{"id":102918,"date":"2023-06-06T07:04:30","date_gmt":"2023-06-06T07:04:30","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/?post_type=logon_article&#038;p=102918"},"modified":"2023-08-03T12:57:17","modified_gmt":"2023-08-03T12:57:17","slug":"erde-in-mir-himmel-in-mir","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/erde-in-mir-himmel-in-mir\/","title":{"rendered":"Erde in mir, Himmel in mir"},"content":{"rendered":"<p>Ein Mythos der Maori erz\u00e4hlt, dass Himmel und Erde, das Ehepaar Rangi und Papa, am Anfang so eng in Liebe umschlungen beieinander lagen, dass ihre Kinder im Dunkeln lagen. Es fragte sich einer, wie es w\u00e4re, im Licht zu leben. Nach zahlreichen Versuchen schaffte es der Sohn Tane, die beiden ein wenig auseinander zu schieben.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> So entstanden Zeit und Raum f\u00fcr unser Leben.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung der Geschichte spielt sich genau so ab wie bei Jakob B\u00f6hme:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e<em>Die Formen der Natur sind unz\u00e4hlig und jede erschafft einen Willen gem\u00e4\u00df ihrer Eigenschaft. So entstehen Gegensatz und Kampf im Sein aller Lebewesen. Sie f\u00fchren Krieg gegeneinander, halten sich in Gefangenschaft und t\u00f6ten sich gegenseitig.\u201c<\/em> <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p><\/blockquote>\n<h4>Entfernung<\/h4>\n<p>Tats\u00e4chlich sind in meinem Leben Himmel und Erde voneinander entfernt. Die klar und strahlend blauen Ideale meines Himmels spiegeln sich weder auf meinem Schreibtisch noch in meinem Garten. Am einem Ort herrscht die Computerfirma und am anderen herrschen die Schnecken. Schritt f\u00fcr Schritt besteige ich Berge, um meinem Himmel n\u00e4her zu kommen. Mit jedem Schritt lasse ich Schwerkraft, Tr\u00e4gheit und Anhaftungen los. Meine Geschicklichkeit, Ausdauer und Selbstbeherrschung nehmen zu, und so kommt es vor, dass ich einen Berggipfel erreiche, wo ich die Kraft des Himmels und der Erde gleicherma\u00dfen durch mich hindurchstr\u00f6men f\u00fchle. Und wem begegne ich dort oben ? Der T. (ich will ihn nicht verteufeln, obwohl oder weil ich ihn von fr\u00fcher kenne) kommt mir strammen Schrittes und freudestrahlend entgegen. \u201eIst das nicht wundervoll?\u201c schw\u00e4rmt er. Als ich in der grauen W\u00fcste meines Lebens umherirrte, war T. \u00f6fters\u00a0 aufgetaucht und hatte mir das Blaue vom Himmel herunter versprochen. Schau mal hier und schau mal da, wie wundervoll. Wie oft habe ich schon auf ihn geh\u00f6rt und bin brav, wie das Rotk\u00e4ppchen, Blumen pfl\u00fccken gegangen. Was hat er mir heute zu sagen? \u201eGenie\u00dfe deinen Erfolg, ruhe dich aus. Der Himmel geh\u00f6rt dir, die Erde geh\u00f6rt dir. Du bist frei. Es kann dir nichts geschehen.\u201c Ja, ich bin \u00fcberzeugt, dass mir nichts geschieht, denn das Universum funktioniert haargenau, schon lange. Angesichts der Gr\u00f6\u00dfe des Himmels und der Welt scheint meine Frage so unbedeutend: \u201eWas tue ich mit diesem Augenblick meines Lebens?\u201d<\/p>\n<h4>Urspr\u00fcnge und Aussichten<\/h4>\n<p>Bei Rudolf Steiner<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> k\u00f6nnen wir lesen, dass in voratlantischen Zeiten die Sonne, der Mond und die Erde eins waren. (Rudolf Steiner nennt diese damalige Konstellation \u201eErde\u201d). Damals bewohnten viele m\u00e4chtige, strahlende Wesen die Erde, so erl\u00e4utert er in hellsichtiger Schau: Engel, Erzengel, Urkr\u00e4fte und h\u00f6here Hierarchien.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Jene Erde strahlte von Liebe, Bewusstsein, Energie und Sch\u00f6pferkraft, wobei unser menschliches Vokabular dies nur in stammelnden Worten beschreibt. Der Mensch existierte als schlafender Keim. Wir waren dort, was unser Bewusstsein anbetrifft, so etwas wie Steine oder Pflanzensamen. Als die Sonne und sp\u00e4ter der Mond die Erde verlie\u00dfen, begann der Mensch aufzuwachen. Er empfing von au\u00dfen die geistigen Sch\u00f6pferkr\u00e4fte und erlebte eine Dualit\u00e4t von ich und du, innen und au\u00dfen, Himmel und Erde. Im Laufe langer Entwicklungszyklen entwickelte sich der Mensch, wurde pflanzenhaft, tierhaft, und das wars dann auch. \u201eMenschen\u201d werden wir sein, wenn wir das Sonnenpotential in uns entdeckt haben und sch\u00f6pferisch, liebend und strahlend diese Erde bewohnen werden.<\/p>\n<p>Bei Max Heindel <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> k\u00f6nnen wir lesen, dass der Mensch w\u00e4hrend der n\u00e4chsten dreieinhalb Erdzyklen ganz besonders von \u201eMerkurkr\u00e4ften\u201d unterst\u00fctzt und unterrichtet wird. Diese helfen uns, unsere h\u00f6heren Bewusstseinstr\u00e4ger \u201eaus dem Gef\u00e4ngnis des K\u00f6rpers zu befreien, so dass dieser ein freies Wohnhaus statt eines Gef\u00e4ngnisses\u201c sein wird. Im Moment bewegt sich unser Denken meist nur im Rahmen von unbewussten Eingebungen, Instinkten, Blutstrieben und Emotionen. Unsere Denkaktivit\u00e4ten erheben sich kaum \u00fcber diese \u201eastrale\u201d Sph\u00e4re hinaus. Es kann also noch dauern, bis wir, oder einige unter uns, die F\u00e4higkeit des Denkens in der Wirklichkeit, was bedeutet, au\u00dferhalb von Projektionen, au\u00dferhalb der \u201eSpiegelsph\u00e4re\u201d<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> beherrschen. Unter diesem Gesichtspunkt hat es keinen Sinn, sich \u00fcber die aktuellen sozialen, \u00f6konomischen, politischen Zust\u00e4nde aufzuregen. Ist es nicht beruhigend, zu wissen, dass das Universum mit unseren Unzul\u00e4nglichkeiten rechnet?<\/p>\n<h4>Versuchungen<\/h4>\n<p>An dieser Stelle regt sich in mir der Impuls, mich beruhigt zur\u00fcckzulehnen \u2026, doch bald, in einem Hin und Her von Ruhe und Kampfeslust, denke ich an Ardjuna, der von dem g\u00f6ttlichen Krishna ermutigt wird, sich den Widerspr\u00fcchen seines Lebens zu stellen (Bhagavad Gita). Ich bewege mich in den Garten. Dort kann ich meine sportlichen und strategischen F\u00e4higkeiten schulen: gegen das Unkraut, gegen die Schnecken, nat\u00fcrlich mit Wertsch\u00e4tzung, denn alles hat seinen Sinn.<\/p>\n<p>So hatte ich mich in der W\u00fcste meines Lebens mit meiner Konsumhaltung befasst, auf dem Berg mit meiner Herrschsucht und trainiere nun im Garten Achtsamkeit, Kreativit\u00e4t, Geduld und nat\u00fcrlich die Kunst des Kampfes, nicht nur gegen die Schnecken, ich wei\u00df n\u00e4mlich, dass tief unter der Erde, dort, wo die gr\u00f6\u00dften Sch\u00e4tze liegen, auch ein Drache haust. Die Schnecken wollen mich vielleicht nur davon abhalten, in die Tiefe meines Erdschollens zu gehen. Aber darauf komme ich noch zur\u00fcck. W\u00e4hrend ich mich mit unverf\u00e4nglichen Gartenarbeiten befasse, denke ich nochmal \u00fcber den T. nach. Er hat n\u00e4mlich drei Spezialgebiete, wobei er seine \u201eProdukte\u201d immer wieder anders verkauft. Habe ich das dritte verstanden? \u201eEr f\u00fchrte ihn aber nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: \u201eWenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich von hier hinab\u201d (Lukas 4;9.) Heute f\u00e4llt mir dazu Hollywood ein, Los Angeles, Stadt der Engel, hohe Zinnen, heiliges Holz. Alles ist nur Schein, alles Kino. Was wir sind und wahrnehmen ist so unwirklich wie ein Kinofilm, unsere Materie ist keine absolute Wirklichkeit. Und dann die Versuchung: Warum sollte ich mich mit solchem Schein befassen? Was dann dazu f\u00fchrt, dass meine eigene innere Welt mir gen\u00fcgt. Meine spirituelle, heile, ideelle Welt gen\u00fcgt mir, denn in dieser meiner Welt ist mir alles m\u00f6glich. Ich begn\u00fcge mich mit einer Scheinspiritualit\u00e4t, w\u00e4hrenddessen der Drache auf den wahren Sch\u00e4tzen der heiligen Erde sitzt. Wozu sollte ich ihn auch st\u00f6ren, wir haben ja nicht dieselben Interessen, denn Materie interessiert mich nicht &#8230;<\/p>\n<h4>Abenteuer<\/h4>\n<p>Das Rotk\u00e4ppchen soll aber nicht zu Hause bleiben. \u201eEines Tages sprach seine Mutter zu ihm: Komm, Rotk\u00e4ppchen, da hast du ein St\u00fcck Kuchen und eine Flasche Wein, bring das der Gro\u00dfmutter hinaus; sie ist krank \u2026\u201d <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Mutter Erde schenkt dem Menschenkind Brot und Wein. Geist-Seelenkraft, Haupt und Herz, leuchtend rot aus Liebe, soll durch T\u00e4uschung und Gefahr (Blumen, Wald und Wolf), durch Achtsamkeit und zielgerichtetes Handeln (des J\u00e4gers) die Gro\u00dfmutter, die g\u00f6ttliche Mutter,Weisheit in mir, befreien. Auch Bilbo<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> der Held macht sich auf die Reise, und erst, als er freiwillig in der H\u00f6hle des Drachens ankommt, wacht dieser auf und bedroht ihn. Erst im Kampf entdeckt Bilbo sein Potenzial.<\/p>\n<p>Wie schaffen wir es, unser geistiges Potenzial nicht in einer spie\u00dfb\u00fcrgerlichen Gem\u00fctlichkeit oder gewohnheitsm\u00e4\u00dfig lieblichen Spiritualit\u00e4t zu ertr\u00e4nken, die im Grunde nichts anderes als das Bl\u00fcmchensuchen des Rotk\u00e4ppchens ist? K\u00f6nnen wir wie Bilbo auf den Merlin h\u00f6ren, den geistigen Impuls in unserem Herzen, und den Auftrag annehmen?<\/p>\n<h4>Drei Gaben<\/h4>\n<p>Glaube, Hoffnung, Liebe sind unsere F\u00e4higkeiten dazu. Gleichseitiges Dreieck, feuriges Dreieck einer gelebten Spiritualit\u00e4t, in der Himmel und Erde sich wieder umarmen k\u00f6nnen. Glaube ist unsere Energie und Substanz, welche die geistigen Sonnenkr\u00e4fte wahrnimmt, wenn auch unbewusst, und uns mit ihnen verbindet. Glaube ist der unvorstellbare Funke, der erste Augenaufschlag beim Erwachen des Himmels in uns. Hoffnung zieht dann die geistigen Urkr\u00e4fte in Zeit und Raum, in unser irdisches Leben hinein und l\u00e4sst sie tief in unser Herz fallen. Hoffnung ist ein Sehnen und ein Verwandeln unserer Pr\u00e4gungen durch Zulassen der Wahrheit und Wirklichkeit. Liebe ist die Drachenkraft mit sechs Fl\u00fcgeln, die nicht mehr zerst\u00f6rt, sondern Himmel und Erde bewohnt. Glaube, Hoffnung und Liebe erscheinen in vollkommener Hingabe und sch\u00f6pferischer Kreativit\u00e4t, jedes als Yin und Yang und damit als die sechs Fl\u00fcgel des befreiten Menschen.<\/p>\n<h4>Drei Stufen<\/h4>\n<p>Wenn wir die drei Gaben tiefer in unseren Alltag von Zeit und Raum hineinziehen, erscheinen sie als drei Stufen eines Integrationsprozesses, in dem wir unseren Himmel und unsere Erde immer wieder neu miteinander verbinden, integrieren. Auf der ersten Stufe erleben wir Inspiration. Eine intensive Ber\u00fchrung weckt uns, der Himmel ber\u00fchrt uns, hebt unsere Seele aus ihrer Erdscholle hinaus. Ein solches Erlebnis kann die Seele ein Leben lang n\u00e4hren, wobei auch die Gefahr besteht, dass man sich lange, sogar ein Leben lang, mit dem Ber\u00fchrtsein begn\u00fcgt. Unsere Seele erhebt sich dann gleichsam am Sonntag in Inspirationen und lebt unter der Woche einen gew\u00f6hnlichen Alltag. Himmel und Erde bleiben getrennt. Dann ersch\u00f6pft sich die Kraft der Inspiration in der Theorie, zum Beispiel im Dar\u00fcber-Reden und Lesen, in der Erinnerung, in Youtube-Videos, (\u201ch\u00f6r mal, der sagt das auch\u201d) oder in sporadischen spirituellen Gruppenerlebnissen,\u00a0 Wissenschaften, sogenannten Geisteswissenschaften, Konzepten, unserem inneren Kino. In solchen Blockaden stehen wir ganz besonders heute, individuell, kollektiv, wissenschaftlich, politisch, sozial, spirituell. Gleichzeitig wird aber dadurch die Unzul\u00e4nglichkeit der theoretischen Dimension sichtbar.<\/p>\n<p>Und das Universum versteht uns: wir fangen erst an, die Merkur-Uranuskr\u00e4fte \u2013 geistige Erkenntnis und Liebe \u2013 In uns zu entwickeln. Dazu betreten wir die zweite Stufe: die Aktualisierung. Das Menschenkind, Rotk\u00e4ppchen, nimmt den geistigen Impuls der Inspiration auf, um ihn in seinem Leben zu aktualisieren. Es gelangt in den dunklen Wald der eigenen Verstrickungen von Gut und B\u00f6se. Es tut bereitwillig alles Gute und landet trotzdem im Bauch des Wolfes. Diese zweite Stufe bedeutet, die Inspiration zu verwirklichen und durchs Handeln und Scheitern \u00fcber Gut und B\u00f6se, Karma, Konzepte und Konditionierungen hinauszuwachsen, bis hin zur Gro\u00dfmutter Weisheit. Daf\u00fcr brauchen wir Zeit, vielleicht Monate, Jahrzehnte, Leben. Wir ackern und s\u00e4en und die Schnecken fressen die ganzen Salate. Bis wir den Wolf, den Drachen in uns erkennen und unsere Drachenkraft integrieren.<\/p>\n<p>Die dritte Stufe bringt die F\u00fclle der Verwirklichung durch Liebe. Der geistige Impuls der Inspiration manifestiert sich durch den Menschen. Die sch\u00f6pferischen Geistseelenkr\u00e4fte, unser Himmel, segnen unseren Alltag, unsere Erde, und machen unser Leben fruchtbar. Dies \u00e4u\u00dfert sich konkret in einer Lebenshaltung und in Gaben der Einsicht, Empathie, Geduld, Tatkraft, Kreativit\u00e4t, Weisheit, Liebe und neuer Inspiration. Der erste Adam (Mensch) ward zu einer lebendigen Seele, und der letzte Adam zum Geist, der da lebendig macht.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n<h4>Aufgabe und Hingabe<\/h4>\n<p>Dies ist der Ruf der Erde an uns: wir Menschenkinder sollen, mit ihr zusammen, durch weitere Entwicklungszyklen hindurch zu einer Sonne werden <a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>, die n\u00e4hrend und liebend strahlt.<\/p>\n<p>Die Zeichen der Zeit und das Rotk\u00e4ppchen laden uns ein, das Weibliche in und um uns ganz besonders zu achten.<\/p>\n<p>Mutter Erde n\u00e4hrt uns, auch wenn wir sie verletzen. Als \u201eKindmenschen\u201d k\u00f6nnen wir Irrt\u00fcmer nicht vermeiden. Gehen wir durch den dunklen Wald, h\u00f6ren wir auf den Wolf, pfl\u00fccken wir die Blumen, geben wir sie dem Wolf. Es wird sich zeigen, dass alles nicht so schlimm war. Es war nur eine Gef\u00fchlsverwirrung in unserem Herzen, ein Feindbild in unserem Unterbewusstsein. Wenn der J\u00e4ger\u00a0 mit Achtsamkeit und Tatkraft in Zeit und Raum handelt, wenn wir es wagen, unsere Willens- und Schaffenskraft wie Ardjuna zu benutzen, werden wir unser Leben verwandeln. Die \u201eGro\u00dfmutter\u201d, unsere Weisheit, unser Geist wird frei sein f\u00fcr die Kr\u00e4fte von Merkur und Uranus, der Liebe des Himmels.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Weibliche wird siegen, denn der Sieg kommt letztlich nicht durch Kampf, sondern durch Gnade. Dem G\u00f6ttlichen gegen\u00fcber k\u00f6nnen wir nur Yin, weiblich, empfangend sein. Heute, wo Konzepte, Religionen, Theorien und unser eigenes Erkennen als unzul\u00e4nglich demaskiert werden, kann unser Herz rein wie das Herz eines Kindes werden. Unsere Intelligenz kann weiblich werden, das hei\u00dft, empf\u00e4nglich f\u00fcr Die Wirklichkeit, das wahre Leben, die Weisheit. Unser Handeln kann weiblich werden, eine Hingabe an die Kr\u00e4fte des Himmels und der Erde. Dann wird das Leben zu einem Fest im Garten der Gro\u00dfen Mutter.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0 Rangi und Papa, Wikipedia<br \/>\n<a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>\u00a0\u00a0 Jakob B\u00f6hme, De Signatura rerum, Kap. 2<br \/>\n<a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0\u00a0 Rudolf Steiner, \u00c4gyptische Mythen und Mysterien, 12 Vortr\u00e4ge, Leipzig, Sept. 1908<br \/>\n<a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>\u00a0\u00a0 https:\/\/anthrowiki.at\/Hierarchien<br \/>\n<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>\u00a0\u00a0 Max Heindel, Die Weltanschauung der Rosenkreuzer, II. Teil Kap. XII, Die Evolution der Erde, Abschn. Der Einfluss des Merkur<br \/>\n<a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Die f\u00fcr unsere gew\u00f6hnlichen \u201eSinne nicht wahrnehmbare Seite der Welt: \u201eJenseits\u201d, \u201eH\u00f6lle\u201d, \u201eFegefeuer\u201d. Das G\u00f6ttliche, das \u201eReich Christi\u201d, das \u201enicht von dieser Welt\u201d ist, geh\u00f6rt nicht zu den polaren Sph\u00e4ren unseres Diesseits und Jenseits.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a>\u00a0\u00a0 \u00a0https:\/\/www.grimmstories.com\/de\/grimm_maerchen\/rotkaeppchen<br \/>\n<a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a>\u00a0\u00a0 J.R.R. Tolkien, Der kleine Hobbit, dtv<br \/>\n<a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a>\u00a0\u00a0 1. Kor. 15, 45<br \/>\n<a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a>\u00a0 Rudolf Steiner, a.a.O.<\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":102925,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110101],"tags_english_":[],"class_list":["post-102918","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-spiritsoul-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/102918","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102925"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102918"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102918"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=102918"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=102918"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}