{"id":102198,"date":"2023-05-15T07:32:17","date_gmt":"2023-05-15T07:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/?post_type=logon_article&#038;p=102198"},"modified":"2023-05-15T07:32:17","modified_gmt":"2023-05-15T07:32:17","slug":"die-stimmen-der-vergessenen-quellen","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/die-stimmen-der-vergessenen-quellen\/","title":{"rendered":"Die Stimmen der vergessenen Quellen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-102213 alignleft\" src=\"https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/St.-Clether-Holy-Well-Cornwall-DSCF1970_b-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>\u00a0Cornwall)In den letzten drei Jahren habe ich \u00fcber 20 Wochen auf den Britischen Inseln verbracht. Neben dem wildgr\u00fcnen Meer und den alten Steinen \u00fcben besonders die heiligen Quellen eine unergr\u00fcndliche Anziehungskraft auf mich aus. So pilgerte ich namentlich in Wales und Cornwall zu vielen Quellen, die mich bis in die entlegensten Winkel f\u00fchrten. Auf der Pilgerreise suchte ich nie nur die \u00e4u\u00dfere Quelle, sondern durch die sinnliche Ber\u00fchrung mit ihr immer auch eine innere Bew\u00e4sserung, als w\u00e4re etwas in mir gestaut und verh\u00e4rtet, was sehnlichst der Erfrischung bedurfte. R\u00e4tselhaft mutete es mich an, dass das Wasser, das einst vom Himmel als Regen niederkam, nun aus umgekehrter Richtung, von unten aus dem Erdinnern, wieder gewandelt und gefiltert heraufstr\u00f6mte. So paradox es klang: aus dem unauslotbaren Tiefengrund quoll das einstige Himmelswasser, das einen langen Nachtweg durch die Gesteinsschichten der Erde hinter sich hatte, wieder hervor ans Licht der Oberwelt.<\/p>\n<p>Das keltische Christentum muss noch ein tiefes Empfinden f\u00fcr die Heiligkeit der Quellen und ihr Himmel und Erde umspannendes Mysterium gehabt haben. An zahlreichen heidnischen Kultst\u00e4tten wurden sp\u00e4ter kleine Kapellen, Alt\u00e4re, Quellh\u00e4user oder Einsiedeleien errichtet. Nahezu alle von ihnen f\u00fcgten sich schlicht in die Wildnis ein, ohne den Charakter der urw\u00fcchsigen Orte zu zerst\u00f6ren. Hier wurde die Natur nicht vom m\u00e4chtigen Kirchengeist gewaltsam zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, vielmehr wurde das Quellheiligtum zum Herzzentrum der neu errichteten Gottesst\u00e4tte. Noch heute ist diese Aura vielerorts sp\u00fcrbar, wie etwa bei der St. Clether Holy Well am n\u00f6rdlichen Rand des Bodmin Moors in Cornwall. Vom kleinen Quellh\u00e4uschen flie\u00dft das Wasser direkt in die Kapelle, durchquert diese entlang des Altars und str\u00f6mt zur anderen Seite hinaus in ein zweites Quellbecken. So ist die Kapelle von einer untergr\u00fcndigen Wasserader durchzogen, der zu Ehren sie \u00fcberhaupt erst errichtet wurde. Angebetet, gefeiert und gepriesen wird hier das heilige Wasser aus den dunklen Erdtiefen und nicht nur der Vater im Himmel.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich bezaubernd ist die Sancreed Holy Well im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdwesten Gro\u00dfbritanniens. Schon der kurze Fu\u00dfweg dorthin ist ein Erlebnis. Er beginnt am Rande der Zivilisation in einem kleinen Dorf und f\u00fchrt vorbei an einigen H\u00e4usern und G\u00e4rten. Doch mit jedem Schritt verwildert er immer mehr, besonders im Fr\u00fchjahr und Sommer, wenn ringsum dichter Farn, Blumen, Gr\u00e4ser und Str\u00e4ucher wuchern, die bis hoch zur Brust reichen. Dazwischen bleibt meist nur ein schmaler Trampelpfad, von all den Vorg\u00e4ngern zur Quelle hin gelichtet. An seinem Ende \u00f6ffnet sich der Pfad und ergie\u00dft sich in einen heiligen Hain, der mit Gebetsfahnen, Traumf\u00e4ngern und bunten B\u00e4ndern geschm\u00fcckt ist. Der Bezirk rund um die Quelle atmet noch die Zeitlosigkeit eines gesch\u00fctzten Heiligtums, das wie entr\u00fcckt wirkt, als w\u00e4re es nicht von dieser Welt und st\u00fcnde in einer anderen Seinsdimension. Schlie\u00dflich wurde mir jedoch klar, dass ich meine spontane Wahrnehmung irref\u00fchrend formuliert hatte und es sich genau andersherum verhielt: der heilige Ort gab mir erst einen Wink davon, was DA-Sein wirklich bedeutete und was es hie\u00df, wirklich auf der Welt zu sein. Mit beiden Beinen auf der Erde und gerade dadurch dem Wunderbaren so nah.<\/p>\n<p>Um zur Quelle selbst zu gelangen, ging ich aus der Mitte des Hains ein paar schmale Granitstufen hinab in eine winzige, geb\u00e4rmutter\u00e4hnliche H\u00f6hlenkammer, an deren gr\u00fcn leuchtenden Innenw\u00e4nden Moos, Klee und Farn wuchsen. Dort f\u00fchlte ich mich wie im Scho\u00df der Erde, im Bauch der Gro\u00dfen G\u00f6ttin, an einem feuchten Dunkelort, der zugleich von innen heraus hell durchleuchtet war, was nicht nur an den Kerzen lag, die ich und andere Quellsucher dort entz\u00fcndet hatten. Nein, es lag auch an der Regenerationskraft, die im Urbild der Quelle seit jeher webt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-102199 alignleft\" src=\"https:\/\/logon.media\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Madron-Holy-Well-Cornwall-DSCF1736_b_kl-150x150.jpg\" alt=\"Madron-Holy-Well-Cornwell\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Noch versteckter liegt die Madron Holy Well, deren Ursprung sich in tiefstem Matsch und dichtestem Gestr\u00fcpp verliert. Auf der Spurensuche versank ich bis zum Kn\u00f6chel vollst\u00e4ndig im Schlamm, der durch meine Schuhe und Socken hindurch bis auf die Haut drang. Ich sollte wohl nicht rein und unber\u00fchrt bleiben, also nahm ich das Missgeschick humorvoll an und sah es als Zeichen und Aufforderung, den Kontakt mit der Erde nicht zu meiden. Sp\u00e4ter stieg ich mit nackten F\u00fc\u00dfen in das klare Quellwasser und wusch dort alle Schlacke wie bei einem Erneuerungsritual ab. Wieder umfing mich die Empfindung eines m\u00fctterlichen Erdwesens, das mich aufnahm in seinen schillernden Nachtbezirk. Doch wie war es m\u00f6glich, dass die Quellorte solche spirituellen Erfahrungen in mir weckten?<\/p>\n<p>Die pers\u00f6nlichen Erlebnisse, die ich hier nur andeutungsweise als Einf\u00fchrung aufgef\u00e4chert habe, korrespondieren mit einem alten Mythos aus dem keltischen Sagenkreis, der mich schon viele Jahre intensiv besch\u00e4ftigt. In Chretien de Troyes Le Conte du Graal findet sich der Prolog eines unbekannten Autors mit dem Titel Elucidation, der nur in einer einzigen mittelalterlichen Handschrift \u00fcberliefert und daher weitestgehend in Vergessenheit geraten ist.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Die wunderbare Geschichte erz\u00e4hlt von der Ursache der unfruchtbaren \u00d6dnis, die das sagenumwobene Wasteland bedrohte. Der Erz\u00e4hlung nach soll es in fernen Zeiten eine Vereinbarung zwischen den Feen und den Menschen gegeben haben, von deren Einhaltung der Gesundheitszustand des ganzen Landes abhing. Jedem, der auf den Waldwegen unterwegs war und dank der Feenstimmen zur Quelle fand, wurden dort von den Jungfrauen die k\u00f6stlichsten Speisen und Erfrischungen in einem gralsartigen Gef\u00e4\u00df dargereicht. Die Menschen achteten die Feen und suchten ihre N\u00e4he. Die Feen wiederum dienten offenen Herzens dem Menschen mit ihren n\u00e4hrenden Gaben. So wurde der fluide Austausch zwischen der hintergr\u00fcndigen Geisteswelt und der vordergr\u00fcndigen Erdenwelt gewahrt und beide lebten und pulsten in ihrer urspr\u00fcnglichen Einheit. Doch K\u00f6nig Amangons und seine M\u00e4nner verletzten das uralte Abkommen, indem sie die Brunnenm\u00e4dchen mit roher Gewalt sch\u00e4ndeten und ihre Gastfreundschaft missbrauchten. Da zogen sich die Feen verwundet zur\u00fcck und beschenkten die Menschen nicht l\u00e4nger mit ihren kostbaren Gaben. Die Quellen verloren ihr Sprudeln, die Wiesen und Blumen verdorrten und alle B\u00e4che trockneten aus. Doch so sehr die Menschen auch suchten und sich nach dem Verlorenen sehnten, sie konnten die verborgenen Feen nicht mehr finden. Ihre Stimmen blieben stumm und die Erde wurde krank &#8230; und mit ihr erkrankten auch die Menschen.<\/p>\n<p>Wie oft stand mir auf meiner Pilgerreise dieses Mythenbild eindringlich vor Augen. Immer verkn\u00fcpft mit der schmerzlichen Einsicht, dass Gewalt und D\u00fcrre seit den alten Zeiten nicht ab-, sondern zugenommen hatten. Ich selbst war ja genauso ein Zeitgenosse und konnte mich daher nicht aus der Verantwortung stehlen. Welchen Beitrag also vermochte ich zu leisten, um an der Wiederbew\u00e4sserung mitzuwirken? Ich erinnerte mich, dass auch die Gralssucher einst zu ihren Fahrten aufgebrochen waren, um das Wasteland wieder zu bew\u00e4ssern. Die gestauten Wasser zu befreien, das war die \u00fcber allem stehende Aufgabe. Schon oft hatte ich erfahren, dass die Feen nicht g\u00e4nzlich verschwunden, sondern sich nur in einen inneren Bezirk zur\u00fcckgezogen hatten. Im Nachtbereich der Seelenquellen konnten sie auch heute noch gefunden werden. Doch \u2013 und das war f\u00fcr mich die ersch\u00fctternde Erfahrung \u2013 selbst an den \u00e4u\u00dferen Quellorten konnten ihre Stimmen wieder erklingen, wenn, ja wenn sich der innere Mensch aus vollster Kraft der Seele den Ph\u00e4nomenen der \u00e4u\u00dferen Erdenwelt wieder zuwandte. Gestaut war ja vor allem auch der Fluss meiner Wahrnehmung, die sooft ins Innere abgeschweift war und dabei \u00fcbersehen hatte, dass im naheliegenden Erdenstoff die gleichen Geisteskr\u00e4fte wirksam waren wie in den Tiefen der Seele. Ich hatte getrennt und einen Unterschied gemacht, wo in Wahrheit die zwei Herzkammern des einen Herzens schlugen. Mit der gleichen Intensit\u00e4t und Aufmerksamkeit, mit der ich in der Meditation oder auch in der Traumbetrachtung nach innen blickte, wollte ich die Offenst\u00e4ndigkeit f\u00fcr alles Anwesende erlernen, ganz gleich, ob es nach alter Einteilung mehr einem Inneren oder \u00c4u\u00dferen zugesprochen wurde.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>\u201eDich lieb ich Erde! trauerst du doch mit mir!&#8220; dichtet H\u00f6lderlin.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Wer sein Herz der Erde aufschlie\u00dft, wer die Erdung wiederfindet, wer vom hohen Ross heruntersteigt und die Ber\u00fchrung mit dem Schlamm nicht scheut, der findet einen Trost und Beistand: die Erde, die Urmutter, die Mit-Leidende, die dank ihrer N\u00e4he im Mit-Trauern zugleich Freude schenkt. Eine Freude, die der M\u00f6glichkeit einer zweiten Geburt entspringt. Doch im Leben erneut geboren zu werden ist nur m\u00f6glich, wenn man beherzt dem Weg des Wassers durch die Nacht- und Tiefenschichten folgt.<\/p>\n<p>Die Erde schonen hei\u00dft auch auf sie zur\u00fcckkehren \u2013 aber eben wirklich, als Liebender, als Offenst\u00e4ndiger und nicht, um sie auszubeuten und mit F\u00fc\u00dfen zu treten, nur damit der stolze Kopf seine Macht mehrt und ohne Wegzoll in die eigene Erhabenheit entfliehen kann. So, wie wir alle unweigerlich Anteil haben an den Schandtaten des K\u00f6nigs Amangons, so sind wir alle dazu aufgerufen, die an der Erde ver\u00fcbten Verbrechen zu verwandeln und das Vertrauen der Brunnenfrauen wiederzugewinnen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber nachsinnend \u00f6ffnete sich mir ein neues Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Novalis&#8216; Hymnen an die Nacht:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eAbw\u00e4rts wend ich mich zu der heiligen, unaussprechlichen, geheimnisvollen Nacht.&#8220;<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Wieso wendet sich der Dichter der Nacht zu? Wieso f\u00fchrt ihn der Weg abw\u00e4rts und nicht aufw\u00e4rts?<\/p>\n<blockquote><p>\u201eTr\u00e4gt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht? Sie tr\u00e4gt dich m\u00fctterlich und ihr verdankst du all deine Herrlichkeit. Du verfl\u00f6gst in dir selbst \u2013 in endlosen Raum zergingst du, wenn sie dich nicht hielte, dich nicht b\u00e4nde, dass du warm w\u00fcrdest und flammend die Welt zeugtest.&#8220;<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Ich erfuhr die Nachtseite nicht mehr ausschlie\u00dflich in den Tr\u00e4umen und Weltinnenr\u00e4umen wie fr\u00fcher, ich erfuhr sie nun auch im Scho\u00df der Erde. Nicht nur symbolisch, sondern ganz wirklich, im sinnlich f\u00fchlbaren Ph\u00e4nomen der Erdquelle. Aber ebenso suche ich sie fortan in der Begegnung mit allen anderen irdischen Erscheinungen, seien sie noch so klein und unscheinbar. Es gibt keinen Unterschied zwischen Innen und Au\u00dfen. Alles Seiende tr\u00e4gt ganz selbstverst\u00e4ndlich in sich eine verborgene Nachtseite, die jedoch, wie Goethe treffend bemerkt, nicht hinter den Ph\u00e4nomenen zu suchen ist. Sie ist schon offenbar, jederzeit, wenn uns nur die Sinne daf\u00fcr aufgehen. Nur indem die Nacht uns m\u00fctterlich an die Erde bindet, erhalten wir die notwendige Begrenzung, um wieder als Gewandelte und Ergriffene mit neuen Sinnen aus ihr hervorzugehen.<\/p>\n<p>\u201eNicht mehr war das Licht der G\u00f6tter Aufenthalt und himmlisches Zeichen \u2013 den Schleier der Nacht warfen sie \u00fcber sich. Die Nacht ward der Offenbarungen m\u00e4chtiger Scho\u00df \u2013 in ihr kehrten die G\u00f6tter zur\u00fcck \u2013 schlummerten ein, um in neuen herrlicheren Gestalten auszugehen \u00fcber die ver\u00e4nderte Welt.&#8220;<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Der blo\u00dfe Blick zum Himmel hilft uns Heutigen nicht mehr. \u201eDenk nicht immer Himmelsvergleiche bei der Sch\u00f6nheit \u2013 sondern sieh die Erde&#8220;,<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> ruft daher auch Peter Handke uns zu. Doch um die Erde zu sehen und von ihren zarten Wundererscheinungen zu erz\u00e4hlen, bed\u00fcrfen wir der Nacht, die uns an die Hand nimmt und mit dem Geschick der Erde zusammenwebt. Die Nacht ist das Brautkleid der Erde. Nur wer sich nicht scheut, es zu tragen, kann eine echte Beziehung mit ihr eingehen und von ihr ins Vertrauen gezogen werden. Dank dieser gelebten Erdn\u00e4he kann es uns gelingen, die ausgebeutete Erde zu schonen und unsere Ohren wieder f\u00fcr die Stimmen der vergessenen Quellen zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Martin Spura ist Autor der Werke:<\/p>\n<p>Das verweigerte Opfer des Prometheus: Der Ariadnefaden der abendl\u00e4ndischen Geistesentwicklung, 2009<\/p>\n<p>Autobiographie der Nacht: Ein Traumbuch, 2015<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Nigel Bryant, The Complete Story of the Grail, Appendix 1: The Elucidation Prologue, D.S. Brewer, Cambridge 2018, S. 557 ff.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> vgl. Martin Heidegger, Zollikoner Seminare, Vittorio Klostermann Verlag, Frankfurt 2006, S.94f.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> aus: Friedrich H\u00f6lderlin, Dem Sonnengott<br \/>\n<a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Novalis, Werke, Hymnen an die Nacht 1, Lizenzausgabe f\u00fcr die Bertelsmann GmbH, G\u00fctersloh o.J., S.72\/73<br \/>\n<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Hymnen an die Nacht 4, S.88\/89<br \/>\n<a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Hymnen an die Nacht 5, S.102\/103<br \/>\n<a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Peter Handke, Die Lehre der Sainte-Victoire, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1996, S. 56<\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":102199,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[110075],"tags_english_":[],"class_list":["post-102198","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-livingpast-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/102198","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102199"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102198"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=102198"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=102198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}