mich. Ich wei\u00df, es gibt noch viel m\u00e4chtigere Schwingungen, wundersch\u00f6n, licht und erhaben \u00fcber alles Stoffliche. Strahlen aus einer geistigen, ewigen Ordnung. Ich kann sie sp\u00fcren, wenn ich ganz tief in mich eintauche. Sie kommen aus diesem K\u00f6nigreich des Herzens, von dem Lao Tse spricht.<\/p>\n<p>Gertrud von le Fort beschreibt es so:<\/p>\n<blockquote><p><em>Ich hab so m\u00e4chtige Tr\u00e4ume.<br \/>\n<\/em><em>Ich wei\u00df wohl ihr Begehr:<br \/>\n<\/em><em>bei Nacht durch weite R\u00e4ume<br \/>\n<\/em><em>sucht jeder Quell das Meer.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ich bin ein Tropfen, der dieses Meer sucht. Wenn der Tropfen aus der Quelle ans Tageslicht str\u00f6mt, hat er eine lange Reise durch Sand, Erde und Stein hinter sich. Doch wenn er sich einmal dem Bach \u00fcbergeben hat, gibt es kein Halten mehr. Er war schon immer ein Teil des Meeres und so zieht ihn seine Resonanz unaufhaltsam \u00fcber Fluss und Strom dem Meer zu, der Vereinigung mit seinem Ursprung entgegen.<\/p>\n<p>Die Reise des Wassers durch die Dunkelheit der Erde gleicht meinen Erfahrungen, die ich in der stofflichen Welt mache. Sie reinigen mich, entfernen allen Schmutz und alles, was mich daran hindert, aufzusteigen und mich der Quelle zu \u00fcberlassen, die mich ins Licht zieht und dem g\u00f6ttlichen Strom \u00fcbergibt, der mich mit meinem Ursprung vereint.<\/p>\n<p>Im <em>Corpus Hermeticum<\/em> im 2. Band spricht Pymander zu Hermes \u00fcber diesen Prozess:<\/p>\n<blockquote><p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"78\">\n<li><em> Wennn du dich selbst nicht Gott gleich machst, kannst du ihn nicht begreifen; denn nur das Gleiche begreift das Gleiche.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"79\">\n<li><em> Wachse auf zu einer ma\u00dflosen Gr\u00f6\u00dfe, entsteige allen K\u00f6rpern, erhebe dich \u00fcber alle Zeit, werde Ewigkeit! Dann wirst du Gott begreifen.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"80\">\n<li><em> Lass den Gedanken dich durchdringen, dass dir nichts unm\u00f6glich ist, betrachte dich als unsterblich und imstande, alles zu verstehen, alle Kunst, alle Wissenschaft, die Art von allem, was lebt.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"81\">\n<li><em> Werde h\u00f6her als alle H\u00f6hen und tiefer als alle Tiefen.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"82\">\n<li><em> Sammle in dir alle Empfindungen alles Geschaffenen: des Feuers und des Wassers, des Trockenen und des Feuchten und denke dich hinein, gleichzeitig \u00fcberall zu sein; auf der Erde, im Meer, in der Luft, dass du noch ganz unerschaffen bist, dass du im Mutterscho\u00df bist, J\u00fcngling, Greis, dass du gestorben bist, dass du an jener Seite des Todes bist. Wenn du dies alles gleichzeitig in deinem Bewusstsein erfassen kannst: Zeiten, Orte, Geschehnisse, Eigenschaften und Mengen, dann kannst du Gott verstehen.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"83\">\n<li><em> Wenn du aber deine Seele gefangen h\u00e4ltst, wenn du sie stets herunterdr\u00fcckst und immer nur sagst: \u201eIch begreife nichts, ich kann nichts, ich habe Angst vorm Meer, ich vermag nicht, bis in den Himmel hinaufzusteigen; ich wei\u00df nicht, was ich einmal war, noch was ich sein werde\u201c, was hast du dann mit Gott zu schaffen? <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><strong>[2]<\/strong><\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist eine unglaubliche und m\u00e4chtige Botschaft, die Pymander hier an Hermes richtet. Doch gleichzeitig ist sie auch sehr entmutigend. \u201eEntsteige allen K\u00f6rpern, erhebe dich \u00fcber alle Zeit, werde Ewigkeit!\u201c Und: \u201eWenn du dies alles gleichzeitig in deinem Bewusstsein erfassen kannst, Zeiten, Orte, Geschehnisse, Eigenschaften und Mengen, dann kannst du Gott verstehen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Instrument f\u00fcr das g\u00f6ttliche Wesen<\/strong><\/p>\n<p>Wer kann das auch nur ann\u00e4hernd von sich sagen? Was f\u00fcr ein endloser, m\u00fchsamer Prozess liegt da vor uns! Und doch ist dies unser Auftrag und wir besitzen alle die M\u00f6glichkeiten und Eigenschaften in unserem innersten Wesen, die diesen Weg verwirklichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es bedeutet, dass wir uns wie ein Instrument auf das g\u00f6ttliche Wesen abstimmen. Unsere Schwingungen m\u00fcssen sich dem Klang des Geistes, der aus unserem innersten Herzen str\u00f6mt, hingeben und sich verwandeln lassen.<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnen wir nur begrenzt selbst verrichten. Unsere Aufgabe ist es, ein gutes Instrument zu sein. Aber wir sind es nicht, die dann darauf spielen.<\/p>\n<p>Der Geigenbauer Martin Schleske sagt dar\u00fcber:<\/p>\n<blockquote><p><em>Wir werden von Gott gespielt und dieser Welt geschenkt. Es ist wie die Musik, die sich dem Instrument schenkt, obgleich es doch das Instrument ist, das sie spielt.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Musiker wird nicht zur Geige und doch wird er mit ihr ganz eins. Im Spielen mit ihr entsteht der eine gemeinsame Klang, den man nicht zerlegen kann. Niemand k\u00e4me auf die Idee zu sagen: \u201eDiese H\u00e4lfte des Klanges geh\u00f6rt zum Instrument, jene H\u00e4lfte zum Musiker.\u201c [&#8230;]<\/em><\/p>\n<p><em>Das Instrument gibt sich ganz in die Hand des Musikers, und der Musiker ist ganz im Klang des Instrumentes. <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><strong>[3]<\/strong><\/a><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Alles Irdische lebt von der Strahlung der stofflichen Sonne. Alles Ewig-Geistige lebt von der Strahlung des ewigen Geistes. Dieser Geist flie\u00dft in unser geistiges Wesen ein und verwandelt uns. Er erschafft aus uns ein Instrument, durch das er seine Musik in diese Welt hineinflie\u00dfen lassen kann, um sie f\u00fcr alle h\u00f6rbar zu machen.<\/p>\n<p>Erst wenn diese Umwandlung vollendet ist, sind wir zu einem Ton geworden, der sich in einen Himmelsgesang einf\u00fcgt. Dann erkennen wir auch, dass jeder Klang, selbst eine Dissonanz, gebraucht wird in der gro\u00dfen Komposition, die die himmlischen Kr\u00e4fte in jedem Augenblick neu erschaffen. Was gibt es Gr\u00f6\u00dferes, als in einer solchen g\u00f6ttlichen Symphonie aufzugehen!<\/p>\n<p>Es gibt eine wundersch\u00f6ne Geschichte \u00fcber den Gr\u00fcnder des <em>Internationalen Sufi-Ordens<\/em>, Hazrat Inayat Khan, der auch ein bekannter Musiker war.<\/p>\n<p>Eines Tages legte Hazrat Inayat Khan seine Vina f\u00fcr immer beiseite. \u00dcber dieses ergreifende Opfer berichtet er selbst:<\/p>\n<blockquote><p><em>Ich gab meine Musik auf, weil ich von ihr alles empfangen hatte, was ich empfangen sollte. Wer Gott dienen will, muss das opfern, was ihm am liebsten ist. Und so opferte ich meine Musik.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich hatte Lieder komponiert, ich sang und spielte die Vina und in Aus\u00fcbung dieser Musik erreichte ich eine Stufe, auf der ich die Musik der Sph\u00e4ren ber\u00fchrte. <\/em><\/p>\n<p><em>Da wurde jede Seele f\u00fcr mich eine Musiknote, und alles Leben wurde Musik. [&#8230;] Und wenn ich nun etwas tue, dann ist es dies, dass ich statt der Instrumente die Seelen stimme, statt der Noten Menschen harmonisiere. Wenn irgendetwas in meiner Philosophie ist, dann das Gesetz der Harmonie, wonach man sich in Harmonie mit sich selbst und mit anderen bringen muss. [\u2026]<\/em><\/p>\n<p><em>Ich spielte die Vina, bis mein eigenes Herz zu diesem Instrument wurde. Dann brachte ich dieses Instrument dem G\u00f6ttlichen Musiker dar, dem einzigen Musiker, den es gibt. Seither wurde ich seine Fl\u00f6te. Und wenn er will, spielt er seine Musik.\u201c<\/em><em> <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><strong>[4]<\/strong><\/a><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>In dieser Geschichte spiegelt sich meine tiefste Sehnsucht wider: zu einer Musik zu werden, die der G\u00f6ttliche Musiker durch mich spielt, um sie der Welt zu schenken, die sie nie n\u00f6tiger gebraucht hat als jetzt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xNSgmm9FX2s\">TFL Viral &#8211; Awareness Test (Moonwalking Bear) (youtube.com)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> In: Jan van Rijckenborgh, <em>Die \u00c4gyptische Urgnosis<\/em> <em>I<\/em>, 2. Buch: <em>Pymander zu Hermes<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <em>Martin Schleske, Der Klang, <\/em>K\u00f6sel Verlag, 2013, S. 32<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Hazrat Inayat Khan, <em>Musik und kosmische Harmonie<\/em>, Verlag Heilbronn, 2004, S.11<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":105790,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110101],"tags_english_":[],"class_list":["post-105625","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-spiritsoul-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/105625","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/105790"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105625"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105625"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=105625"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=105625"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}