{"id":104042,"date":"2024-04-19T08:00:19","date_gmt":"2024-04-19T08:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/?post_type=logon_article&#038;p=104042"},"modified":"2024-07-28T14:01:05","modified_gmt":"2024-07-28T14:01:05","slug":"wer-ist-der-traeumende","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/wer-ist-der-traeumende\/","title":{"rendered":"Wer ist der Tr\u00e4umende"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer ist es, der die Wellen bewegt, die mich umfangen und mich in ihren Rhythmus aufnehmen wollen? Wer ruft mich und bittet, dass ich mich auf ihn einlasse, mich ihm anvertraue?<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n<iframe style=\"border-radius:12px\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/4LivbGRKiTVPloHAwmJfn5?utm_source=generator\" width=\"100%\" height=\"352\" frameBorder=\"0\" allowfullscreen=\"\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\"><\/iframe><\/p>\n<p>Immer gibt es etwas zu tun, zu empfinden, zu denken, wahrzunehmen. Was treibt mich an? Was bewegt mich? Darf ich mal Pause machen? Mal heruntertreten von der B\u00fchne, mal \u201enicht sein\u201c?<\/p>\n<p>Ein Gedicht beginnt mit den Worten: \u201eGelassen stieg die Nacht ans Land\u201c <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Nat\u00fcrlich, hier ist der Ausweg. Schlafen, tr\u00e4umen \u2013 und dann der Tiefschlaf. Die Nacht nimmt mich hinweg; gelassen, ruhig l\u00f6st sie mich auf in ihren Wogen. Und sp\u00fclt mich erneut ans Land. Mein Bewusstsein setzt sich am Morgen wieder zusammen. Geschieht das von selbst? Wer bringt mein Ich erneut zum Vorschein \u2013 und das jeden Tag ein wenig anders? Wie unterschiedlich sind doch all meine Tage und Lebensetappen! Und gleichwohl empfinde ich mich immer als denselben, als dieselbe Individualit\u00e4t. Wie ist das m\u00f6glich? Wer ist es, der durch all meine Wandlungen hin derselbe ist?<\/p>\n<p>\u201eIch liebe meines Wesens Dunkelstunden, in welchen meine Sinne sich vertiefen.\u201c <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Dichterische Worte leiten uns in die Tiefe. Schauen, lauschen \u2026 in ein Nichts. Einst wurde mir der Rat gegeben: \u201eBleib doch mit den Beinen auf dem Boden.\u201c Doch zu vielf\u00e4ltig waren die Hinweise, die auf einen ganz anderen \u201eBoden\u201c deuteten. \u00dcberall in der Natur schimmert er hindurch, und gute Schriften k\u00fcnden von ihm. Jahre gingen dahin, Jahre des Suchens, Forschens, Besinnens. Und dann \u2026, ja dann sch\u00e4lte er sich heraus aus dem scheinbaren Nichts. Etwas machte sich erfahrbar: ein H\u00f6ren, ein Schauen, ein Umfangen. Ich werde geh\u00f6rt, werde angeschaut, umfangen, werde \u201eangesprochen\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDas, was unerschaffen ist [\u2026], wohnt in dir\u201c, spricht die<em> Stimme der Stille<\/em> von H.P. Blavatsky<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>. Das B\u00fcchlein berichtet von einem \u201eschweigenden Sprecher\u201c. Und da ist er nun. Was sagt er, der \u201eschweigende Sprecher\u201c? Schenkt er mir die M\u00f6glichkeit, ihn zu verstehen? \u201eWir k\u00f6nnen zusammen gehen\u201c, so \u00fcbersetze ich seinen Impuls.<\/p>\n<p>Wellen gehen von ihm aus \u2013 wollen sie in mir zu \u201eLand\u201c werden? Sind sie gar sein \u201eBlut\u201c, das ich trinken soll? Ein Atem ber\u00fchrt mich. Bin ich bereit, mich einatmen zu lassen? Passen wir denn \u00fcberhaupt zusammen?<\/p>\n<p>\u201eIch war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben.\u201c <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Wie Schuppen f\u00e4llt es mir von den Augen. Ein Gestaltloser will bekleidet werden, will Gestalt gewinnen. Ein Grundton will zu Melodien werden. Doch, wenn ich klingen soll \u2013 sind wir denn im Einklang miteinander?<\/p>\n<p>Ein Schwindelgef\u00fchl ergreift mich. Wer ist es, der die Wellen bewegt, die mich umfangen, umsp\u00fclen, mich in ihren Rhythmus aufnehmen wollen? Wer ruft mich und bittet, dass ich mich auf ihn einlasse, mich ihm anvertraue?<\/p>\n<p>Wie viel Geduld musste dieser Unsichtbare, Gestaltlose wohl aufwenden, wie viele Zeitepochen musste er ausharren, bis ich auch nur vage etwas von seiner Existenz, seiner Gegenwart zu ahnen begann! Ganz offensichtlich gleiche ich felsigem Land, st\u00f6rrischem Material, bin Widerstand, Widerspruch, Ego. Wie vielf\u00e4ltig sind die Werte \u2013 so wird mir jetzt klar \u2013, die mir zugeflossen sind, die er mir geschenkt hat! Ich habe sie entgegengenommen, mich mit ihnen geschm\u00fcckt, mich zur Geltung gebracht. Sie haben mich zu \u201ejemandem\u201c gemacht.<\/p>\n<p>Und trotz alldem! Eines Tages konnte es geschehen. Vielleicht haben Scheitern und bittere Erfahrungen dazu beigetragen. Er konnte sich offenbaren. Der Unsichtbare trat mir vor Augen, vor <em>die<\/em> Augen, die er in mir hat wachsen lassen. Seine Dimensionen haben die Grundfesten meiner Existenz ins Wanken, ja zum Einsturz gebracht. Und gerade hierbei wurde deutlich, dass er mich \u201eunendlich sanft in seinen H\u00e4nden h\u00e4lt\u201c <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>.<\/p>\n<p>Ich lausche dem Wind, lasse die heranschlagenden Wellen in mich eintreten. In der Muschel t\u00f6nt das Meer. Verstehe ich seine Sprache? Ich lebte von ihm abgewandt, bewegte mich in kleinen Windungen, mitgezogen auf den Wegen der Menge. \u201eEin Traum, ein Traum ist unser Leben auf Erden hier. Wie Schatten auf den Wogen schweben und schwinden wir.\u201c <a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Das Leben ist ein Traum. Alles, was geschieht, verschwindet wie ein Spuk. Wo geht es hin? Wer ist der Tr\u00e4umende, wer empf\u00e4ngt die Inhalte unseres Lebens?<\/p>\n<p>Ein Dichter sagte: \u201eWir sind die Bienen des Unsichtbaren.\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Der abgr\u00fcndig Tiefe nimmt entgegen, was wir tun, was wir leben. All unsere W\u00fcnsche, \u00c4ngste, Vorstellungen gleiten hin zu ihm. Und was geschieht mit ihnen? Ja, er erntet uns, und doch \u2026 wir passen nicht richtig zusammen, sind noch nicht das richtige Paar f\u00fcr die Ewigkeit. Unvollkommenes passt nicht zu Vollkommenem, Illusion\u00e4res nicht zu Wirklichem. Und so erhalten wir uns zur\u00fcck, immer wieder, jeden Moment. Er atmet uns ein \u2013 und atmet uns wieder aus. Und bei jedem Ausatmen flie\u00dft etwas von ihm mit hinein in uns. Kaum sp\u00fcrbar empfangen wir uns in jedem Moment ein wenig transformiert zur\u00fcck. Und eines Tages \u2026 ist Reifung da, Einsicht, Ahnung, Offenheit.<\/p>\n<p>Ganz neu stelle ich die Frage: Warum besitze ich dieses Ego, warum bin ich dieses Ego, das sich in seinen eigenen W\u00e4nden einrichtet und sie verteidigt? K\u00f6nnte es sein, dass dies mit der Weltordnung zu tun hat, zu der ich geh\u00f6re? Mit der Eigenart <em>seines<\/em> Traumes? Und eine weitere Frage, eine bange Vermutung gesellt sich hinzu: Hatte der Schweigende, der Gestaltlose, der Kosmische einen Wunsch, eine Vorstellung, die sich nur so verwirklichen lie\u00df? Musste er in einen Schlaf fallen und eine Welt tr\u00e4umen, um zu erkennen, was es mit seiner Vorstellung, seinem Wunsch auf sich hat?<\/p>\n<p>Der Vorstellung von einem eigenst\u00e4ndigen Leben, einem eigenst\u00e4ndigen Selbst? Einem Wunsch, der nicht zur g\u00f6ttlichen Wirklichkeit passt?<\/p>\n<p>Ich geh\u00f6re zu den Erzeugnissen des Traumes, durchlebe das Konzept tr\u00e4umender G\u00f6tter. Erweist sich das Konzept f\u00fcr sie als Alptraum? Ein Dichter mahnt:<\/p>\n<blockquote><p><em>Jetzt w\u00e4r es Zeit, dass G\u00f6tter tr\u00e4ten aus <\/em><em>bewohnten Dingen \u2026<br \/>\n<\/em><em>Und dass sie jede Wand in meinem Haus\u00a0 <\/em><em>umschl\u00fcgen. [\u2026]<br \/>\n<\/em><em>ein neues Atemfeld. Oh G\u00f6tter, G\u00f6tter!<br \/>\n<\/em><em>Ihr Oftgekommnen, Schl\u00e4fer in den Dingen,<br \/>\n<\/em><em>die heiter aufstehn [\u2026]<\/em><\/p>\n<p><em>Noch einmal sei es euer Morgen, G\u00f6tter.<br \/>\n<\/em><em>Wir wiederholen. Ihr allein seid Ursprung.<br \/>\n<\/em><em>Die Welt steht auf mit euch, und Anfang gl\u00e4nzt<br \/>\n<\/em><em>an allen Bruchstelln unseres Misslingens. <a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><strong>[8]<\/strong><\/a><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tr\u00e4umende G\u00f6tter. Wir sind ihre Abbilder, spukhaft, verzerrt, wie es im Traum eben so ist. Wir f\u00fchren Kriege gegeneinander. Doch irgendwann erwachen die G\u00f6tter. Und was geschieht dann mit ihren Abbildern? Nun werden sie gefordert, etwas zu verstehen. Wir sind auf Transformation angelegt. Der Erwachende \u00fcbertr\u00e4gt \u201eseinem Menschen\u201c etwas von sich selbst. Er h\u00e4ngt an mir, wir sind miteinander verbunden, er bedarf meiner, um sich auszudr\u00fccken, auch in dem gewaltigen Geschehen, was nun stattfinden will. So bittet er mich, wortlos, schweigend, auch sein Erwachen abzubilden und damit zu erm\u00f6glichen. Ein neuer Kopf ist angesagt und ein neues Herz und neue Gliedma\u00dfen, abgestimmt auf ihn, unsichtbar wie er. Denn sie sind Tr\u00e4ger im Grenzenlosen. Und es wird m\u00f6glich, weil er mich Anteil haben l\u00e4sst an seinem Erwachen.<\/p>\n<p>Mein bisheriges Denken, Empfinden, Wollen und Handeln treten mir vor Augen. Alles, was ich mit meinem bisherigen Bewusstsein getan habe und tue, ist schattenhaftes Spiel, Bestandteil des g\u00f6ttlichen Traumes. Seelenaspekte, von ihm empfangen und ihm doch gleichsam geraubt, leben in mir \u2013 mit ihnen spinne ich den Traum fort, ja will es tun, auch wenn das Erwachen einsetzt. Ein innerer Kampf beginnt. Ist es nicht sch\u00f6n, das abgetrennte, eigenst\u00e4ndige Dasein? Auch wenn ich Schauspieler bin, so kann ich doch Teile des Drehbuches selbst schreiben und mich selbst erfinden. Ich habe einen Verstand. Welch ein Magier ist er, welch ein Zauberer! Mit aufgehenden neuen Augen schaue ich den Verstand an und sehe, wie er die Dinge zur Realit\u00e4t macht. Wie er vorgaukelt, dass es Realit\u00e4t ist, was wir tun und was uns begegnet. Ich sehe ihm mit den neuen Augen zu, wie er mich, wie er sich selbst in seiner Zauberkunst gefangen h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Der tr\u00e4umende Gott nimmt all dies in sich auf. Ist es mehr f\u00fcr ihn als ein Kino? Er erlebt mit, wie wir das Grundprinzip seines Traumes verwirklichen wollen und dabei scheitern und uns verstricken und verwunden. Wenn G\u00f6tter tr\u00e4umen, ist es jedoch anders, als wenn wir es tun. Es geschieht in der g\u00f6ttlichen Wirklichkeit, einer Wirklichkeit, die wir nicht besitzen. Und von ihr ergie\u00dft sich immer etwas in das Getr\u00e4umte hinein. Wir empfangen Kr\u00e4fte aus dem Wirklichen und wenden sie an, entwickeln damit Kulturen und Religionen, vergolden mit ihnen die Scheinwirklichkeit. Aber sie lassen uns auch von H\u00f6herem tr\u00e4umen. Es sind F\u00e4den h\u00f6herer Dimensionen, goldene F\u00e4den, die wir in unsere schattenhaften Strukturen hineinweben. Und sie sind es, die uns eines Tages nachdenklich machen, uns innehalten lassen. Mitten im Schein gl\u00e4nzt Wahrheit auf.<\/p>\n<p>Bewusstseinswogen des Alls erfassen den tr\u00e4umenden Gott und dr\u00e4ngen ihn zum Erwachen. Eine kosmische Morgenr\u00f6te, Licht des All-Bewusstseins geht daran, den Traum vom abgetrennten Selbst aufzul\u00f6sen. Und der Traum beginnt sich auszutr\u00e4umen. Mitten im illusion\u00e4ren, sterblichen Gewand bildet sich eine Struktur, ein \u00e4therisches seelisches Gewand, unsterbliche Wirklichkeit. Mit diesem Gewand kann der Gott im Grenzenlosen wirken, kann Welten tragen und gestalten, kann alte Welten aufl\u00f6sen und herrlichere, reifere bilden.<\/p>\n<p>Wir erleben einen kleinen Abglanz davon mit. Aber nicht zu viel. Denn der alte Verstand ist noch t\u00e4tig und greift nach dem, was da kommt, um es in seiner Welt zur Wirklichkeit zu machen. Noch besitzt er Seelenteile des Tr\u00e4umenden. Bis auch sie sich aufl\u00f6sen und ein neues Denken seinen Platz einnimmt.<\/p>\n<p>Kommunikation entsteht, sch\u00f6pferische Kommunikation mit dem Urbild, dem Gott. Ich lausche, schaue, lasse mich ergreifen. \u201eIch habe den Herrn allzeit vor Augen\u201c, sagt der Psalmendichter<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>. In meine Hingabe an den Gott, an seine Wirklichkeit, nehme ich alles mit hinein, was ich in der Welt der Illusion wahrnehme. Ich nehme es auf in den sich bildenden neuen Herzensraum, in das sich bildende neue Bewusstsein. Die Neusch\u00f6pfung, das Erwachen, bedarf des Mitnehmens anderer, bedarf der weiten Seelenstruktur, in die viele \u2013 Menschen, Tiere, Pflanzen, die Erde \u2013 eintreten k\u00f6nnen. Meine Wahrnehmung taucht sie ein in das, was von dem inneren Gott in mir lebt. Das Erwachen betrifft eine Weltordnung. Vieles von ihr wandelt sich, wenn es in die Wirklichkeit eingetaucht wird. Anderes l\u00f6st sich auf, auch bitter, schmerzhaft. Dem dient die Zeit. Viele Helfer, viele Zeitr\u00e4ume werden ben\u00f6tigt f\u00fcr das Erwachen und die Verwandlung.<\/p>\n<p>Die kosmische Liebe vereint uns. Sie l\u00e4sst das Wunder geschehen, das allem nachtr\u00e4glich einen hohen Sinn gibt: Im erwachenden Gott individualisiert sich das All, tritt das wahre menschliche Selbst in die Erscheinung. Nicht das abgetrennte Selbst. Gesch\u00f6pf und Sch\u00f6pfer flie\u00dfen in der Allgegenwart zusammen, im All, im Ganzen. Sie sind aufeinander angewiesen in einem gro\u00dfen Wirken. Eine Zwei-Einheit entsteht, in tiefer Erkenntnis und Freude, wie sie vorher kaum m\u00f6glich war. Gottess\u00f6hne ohne Zahl, Gottess\u00f6hne neuer Art wachsen heran. Und das bedurfte des Nicht-Ortes, des Ortes im Traum, in der \u201eSchwachheit des Fleisches\u201c, des Ortes, in dem auch das Gesch\u00f6pf erwachen kann. Im Reich der Illusionen, im \u201eStall\u201c steht die Krippe f\u00fcr den neuen Menschen.<\/p>\n<p>\u201eDas Geheimnis, das verborgen gewesen ist von der Welt her und von den Zeiten her, es wird [in uns] geoffenbart.\u201c <a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Eduard M\u00f6rike, <em>Um Mitternacht<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Rainer Maria Rilke, <em>Ich liebe meines Wesens Dunkelstunden<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> H.P. Blavatksy, <em>Die Stimme der Stille, <\/em>5. Auflage, Graz 1976, S. 21<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Matth. 25, 36<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Rainer Maria Rilke, <em>Herbst (Die Bl\u00e4tter fallen)<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Johann Gottfried Herder<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Rainer Maria Rilke, im Brief an Witold von Hulewicz vom 13.11.1925<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Rainer Maria Rilke, <em>Jetzt w\u00e4r es Zeit, dass G\u00f6tter tr\u00e4ten<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Psalm 16, 8<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Kol. 1, 26<\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":104150,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110101],"tags_english_":[],"class_list":["post-104042","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-spiritsoul-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/104042","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104042"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104042"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=104042"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=104042"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}