{"id":102186,"date":"2024-02-26T09:15:51","date_gmt":"2024-02-26T09:15:51","guid":{"rendered":"https:\/\/logon.media\/?post_type=logon_article&#038;p=102186"},"modified":"2024-07-28T14:35:43","modified_gmt":"2024-07-28T14:35:43","slug":"hab-sonne-im-herzen-herzkrankheiten-und-ihre-bedeutung","status":"publish","type":"logon_article","link":"https:\/\/logon.media\/de\/logon_article\/hab-sonne-im-herzen-herzkrankheiten-und-ihre-bedeutung\/","title":{"rendered":"\u201eHab\u2018 Sonne im Herzen \u2026\u201c \u2013 Herzkrankheiten und ihre Bedeutung"},"content":{"rendered":"<p><em>Vielfach haben Herzst\u00f6rungen psychische Ursachen. In seinen Reaktionen zeigt das Herz eine eigene Intelligenz. Es ist das \u201eGef\u00e4\u00df\u201c unserer Gef\u00fchle &#8211; und es ist dazu geadelt, zum Tempel unserer unsterblichen Seele zu werden, zurBegegnungsst\u00e4tte mit dem ewigen Geist.<\/em><\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n<iframe style=\"border-radius: 12px;\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/4CtMJf2FFAFmMv8EK04vWH?utm_source=generator\" width=\"100%\" height=\"352\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><br \/>\nSchon Paracelsus erkannte in seinem \u201esenkrechten Weltbild\u201c hermetischen Denkens: \u201eSo wie die Sonne auf die Erde wirkt, so wirkt das Herz auf den Leib.\u201c<\/p>\n<p>So wie der Mensch selbst, so ist auch sein Herz mehrdimensional.<\/p>\n<p>Das Herz ist das Zentrum unseres mikrokosmischen Wesens. Es ist der physische Lebensmotor unseres Organismus, zugleich ist es das Gef\u00e4\u00df unserer Gef\u00fchle und ist geadelt, zum Tempel unserer unsterblichen Seele zu werden, der Begegnungsst\u00e4tte mit dem ewigen Geist.<\/p>\n<p>Unter der Maske der Pers\u00f6nlichkeit verbirgt sich unser wahres Wesen, das wir am besten erfahren, wenn wir ganz tief in unser eigenes Herz einkehren. Dort sp\u00fcren wir, wer wir wirklich sind.<\/p>\n<p>Das Herz hat seine Vernunft, die der Verstand nicht kennt. Um wirkliches Wissen zu erlangen, brauchen wir nicht den Umweg \u00fcber den Kopf und unseren Verstand zu gehen. Das wahre Wissen schlummert im g\u00f6ttlichen Funken unseres Herzens. Durch Versenkung in die Stille unseres Herzens werden wir zum \u201eDenker, der nicht denkt\u201c.<\/p>\n<p>Das bewusste Leben aus dem eigenen Herzzentrum erzeugt Licht und W\u00e4rme in unserem K\u00f6rper, so wie die Sonne Licht und W\u00e4rme spendet.<\/p>\n<h4>Herzenslogik<\/h4>\n<p>Betrachten wir die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaft, die weit \u00fcber die jahrhundertelangen mechanistischen Vorstellungen \u00fcber unser Herz als \u201eSaugpumpe\u201c hinausgehen und wunderbare Einsichten \u00fcber die Vielschichtigkeit unseres Herzorgans vermitteln.<\/p>\n<p>Es wurde auf der organischen Ebene das Substrat f\u00fcr die \u201eHerzintelligenz\u201c in Form von 40 000 Neuronen (Nervenzellen) gefunden, die auf verschiedenen Ebenen mit dem Gehirn vernetzt sind und lebenswichtige Informationen austauschen. Es ist das neuronale System des Herzens, das entscheidet, ob und wie die h\u00f6heren Gehirnbereiche kognitive und emotionale Informationen verarbeiten und vor allem, was im Ged\u00e4chtnis\u201c der \u00a0diversen Hirnbereicheaufgezeichnet werden soll. Hier sehen wir, dass unser Herz \u201emit denkt\u201c und interessanterweise oft auch ohne Wissen des Gehirns und in jedem Falle schneller als dieses.<\/p>\n<p>Bei diesen Forschungen \u00fcber die \u201eHerzintelligenz\u201c konnte auch die interessante Feststellung gemacht werden, dass Gef\u00fchle von Freude, Liebe und Dankbarkeit eine messbare entspannte Angleichung der Herz und Atemrhythmik bewirken, w\u00e4hrend \u00c4ngste, Stress und \u00c4ngste diese Balance st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Gleichklang oder Missklang in diesen psychovegetativen Rhythmen, also Synchronisation oder Chaos spielen eine bisher oft zu wenig beachtete Rolle f\u00fcr unsere Gesundheit und vor allem f\u00fcr unseren physiologischen Alterungsprozess.<\/p>\n<p>Das Resonanzverhalten unserer spindelf\u00f6rmigen Muskelzellen, die sich am gesunden Herzen unter der Impulsgebung des Sinusknotens alle gleichzeitig kontrahieren, ist ein Musterbeispiel f\u00fcr \u00f6konomische und gesundheitsf\u00f6rdernde Kooperation. Bildhaft erinnert dieses Verhalten an die gro\u00dfartige Synchronizit\u00e4t eines Schwarmverhaltens.<\/p>\n<p>Bis in die Funktion seiner einzelnen Zellen zeigt uns das Herz Liebesverhalten, denn eine Zelle ist f\u00fcr die andere da und synchronisiert ihren innewohnenden Rhythmus mit dem aller anderen Zellen unter dem Impuls des Sinusknotens, dem Taktgeber der Reizbildung im Herzen.<\/p>\n<p>Unser Herz zeigt uns augenscheinlich, dass Kooperation im Hinblick auf ein gemeinsames Ziel ein unentbehrlicher Vorteil f\u00fcr jegliche Lebensform und vor allem f\u00fcr die Evolution des Lebendigen ist.<\/p>\n<p>Dieses immanente Wissen wird bis in die einzelne Zelle des Herzens offenbar, denn wenn man zwei Kulturen von unterschiedlich schlagenden Herzen einander ann\u00e4hert, springen sie pl\u00f6tzlich in eine Synchronisation \u00fcber, ohne dass sie sich ber\u00fchren. Zeugnis eines Resonanzverhaltens in einem beide umgebenden elektromagnetischen Feld.<\/p>\n<h4>Zeitlose Botschaften aus kosmischen Speichern<\/h4>\n<p>Das Herz ist gleichsam ein Barometer f\u00fcr unsere Gef\u00fchle, wie wir sprichw\u00f6rtlich und aus M\u00e4rchen wahrnehmen k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>\u201eVor Schreck bleibt unser Herz stehen\u201c, bei Aufregung beginnt es zu \u201eflattern\u201c, bei Angst \u201erutscht es in die Hose\u201c.<\/p>\n<p>Unsichere Herzen sind \u201ewankelm\u00fctig.\u201c Uneinsichtigkeit l\u00e4sst das Herz \u201everstocken\u201c. Unertr\u00e4gliche Lebenssituationen lassen das Herz \u201ebluten\u201c und Hinterh\u00e4ltigkeit machen das Herz zu einer \u201eM\u00f6rdergrube\u201c.<\/p>\n<p>Lange \u201egekr\u00e4nkte\u201c Herzen wie auch \u201egebrochene\u201c Herzen f\u00fchren oft zu physisch schwerwiegendem Kranksein.<\/p>\n<p>Wenn ich mutig werden will wie Richard \u201eL\u00f6wenherz\u201c, dann muss ich mein \u201eHerz in beide H\u00e4nde nehmen\u201c. Es gibt eine innere Verbindung von Sonne, L\u00f6we, Gold und Gro\u00dfherzigkeit.Was mir \u201ezu Herzen geht,\u201c das ist mir nahe. \u201eEin Herz und eine Seele sein,\u201c bedeutet, in v\u00f6lligem Gleichklang zu leben.<\/p>\n<p>Das Herz ist das organische Symbol der Liebe, der innewohnenden Sehnsucht, die Zweiheit in die Einheit zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>So ist die Liebe die Leiter, worauf das Herz zum Himmel steigt, wie dasSprichwort sagt.<\/p>\n<p>Was uns \u201ezu Herzen geht\u201c, trifft uns zentral, deshalb sind Herzensw\u00fcnsche unser tiefstes Anliegen.<\/p>\n<p>Erwartet man von uns Aufrichtigkeit, dann hei\u00dft es: \u201eHand aufs Herz!\u201c.<\/p>\n<p>Wie wunderbar trefflich nehmen wir das befreiende Geheimnis, das in unserem Herzen verborgen liegt, in den allegorischen M\u00e4rchenworten aus dem Kleinen Prinzen wahr: \u201eMan sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist f\u00fcr die Augen unsichtbar.\u201c<\/p>\n<h4>Seelische Not des kranken Herzens<\/h4>\n<p>In der Heilkunst wird die Vernetzung zwischen unserer Seelenverfassung und dem Herzorgan deutlich. Dort zeigt es sich, dass Herzprobleme zugleich immer \u201eHerzensprobleme\u201c sind.<\/p>\n<p>Schauen wir uns die psychosomatischen Hintergr\u00fcnde einiger der h\u00e4ufigsten Herzst\u00f6rungen an, wo diese Zusammenh\u00e4nge deutlich werden. Dabei erkennen wir auch, wieso sie in unserer heutigen Zeit eine so gro\u00dfe Rolle spielen.<\/p>\n<p>Die Herzenge ( Angina pectoris) ist das auf die K\u00f6rperebene verschobene seelische Problem der Engherzigkeit, die es zu erl\u00f6sen gilt. Die Beklemmung zeigt die Klemme, in der der Betroffene steckt, die ihm aber nicht bewusst ist. Das sich zusammenkrampfende Herz veranschaulicht den Krampf und Kampf um die Herzensangelegenheiten, in die der Mensch verstrickt ist, ohne sie sich einzugestehen. Die k\u00f6rperliche Not bremst ihn aus, um seine Aufmerksamkeit auf sein Herzensproblem, auf seine Engherzigkeit zu lenken.<\/p>\n<p>Das Herz ruft nach Weitung, es m\u00f6chte aus seiner Starre herausbrechen, die der Betroffene \u00fcber Jahre dadurch entstehen lie\u00df, dass er seine Emotionen eisern verschlossen hielt.<\/p>\n<p>Dazu muss er die Sackgasse, in die sein bisheriges verschlossenes Herz ihn gef\u00fchrt hat, erkennen, um eine Wandlung und \u00d6ffnung zu erm\u00f6glichen. Da er mit seiner existenzbedrohenden Situation buchst\u00e4blich an der Wand steht, bedeutet das eine \u00a0weitere Lernaufgabe. Dazu geh\u00f6rt die ungeschminkte Wahrnehmung der Botschaft, die diese Symptomatik enth\u00e4lt, damit sich die Bereitschaft zur inneren Wandlung entwickeln kann.<\/p>\n<p>So wie das Herz den Angina Pectoris-Kranken zwingt, alle \u00e4u\u00dferen Aktivit\u00e4ten augenblicklich stehen und liegen zu lassen und sich auf das \u00dcberleben zu konzentrieren, so bedeutet das f\u00fcr seine innere Wesenheit, sich auf die Mitte und das Wesentliche seines Lebens zu besinnen.<\/p>\n<p>Der Schl\u00fcssel zur Selbsthilfe liegt im R\u00fcckzug in das Herzk\u00e4mmerlein, um in der inneren Stille wieder mit der bed\u00fcrftigen Seele in Ber\u00fchrung zu kommen, wodurch die Achtsamkeit erwacht und wir zu einem Wesen \u00a0mit einem offenen, zugewandten Herzen werden. Das Herz wird dann auch \u201eganz Ohr\u201c, um die Stimme der Stille, den \u201etonlosen Ton\u201c unserer Seelenintuition zu h\u00f6ren, die uns den Weg weisen will, der uns wieder mit unserer Sinnhaftigkeit und unserem Lebensauftrag verbindet.<\/p>\n<p>Die oft finale Sackgasse der Angina Pectoris ist der Herzinfarkt, der in einem F\u00fcnftel der F\u00e4lle t\u00f6dlich endet.<\/p>\n<p>\u00dcberlebt der Betroffene ihn, dann ist ein Teil seines Herzens, seiner Mitte, tot, er tr\u00e4gt eine Narbe. Das bedeutet ein tiefes seelisches Trauma, durch das aber zugleich eine gro\u00dfe Chance zur bewussten Lebens\u00e4nderung geschenkt wird,die uns an die Pforte unseres spirituellen Erwachens f\u00fchren kann, weil wir in einer existenziellen Bedrohung sind, die unser eigensinniges Ego in die Kapitulation zwingt. Der Herzinfarktkandidat steht gemeinsam mit seinem Herzen unter dem Druck einer vermeintlich feindlichen Umwelt und hohen Konkurrenz. Um des Erfolges willen hat er sich in das M\u00fchlrad der ewigen \u00dcberforderung und eines\u00fcberdisziplinierten Leistungsstresses eingelassen.<\/p>\n<p>Seltsam, wie sich die Menschen und ihr Herz f\u00fcr die Leistung und den Erfolg, f\u00fcr Anerkennung und Geld buchst\u00e4blich zerrei\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>Am Ende dieser aufr\u00fcttelnden Erfahrung kann das Bewusstsein geboren werden, dass die unabl\u00e4ssige Suche nach Anerkennung und die daraus erwachsene Sucht, sich diese durch Leistung zu verdienen, auf der seelischen Ebene nichts anderes meint als eine tiefe Sehnsucht, zu lieben und geliebt zu werden.<\/p>\n<p>Herzrhythmusst\u00f6rungen sind in unserer modernen hektischen Zeit ebenfalls eine h\u00e4ufige Gesundheitsst\u00f6rung. Sie sind die Signatur daf\u00fcr, dass der Betroffene nicht mehr in der Pr\u00e4senz der Gegenwart lebt, sondern immer der Zeit vorauseilt. Er treibt sich in einer forcierten Lebensf\u00fchrung selbst an, die keinerlei Ruhepausen und R\u00fcckbesinnungsmomente zul\u00e4sst. So verliert der Mensch und mit ihm sein Herz die Taktung.<\/p>\n<p>Die Ausgeglichenheit zwischen Leistung und Erholung, zwischen Anspannung und Regeneration ist dem permanenten hyperaktiven Lebensstil gewichen. Hier muss das Herz einen rhythmischen Tumult ausl\u00f6sen, um den Betroffenen wieder in seine normale Lebensrhythmik zur\u00fcckzurufen. Das Lebenskonzept ist aus den Fugen geraten, der Mensch hat sich verzettelt, was durch den gest\u00f6rten Rhythmus des Herzens f\u00fchlbar zum Ausdruck kommt.<\/p>\n<p>Die heilbringende Chance liegt darin, sich wieder auf die lebendige Gegenwart zu besinnen, also im ruhig flie\u00dfenden Gleichma\u00df von Hier und Jetzt zu leben. Dies bringt die n\u00f6tige innere Ruhe, in der die Stimme unseres ewigen Selbstes wieder vernommen werden kann. Auf diese Weise kommen wir der Ursache solcher St\u00f6rungen, die sich nat\u00fcrlich am Rhythmusgeber unseres Lebens, dem Herzen, manifestieren m\u00fcssen, n\u00e4her, und die n\u00f6tigen Heilmittel zur Rhythmusstabilisierung k\u00f6nnen sich dann hilfreich auswirken.<\/p>\n<p>Herzst\u00f6rungen gehen immer mit Angst einher und das l\u00e4sst die \u00a0Menschen oftmals zu Kapazit\u00e4ten-\u201ekillern\u201c in der Kardiologie werden, da das aus der Angst geborene Misstrauen jegliche Kompetenz untergr\u00e4bt. Normale Untersuchungsbefunde bringen dadurch nur kurzfristig Beruhigung f\u00fcr das angstneurotische Ego, das sich in seiner Existenz bedroht f\u00fchlt. Es ist schwer, sich aus dieser Klammer zu befreien, aber es ist eine wunderbare Chance, zu erkennen, wer oder was in uns Angst hat und sich dann in eine freiwillige Hingabe einzulassen, um sich der sicheren F\u00fchrung unserer unsterblichen Seele zu \u00fcberlassen in der Gewissheit, dass in ihr Frieden, Weisheit und Liebe wohnen.<\/p>\n<p>Auch die Menschen, die in sich ein versteinertes Herz tragen, leiden physisch an Herzschw\u00e4chen. Sie brauchen viel Kraft, um ihre scheinbare Unbewegtheit aufrecht zu erhalten. Sie sind gekr\u00e4nkt worden, haben schmerzhafte Verluste hinnehmen, Versagenszust\u00e4nde aushalten m\u00fcssen und \u00c4hnliches, weshalb sie ihr Herz \u00e4ngstlich verschlossen halten. Sie haben ihr Herz verh\u00e4rtet und sind innerlich sehr einsam. Die befreiende Chance f\u00fcr diese Menschen ist, zu erkennen, dass nur im Vergeben und Vergessen all dessen, was ihnen angetan wurde, eine wirkliche Genesung m\u00f6glich ist. Auch sich selbst gegen\u00fcber bedeutet die Vergebung eine Befreiung, denn es war ja das Ego, unsere Ichheit, die sich nicht verstanden, angegriffen oder beleidigt f\u00fchlte. Unsere wahre Seele atmet in der Liebe, die nicht urteilt, alles duldet und in ihrer Barmherzigkeit alles vergibt.<\/p>\n<p>Aus der Betrachtung der psychosomatischen Vernetzung von Herzensproblemen sehen wir deutlich vor uns, dass, wenn unser Herz aus seiner Mittung gefallen ist, immer eine \u201eHeim -suchung\u201c unseres wahren Seelenwesens dahinter steht. Diese Anmahnungen aus unserem ewigen Seelenkern sind zugleich L\u00e4uterung vom L\u00e4rm unseres Ego, das die Stimme unseres wahren Wesens \u00fcbert\u00f6nt.<\/p>\n<p>Alle Leiden und Krankheiten des nat\u00fcrlichen Menschen werden so auf dem spirituellen \u00a0Weg zu einem Sprungbrett f\u00fcr ein neues Leben, das seinen Sinn im Erfahren und Bezeugen der \u00fcberweltlichen Wirklichkeit findet.<\/p>\n<h4>Heilimpulse aus dem \u201esenkrechten Weltbild\u201c<\/h4>\n<p>So d\u00fcrfen wir begreifen, dass in diesem besonderen \u201eSonnen-Gold-Organ\u201c,unserem Herzen, auch die Pforte zum spirituellen Erwachen zu finden ist.<\/p>\n<p>Gold spielt deshalb in der regenerierenden, aufrichtenden, ganzheitlichen Herztherapie eine \u00e4u\u00dferst hilfreiche Rolle. In direkter Analogie spiegelt sich \u00a0in der Ambivalenz von Licht und Schwere im Sonnenmetall und dem damit korrespondierendem Laster des Hochmuts und der Tugend der Demut unsere unmittelbare Lebensaufgabe. Die Wandlung vom Hochmut zur Demut, die \u00dcberwindung unserer Selbstbezogenheit in die Selbstlosigkeit findet in unserem Herzen, der Mitte unseres \u00a0Mikrokosmos statt. Im Herzen entsteht die Hingabe an die Christuskraft in uns, die der Erl\u00f6sung der Menschheit und ihrer Erde dient und aus deren Liebeskraft die Barmherzigkeit f\u00fcr alle lebenden Wesen erw\u00e4chst.<\/p>\n<p>In wunderbaren Worten kommt diese Geisteshaltung in dem Herzensgebet von Klaus von Fl\u00fce (1417-1487 ) zum Ausdruck:<\/p>\n<p>Mein Herr und mein Gott,<br \/>\nnimm mir alles,<br \/>\nwas mich hindert zu Dir.<\/p>\n<p>Mein Herr und Gott.<br \/>\nGib alles mir,<br \/>\nwas mich f\u00f6rdert zu Dir.<\/p>\n<p>Mein Herr und mein Gott,<br \/>\nnimm mich mir\u00a0und gib mich<br \/>\nganz zu eigen Dir.<br \/>\nAmen.<\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":102364,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"tags":[],"category_":[111042,110088],"tags_english_":[],"class_list":["post-102186","logon_article","type-logon_article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category_-science-de-2","category_-science-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article\/102186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/logon_article"}],"about":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/logon_article"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102364"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102186"},{"taxonomy":"category_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category_?post=102186"},{"taxonomy":"tags_english_","embeddable":true,"href":"https:\/\/logon.media\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags_english_?post=102186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}